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KatNr. 8 Hugo Mühlig, Heiligenprozession am Stadttor. 1880.
KatNr. 8 Hugo Mühlig, Heiligenprozession am Stadttor. 1880.

008   Hugo Mühlig, Heiligenprozession am Stadttor. 1880.

Hugo Mühlig 1854 Dresden – 1929 Düsseldorf

Öl auf Holz. Signiert u.re. "Hugo Mühlig" und datiert. Verso mit dem Klebeetikett der Kunsthandlung Emil Richter Dresden versehen. In profilierter, schmuckreich gestalteter Stuckleiste gerahmt.
Malschicht im Randbereich mit leichtem Farbabrieb durch die Rahmung; in der linken Bildhälfte minimale Farbabplatzung sowie kleine Druckstelle li.

Atmosphärische Genreszene, in der in kleinem Format die malerischen Qualitäten Mühligs und die Düsseldorfer Prägung deutlich werden.

Malschicht im Hintergrund mit gelblichen Verfärbungen oberhalb der Häusersilhouette ?

27 x 21 cm, Ra. 45,5 x 40 cm. Aufruf 6000 €
Zuschlag 6000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

039   Hermann Glöckner, Umlaufendes Band in Grau und Weiß. Vor 1970.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Öl auf Malpappe. Tafel, umlaufend beidseitig bearbeitet. Unsigniert. Verso kreisrunde Vertiefung des Malträgers aus dem Entstehungsprozeß. In weißer Leiste hinter Glas gerahmt.
Ecke o.li. unscheinbar gestaucht.
Gutachten von Prof. Dr. Werner Schmidt, Glöckner Archiv Dresden, liegt vor.

Die Erschließung des dreidimensionalen Raumes war eine der Leitideen im Glöckner'schen Werk. Diese Tafel verdeutlicht diese Absicht durch das die Kanten einschließende, umlaufende Band.

18 x 7,3 x 0,3 cm, Ra. 64 x 52,5 cm. Aufruf 4350 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 4600 €
KatNr. 70 Wilhelm Lachnit, Bildnis eines jungen Mannes. 1938.

070   Wilhelm Lachnit, Bildnis eines jungen Mannes. 1938.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Öl auf Hartfaser. Signiert "W. Lachnit" und datiert o.re. Verso mit dem Nachlaßstempel versehen und von fremder Hand in Blei bezeichnet "Lachnit Herrenbildnis". In einer profilierten Leiste gerahmt.
Die Malschicht etwas angeschmutzt, unscheinbar berieben und mit vereinzelten Retuschen. Im Hintergrund mit minimalem Krakelee.
Ausgestellt in: Wilhelm Lachnit. Ausstellungskatalog Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 1966. Nr. 25.

Aufgrund des 1933 durch die Nationalsozialisten verhängten Arbeits- und Ausstellungsverbots wurde das Atelier für Lachnit nicht nur ein Ort des geistigen Widerstandes, sondern auch zur Spiegelkammer des inneren Exils. In Opposition zur politischen Realität der Außenwelt dominieren nunmehr allegorische Darstellungen das Werk des Künstlers; die wenigen überlieferten Portraits dieser Zeit knüpfen an Lachnits geheimnisvoll taktilen, nahezu altmeisterlich kontrastierenden, Stil der späten Zwanziger Jahre an. Lachnits innerer Rückzug zeigt sich deutlich in den Darstellungen der Portraitierten; in deren abwesendem Blick und der zurückgezogenen Haltung. Der Tenor dieser Gemälde ist nicht von widerständischer Aktion bestimmt, sondern vielmehr von der zermürbenden und quälenden Anstrengung des Überdauerns.

74,5 x 60 cm, Ra. 82 x 66 cm. Aufruf 3400 €
Zuschlag 8500 €
KatNr. 78 Karl Miersch, Am Strand. Ohne Jahr.
KatNr. 78 Karl Miersch, Am Strand. Ohne Jahr.

078   Karl Miersch, Am Strand. Ohne Jahr.

Karl Miersch 1894 Leipzig – 1946 ebenda

Öl auf Papier. Signiert "K. Miersch" u.re. Verso in Kugelschreiber mit Nachlaßnummer versehen "Nachlaß Nr. 21 Karl Miersch Leipzig" o.li. In profilierter goldfarbener Leiste gerahmt.

28,4 x 43,5 cm, Ra. 40,5 x 56 cm. Aufruf 300 €
Zuschlag 800 €
KatNr. 109 Paul Wilhelm, Winzerhaus Finstere Gasse 5, Radebeul. Um 1921.

109   Paul Wilhelm, Winzerhaus Finstere Gasse 5, Radebeul. Um 1921.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Öl auf Malpappe. U.re. signiert "P. Wilhelm". Verso nochmals in weißer Kreide signiert "P. Wilhelm" sowie vom Künstler bezeichnet, betitelt und mit der Adresse versehen "P. Wilhelm/ Kötzschenbroda/ Gradsteg 46./ Gehöft".
Ecken minimal gestaucht. Unscheinbare Randläsionen.

Vgl. Schmidt, W.: Paul Wilhelm zum 100. Geburtstag. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik. Ausstellungskatalog Kupferstich-Kabinett. Dresden, 1987. S. 57, Kat.-Nr. 54.

51 x 71 cm. Aufruf 3500 €
Zuschlag 3500 €
KatNr. 334 Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Köpfe. 1924- 1926.
KatNr. 334 Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Köpfe. 1924- 1926.
KatNr. 334 Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Köpfe. 1924- 1926.

334   Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Köpfe. 1924- 1926.

Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden

Federzeichnung in schwarzer Tusche auf glattem, chamoisfarbenen Papier mit roter Blattkante. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in einer hochwertigen Leiste gerahmt.
An den Rändern minimal gebräunt und unscheinbar fingerspurig. Kleine Abplatzung am Rahmen o.li.

Das Blatt stammt aus dem Skizzenbuch Presler Skb 105, 1924-1926. Ein vergleichbares Skizzenbuchblatt mit dem Titel „Sitzende und stehende Frau“ befindet sich im Kirchner Museum Davos (Katalog der Sammlung, Band III, Nr. 498, S. 287). Skizzenbuchblätter von Ernst Ludwig Kirchner werden immer öfter als wichtige Zeugnisse seines Schaffens in Ausstellungen gezeigt, zur Zeit in der Retrospektive, Städel Museum, Frankfurt.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Dr. Gerd Presler für freundliche Hinweise.

17 x 21,5 cm., Ra. 44,5 x 51 cm. Aufruf 1500 €
Zuschlag 3000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

370   Wolfgang Mattheuer "Alter Genosse am Zaun". 1971.

Wolfgang Mattheuer 1927 Reichenbach/Vogtl. – 2004 Leipzig

Holzschnitt. Außerhalb des Stockes in Blei signiert "W.Mattheuer" u.re. und datiert. Verso Stempel der Plauener Grafikgemeinschaft.
Etwas knickspurig u.li./o.re.
WVZ Koch/ Gleisberg/ Seyde 179.

Stk. 35 x 40,9 cm, Bl. 42 x 47,7 cm. Aufruf 400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

417   Herbert Wegehaupt, Fischer am Ückeritzer Strand. 1950.

Herbert Wegehaupt 1905 Krone (Brahe) – 1959 Greifswald

Lavierte Tuschpinselzeichnung auf chamoisfarbenem Papier. Monogrammiert "HW", datiert u.re.
Etwas fingerspurig, mit Resten einer alten Montierung am oberen Bildrand.

23,8 x 31,1 cm. Aufruf 180 €
* Regelbest. 7% MwSt.  (  BRUTTO 235 € )
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1150 €
KatNr. 462 Elisabeth Ahnert, Zwei Häuser mit dunkler Wolke. 1960er Jahre.

462   Elisabeth Ahnert, Zwei Häuser mit dunkler Wolke. 1960er Jahre.

Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf

Collage und Mischtechnik. Verso monogrammiert "EA". Von Künstlerhand auf dünnem, ockerfarbenen Untersatzkarton montiert. Im Passepartout.

Das "[...] Werk mit seinen Mädchen und Gärten und Blumen und Vögeln, es ist erdgebunden und zugleich poetisch, es ist rührend und weltweise, und dabei der verlorenen Sprache der Natur und des Heiligen auf der Spur. [...]".
Vgl. in Hebecker, K.; Heise, B. (Hrsg.): Elisabeth Ahnert. Ausstellungskatalog Leonhardi-Museum Dresden. Erfurt, Dresden, 2007. S. 9.

10,7 x 16,2 cm. Aufruf 420 €
Zuschlag 1100 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

481   Hermann Glöckner, Große Profile eines Paares nach links. 1957.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Tempera, Kasein, Pinsel auf einem Wahlplakat der SED, vom Künstler 1961 auf dünnes Bütten aufgezogen.
Verso vom Künstler in Blei bezeichnet "090161 aufgezogen/ 180157 Casein" sowie mit der Nachlaßnr. 2295 versehen.
Am oberen Darstellungsrand mittig ein Reißzwecklöchlein. Verso Reste einer alten Montierung.

Ausstellung: Galerie Beatrix Wilhelm, Stuttgart, 1991, Hermann Glöckner Profile. Kat.-Nr. 55 mit Abb.

59,5 x 30,2 cm. Aufruf 2500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 5500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

483   Hermann Glöckner, Gebirgslandschaft mit Dorf vor blauem Berg. 1947.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Pinsel in Tempera. Verso vom Künstler zweifach in Blei bzw. Tinte datiert "1947" und "160347" sowie mit der Nachlaßnr. 2578 versehen.
Papier mit Faltungen und kleineren Läsionen aus der Entstehungszeit. Die oberen Blattecken mit Reißzwecklöchlein.

35,8 x 47,2 cm. Aufruf 2500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3400 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

587   Curt Querner "Stehender weiblicher Rückenakt mit Haarschweif". 1962.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Graphitzeichnung. auf Papier. In Blei monogrammiert "Qu." und datiert "29.3.62" u.re. Verso bezeichnet "XOX". Im Passepartout in schwarzer Holzleiste gerahmt.
Im Randbereich minimal braunfleckig, linke Seite unregelmäßig beschnitten, Reißzwecklöchlein.
WVZ Dittrich C 432.

60,8 x 20 cm, Ra. 101 x 45 cm. Aufruf 600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1300 €
KatNr. 644 Paul Wilhelm, Rittersporn und Mohn im Garten des Künstlers. Um 1955.

644   Paul Wilhelm, Rittersporn und Mohn im Garten des Künstlers. Um 1955.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Aquarell über Bleistift auf feinem Maschinenbütten-Karton. In Blei u.li. signiert "P. Wilhelm".
Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein, Ecke o.re. mit minimaler Knickspur.

Vgl. motivgleiches Aquarell (heute im Kupferstich-Kabinett Dresden) in: Schmidt, W.: Paul Wilhelm zum 100. Geburtstag. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik. Ausstellungskatalog Kupferstich-Kabinett. Dresden, 1987. S. 85, Kat.-Nr. 144.

50 x 32,8 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 1750 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

672   Wieland Förster, Liegender weiblicher Akt. 2000.

Wieland Förster 1930 Dresden – Lebt in Berlin

Bronze, schwarzbraun patiniert. Vollplastische Figur einer barock anmutenden Liegenden mit über das Gesicht geführter rechter Hand. Verso u.li. monogrammiert "fö." und nummeriert "11/14". Am Boden Stempel der Gießerei Hahn, Berlin und datiert.

H. 8 cm, L. 22 cm. Aufruf 800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1400 €
KatNr. 775 Schweinesulzform. Deutsch. Wohl spätes 18. Jh.
KatNr. 775 Schweinesulzform. Deutsch. Wohl spätes 18. Jh.
KatNr. 775 Schweinesulzform. Deutsch. Wohl spätes 18. Jh.
KatNr. 775 Schweinesulzform. Deutsch. Wohl spätes 18. Jh.

775   Schweinesulzform. Deutsch. Wohl spätes 18. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Form eines Ferkels auf ovalem Sockel.
Am Kopfende Filz zur Anbringung einer Aufhängung. Wandung unscheinbar bestoßen, Verzinnung minimal berieben.
Die Formen in Gestalt eines Ferkels dienten der Herstellung der beliebten Schweinesülzen.

H x B x L 10,8 x 14,5 x 29 cm. Aufruf 800 €
Zuschlag 2000 €
KatNr. 865 Repräsentativer Tisch. Wien. Um 1810.
KatNr. 865 Repräsentativer Tisch. Wien. Um 1810.
KatNr. 865 Repräsentativer Tisch. Wien. Um 1810.

865   Repräsentativer Tisch. Wien. Um 1810.

Erle. Runde Tischplatte auf drei geschnitzten, ebonisierten Beinen in Schlangenform mit vergoldeten Köpfen. Diese von einem geschnitzten, vergoldeten Tuch mittig zusammengehalten. Die Abschlußkanten der Tischplatte profiliert gearbeitet, ebonisiert und mit aufgesetzten, vergoldeten Sternen verziert.
Platte mit altersbedingten stärkeren Gebrauchsspuren. Vier seitlich einziehende Trockenrisse in der Tischplatte. Ebonisierung und Vergoldung minimal berieben.

Vgl. Eller "Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire", S. 247/248.

Die Platte weist neben den Gebrauchsspuren Trocknerisse an den Fugen auf.
Die schlangenförmigen Beinen zeigen keine Spuren einer neueren Restaurierung, die erhabenen Stellen scheinen aber abgenutzt und eventuell einmal schwarz überfasst.
Die Vergoldung

D. 103 cm, H. 77 cm. Aufruf 3600 €
Zuschlag 9500 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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