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AUKTION 51 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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Gemälde 16.-19. Jh.

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Grafik 19. Jh.

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Grafik 20.-21. Jh.

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981 - 1005


Fotografie

1010 - 1020


Skulpturen

1025 - 1040

1041 - 1055


Figürliches Porzellan

1060 - 1067


Porzellan / Keramik

1068 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1120

1121 - 1140

1141 - 1160

1161 - 1178


Glas

1185 - 1197


Schmuck

1200 - 1203


Silber

1205 - 1217


Zinn / Unedle Metalle

1218 - 1224


Asiatika

1225 - 1232


Uhren

1235 - 1240


Miscellaneen

1248 - 1263


Rahmen

1264 - 1269


Lampen

1270 - 1278


Mobiliar / Einrichtung

1291 - 1300

1301 - 1309


Teppiche

1315 - 1321




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KatNr. 191 Pietro Aquila, Moses schlägt Wasser aus dem Felsen. 2. H. 17. Jh.

191   Pietro Aquila, Moses schlägt Wasser aus dem Felsen. 2. H. 17. Jh.

Kupferstich auf kräftigem Papier. In der Platte unterhalb der Darstellung ausführlich bezeichnet re. "Petrus Aquila sculp." und "Humillimus ac Devinctus Ser Cyrus Ferrus", li. "Cyrus Ferrus Inventor et Delineauit" und "Jo Jacob de Rubeis Formis Romae ad Templ. S.M. de Pace cu Pr. s. Pont". U.Mi. ausführlich bezeichnet. Nach einer Vorlage von Ciro Ferri. Wohl Abzug des 19. Jh.

Auf kräftigen Kupferdruckkarton aufkaschiert. Stark angeschmutzt und an den Rändern li. und re. stark knickspurig, mit Stauchungen und Einrissen. Geglätteter Mittelfalz.

Pl. 42 x 69,5 cm, Bl. 43 x 71 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
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KatNr. 192 P. Bachel (zugeschr.)

192   P. Bachel (zugeschr.) "Venetia". Um 1600.

Kupferstich auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappen mit Lilien und Schrift), wohl später teilkoloriert. Am u. Rand re. und li. Legende, Mi. Kartusche mit figürlicher Darstellung.

Angeschmutzt und knickspurig. Ränder umlaufend leicht gebräunt und mit Läsionen. Am re. Rand farbspurig. Typischer Mittelfalz, verso mit Montierungsresten, im u. Bereich hinerlegt.

Pl. 33,8 x 48,3 cm, Bl. 42 x 54,5 cm. 240 €
Zuschlag 300 €
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KatNr. 193 Francesco Bartolozzi, Allegorie der Skulptur / Allegorie der Malerei. Spätes 18. Jh.
KatNr. 193 Francesco Bartolozzi, Allegorie der Skulptur / Allegorie der Malerei. Spätes 18. Jh.

193   Francesco Bartolozzi, Allegorie der Skulptur / Allegorie der Malerei. Spätes 18. Jh.

Punktiermanier von der à la poupée eingefärbten Platte auf Kupferdruckpapier nach Vorlagen von Giovanni Battista Cipriani. In der Platte signiert "F. Bartolozzi sculp" u.re. und u.li. bezeichnet. Jeweils auf Untersatzkarton hinter oval ausgeschnittenem Passepartoutdeckel.

Blätter etwas gebräunt und fleckig. Ein Blatt knickspurig und mit oberflächlichem Materialabrieb an den Rändern. Blätter unregelmäßig beschnitten.

Bl. je ca. 15 x 22 cm, Psp. 28,8 x 38 cm. 100 €
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KatNr. 194 Francesco Bartolozzi
KatNr. 194 Francesco Bartolozzi

194   Francesco Bartolozzi "Harriet Viscountess Bulkeley" / "Mrs. Abington" als Thalia. 1785 /1783.

Punktiermanier, handkoloriert, auf kräftigem Papier nach Vorlagen von Richard Cosway. Jeweils in der Platte signiert "F. Bartolozzi sculp." u.re., mittig betitelt, u.li. und am unteren Plattenrand ausführlich bezeichnet.

Blätter gebräunt und lichtrandig, etwas knickspurig. Ein Blatt etwas fleckig am Rand u., eines im Bereich der Plattenkanten teils mit druckbedingten Papierschäden.

Pl. je 27,8 x 21,5 cm, Bl. je ca. 32 x 23,5 cm. 180 €
  KÜNSTLER
KatNr. 195 Francesco Bartolozzi

195   Francesco Bartolozzi "Venus attired by the Graces". 1784.

Punktiermanier auf kräftigem Bütten nach einem Gemälde von Angelica Kauffman. In der Platte signiert "Fran. Bartolozzi RA Engraver to his Majesty sculp." am Bildrand re., mittig darunter betitelt sowie mit weiteren Bezeichnungen, Verlegeradresse, französischem und englischem Privileg sowie Datierung am u. Rand.

Blatt etwas lichtrandig, stockfleckig und mit vereinzelten oberflächlichen Kratzspuren, eine mit Flüssigpapier hinterlegte Fehlstelle im Bereich des Himmels, über dem Nabel der Venus zwei kleine dunkelbraune Fleckchen, zwei kleine Einrisse am Rand li. Verso mit angesetztem Papierklebeband am o. Rand.

Darst. 34,5 x 43,6 cm (oval), Bl. 43,3 x 54,4 cm. 100 €
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KatNr. 196 Jacques Philippe Le Bas nach Johann Martin Weis

196   Jacques Philippe Le Bas nach Johann Martin Weis "Representation du Faubourg de Saverne, de la Ville de Strasbourg (Einzug Ludwigs XV.)". 1744.

Radierung und Kupferstich auf kräftigem Kupferdruckpapier. In der Platte signiert "Gravé par J. Ph. Le Bas Graveur du Cabinet du Roy" u.re., mittig ausführlich betitelt, datiert und bezeichnet sowie mit einem Wappen versehen, u.li. bezeichnet "Inventé dessiné et dirigé par J.M. Wies Graveur de la Ville de Strasbourg".

Fachmännisch gereinigter Zustand. In den Randbereichen partiell leicht angegraut, am re. Rand mit gräulichen Fleckchen, insgesamt sehr vereinzelt mit unscheinbaren Stockfleckchen. Blatt mit geglätteter Mittelfalz, mittig oberhalb der Einfassungslinie mit einem segmentbogenförmigen, fachmännisch geschlossenen Riss (ca. 6,5 cm). Blattecke u.li. mit kleinem Materialverlust, u.re. geknickt.

Pl. 45 x 77,8 cm, Bl. 48,7 x 80 cm. 250 €
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KatNr. 197 Jacques Philippe Le Bas

197   Jacques Philippe Le Bas "Pensent-ils au Raisin?". Mitte 18. Jh.

Radierung und Kupferstich auf kräftigem Papier nach einem Gemälde von François Boucher. In der Platte unterhalb der Darstellung bezeichnet re. "J. PH. Le Bas Sculp.", li. "F. Boucher pinxit" und u.Mi. betitelt und französisch bezeichnet sowie mit einem Wappen versehen. Gedruckt bei Le Bas, Paris. Verso mit gestochenem Besitzervermerk (Blättergesäumtes Wappen mit Initialen FD).

Insgesamt angeschmutzt, minimal fleckig und etwas knickspurig. Wasserfleck in der Ecken u.li. Winziger Riss o.li. im Bereich der Bäume. Winzige Fehlstelle in der Druckschicht am re. Bildrand. Ränder mit Einrissen (zwei bis in die Darstellung), stärkeren Knickspuren und teils umgeknickt.

Pl. 40 x 46,5 cm, Bl. ca. 52 x 67 cm. 180 €
  KÜNSTLER
KatNr. 198 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
KatNr. 198 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
KatNr. 198 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
KatNr. 198 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

198   Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Vue de la Place de la Ville-neuve de Dres-den (...)" (Der Neustädter Markt zu Dresden). 1750.

Radierung auf kräftigem, wolkigen Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert). In der Platte unterhalb der Darstellung in Deutsch und Französisch ausführlich betitelt, datiert, signiert und bezeichnet "Peint et gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Peintre Roial". Das Wappen auf die Platte selbst radiert. Verso mit verschiedenen Bleistiftannotationen von fremder Hand.
WVZ Kozakiewicz 187 II (von II), die Parallelschraffierung des Himmels teilweise mit dazwischengelegten Kaltnadelstrichen verdichtet; WVZ De Vesme 14 I. Zustand 2.

Die berühmten Veduten, die vom gerade an den Dresdner Hof gekommenen Maler Bernardo Bellotto gen. Canaletto geschaffen wurden, dokumentieren auf anschauliche Weise den höfischen Repräsentationswillen von König August III. (1696-1763). Wahrscheinlich waren die Serien von Veduten in einem repräsentativen Saal im Schloss, als Pendants gehängt, untergebracht – ein ähnlich rekonstruierter Saal befindet sich im Warschauer Königsschloss. Die repräsentativen und identitätsstiftenden Gebäude der Augusteischen Zeit, die Bautätigkeit unter August III., aber auch der Wohlstand des Bürgertums wurde auf der Vedutenserie minutiös und lebhaft geschildert.
Mit dem Blick vom Blockhaus über den Neustädter Markt nach Norden, dokumentierte Bellotto den Ausbau von Altendresden im Auftrag August des Starken (1670-1733) Anfang der 1730er Jahre. Der Marktplatz wurde vom Brückenkopf aus erweitert, die Straße Richtung Norden (heute Hauptstraße) als Magistrale ausgebaut, mit dem mächtig hervortretenden Dach der Dreikönigskirche. 1736 wurde das Reiterstandbild für August den Starken – Der Goldene Reiter – nach Entwürfen von Jean Joseph Vinache (1996-1754) aufgestellt. Rechts ist das Rathaus von Alten Dresden sichtbar, ein Bau aus dem 16. Jh., welcher in den 1750er Jahren abgerissen wurde. Auch die Bautätigkeit unter August III. wurde mit der Abtragung des Gewandhauses – links gegenüber – festgehalten. An dessen Stelle wurde 1750-54 das neue Rathaus von Johann Christoph Berger (1708–1760), nach einem Entwurf von Johann Gottfried Fehre (1685-1753) und Johann Christoph Knöffel (1686-1752), errichtet.
Die noch im selben Jahr wie das Gemälde entstandene Radierung weist minimale Veränderungen in der Staffage auf. So ist den zwei Hunden im Vordergrund li. ein sich nach vorn beugender Junge mit einem Stock beigegeben, bei der Gruppe von Männern re. vor dem Rathaus ist eine Figur mehr dargestellt und auch der Brunnen am re. Bildrand wurde mit zwei weiten Figuren staffiert.

Schöner, kräftiger Druck mit breitem Rand. Nahezu unberührter Originalzustand. Blatt insgesamt stockfleckig und mit bräunlichen Verfärbungen. Mit dem üblichen vertikalen Mittelfalz. Am Rand o.li. außerhalb der Darstellung mit zwei Quetschfalten, eine weitere im weißen Rand u.li., jeweils aus dem Druckprozess stammend. Ränder teils ungerade geschnitten und mit unscheinbaren Läsionen. Am Blattrand Mi.li. zwei minimale Einrisse, einer davon ehemals größer und altgeschlossen (ca. 4 cm). In der Darstellung im Himmel sowie li. und oberhalb der Kutsche mit schräg bzw. vertikal verlaufenden Wischspuren (eventuell von einer Trockenreinigung?).

Pl. 54,3 x 84,2 cm, Bl. 67,7 x 98,3 cm. 5.500 - 7.000 €
Zuschlag 6000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 199 Jaques Firmin Beauvarlet

199   Jaques Firmin Beauvarlet "Toilette d'Esther". 1775 -1784.

Kupferstich auf Kupferdruckpapier nach einem Gemälde von Jean Francois de Troy. In der Platte mittig signiert "Dessiné et Gravé par J. Beauvarlet", betitelt und ausführlich bezeichnet.

Blatt vollflächig auf Untersatzpapier kaschiert, etwas fleckig, mit starken Randmängeln und oberflächlichen Materialfehlstellen v.a. im Bereich des Landschaftsdurchblicks, teils retuschiert.

Darst. 43 x 60 cm, Bl. 49 x 63 cm. 60 €
  KÜNSTLER
KatNr. 200 Peter Paul Benazech

200   Peter Paul Benazech "Campagne de Gréce". Mitte 18. Jh.

Kupferstich auf Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert) nach einem Gemälde von Andrea Locatelli. In der Platte unterhalb der Darstellung bezeichnet re. "P. Benazech sculp.", li. "Lucatelli pinx." und u.Mi. betitelt und französisch bezeichnet. Gedruckt bei Pierre François Basan in Paris.

Angeschmutzt, stockfleckig und an den seitlichen Rändern mit starken Knicken und Einrissen, teils verso hinterlegt.

Pl. 58 x 44,8 cm, Bl. 62 x 48,5 cm. 100 €
  KÜNSTLER
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