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AUKTION 53 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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Gemälde 18.-19. Jh.

001 - 021

022 - 037


Gemälde 20.-21. Jh.

045 - 060

061 - 080

081 - 100

101 - 120

121 - 140

141 - 160

161 - 180

181 - 193


Grafik 16.-18. Jh.

200 - 220

221 - 228


Grafik 19. Jh.

240 - 260

261 - 279


Slg. Dr. Rebentisch

301 - 321

322 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 400

401 - 420

421 - 439


Grafik 20.-21. Jh.

450 - 460

461 - 480

481 - 500

501 - 520

521 - 540

541 - 560

561 - 580

581 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700

701 - 720

721 - 740

741 - 760

761 - 780

781 - 800

801 - 820

821 - 840

841 - 860

861 - 880

881 - 900

901 - 907


Fotografie

910 - 920

921 - 943


Skulpturen

950 - 960

961 - 981


Figürliches Porzellan

990 - 1002


Porzellan / Keramik

1003 - 1020

1021 - 1040

1041 - 1060

1061 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1114


Glas

1120 - 1140


Schmuck

1150 - 1160

1161 - 1180

1181 - 1200

1201 - 1209


Silber

1215 - 1234


Zinn / Unedle Metalle

1240 - 1251


Asiatika

1255 - 1259


Uhren

1265 - 1266


Miscellaneen

1270 - 1285


Rahmen

1290 - 1304


Lampen

1310 - 1322


Mobiliar / Einrichtung

1325 - 1345


Teppiche

1350 - 1357




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KatNr. 240 Wilhelm Arndt

240   Wilhelm Arndt "Christian Wilhelm Opitz, Regisseur des Königl. Sächs. Hoftheaters". 1810-1813.

Punktiermanier mit radierter Schmuckumrandung (Freimaurer-Symbole) auf kräftigem "H. BLUM"- Bütten. Unterhalb der Darstellung bezeichnet re. "W. Arndt sc." und li. "Geyer pinx.". U.Mi. ausführlich betitelt, am Plattenrand u.li. druckerbezeichnet "Magdeburg bei Adolph Friedrich v. Schütz". Mit Widmung an den Schauspielunternehmer Franz Seconda, dieser war 1785 den Freimaurern beigetreten und wurde in die Leipziger Loge "Minerva zu den drei Palmen" aufgenommen.

Knickspurig. Etwas angeschmutzt mit Randläsionen, dort leicht gedunkelt und mit einem größeren Einriss (2 cm) o.re.

Pl. 34 x 24,6 cm, Bl. 49,6 x 35,2 cm. 180 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
  KÜNSTLER
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus
KatNr. 241 Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus

241   Friedrich Justin Bertuch, Elf Darstellungen aus "Bilderbuch für Kinder". 1790-1830.

Kupferstiche auf Bütten. Jeweils in der Platte am o. Rand betitelt "Saeughethiere", "Vierf. Thiere" und "Verm. Gegenstände" sowie nummeriert. Aus dem 12-bändigen "Bilderbuch für Kinder".

Leicht angeschmutzt, etwas knickspurig und fleckig. Ein Blatt etwas gebräunt. Verso teils Reste alter Montierungen.

Bl. ca. 23 x 18,5 cm. 80 €
  KÜNSTLER
KatNr. 242 Augustin Bridoux

242   Augustin Bridoux "Louis-Philippe 1er, Roi des Français". 1847.

Kupferstich auf Karton. Unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet "Peint par F. Winterhalter" li. und "Dessiné & Gravé par A. Bridoux" re. U.Mi. betitelt und verlagsbezeichnet sowie mit Trockenstempel.

Leicht stockfleckig und knickspurig, etwas angeschmutzt.

Pl. 59 x 44 cm, Bl. 70,5 x 55 cm. 150 €
  KÜNSTLER
KatNr. 243 Johann Stephan Capieux, Zwei enzyklopädische Schmetterlingsdarstellungen. 1806.
KatNr. 243 Johann Stephan Capieux, Zwei enzyklopädische Schmetterlingsdarstellungen. 1806.

243   Johann Stephan Capieux, Zwei enzyklopädische Schmetterlingsdarstellungen. 1806.

Kolorierte Radierungen auf Bütten. Eine Arbeit in der Platte u.li. signiert "Capieux sculps." und datiert, am o. Rand bezeichnet "H.f.d.G." und nummeriert "No. 32". Ein Blatt in der Platte mehrsprachig betitelt "Insekten XLI".
jeweils im einfachen Passepartout montiert.

Beide Blätter stockfleckig, ein Blatt mit Schimmelflecken am u. Rand, o. ungerade.

Pl. 16,5 x 20,2 cm, Bl. 21 x 23,4 cm/ Pl. 23 x 18 cm, Bl. 23,8 x 19,5 cm. 180 - 250 €
  KÜNSTLER
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius
KatNr. 244 Wilhelm Claudius

244   Wilhelm Claudius "Blick von der Brühlschen Terrasse"/ "Bühlau" / 16 Kostüm- und Figurenstudien. Spätes 19. Jh.

Bleistiftzeichnungen auf festem Papier, eine Arbeit aquarelliert. Vier Blätter signiert "W. Claudius" bzw. "Wilhelm Claudius" und datiert, ein Blatt signiert, eine Arbeit betitelt und datiert. Zwei Blätter verso mit weiteren Studien. In einem Notenheft an den Ecken bzw. Rändern klebemontiert, zwei Blätter ohne Montierung.

Finger- und wischspurig, leicht knickspurig. Teils fleckig. Umschlag knickspurig und mit Rissen.

Bl. ca. 27 x 19 cm, Mappe 32,5 x 22,8 cm. 350 €
  KÜNSTLER
KatNr. 245 Honoré Daumier
KatNr. 245 Honoré Daumier

245   Honoré Daumier "Photographes et photographiés"/ "Un nouveau converti". 1862/1851.

Lithografien. Jeweils im Medium u.li. signiert "h. Daumier" bzw. monogrammiert "h D" und unterhalb der Darstellung typografisch betitelt. Veröffentlicht in der Satire-Zeitschrift "Le Charivari". Jeweils im Passepartout in schmaler, schwarzer Leiste hinter Glas gerahmt.

Leicht gedunkelt und minimal stockfleckig.

BA. 17,5 x 24 cm bzw. 24 x 30,5 cm, Ra. 32,5 x 36,5 cm bzw. 35 x 39,5 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
  KÜNSTLER
KatNr. 246 Eberhard Emminger, Abendruhe . Wohl Mitte 19. Jh.

246   Eberhard Emminger, Abendruhe . Wohl Mitte 19. Jh.

Farblithografie nach einem Gemälde von Joseph Mozet. In Blei u.re. signiert "Eb. Eminger lith.", u.li. bezeichnet.

Insgesamt stockfleckig und leicht gebräunt. Die Randbereiche mit Stauchungen, Knickspuren und partiell kleinen Einrissen.

St. 52 x 43,5 cm, Bl. 61,5 x 49,5 cm.. 150 €
  KÜNSTLER
KatNr. 247 Friedrich Wilhelm Gebhardt, Dresden - Grosser Garten mit der Skulptur 'Herkules und Cerberus'. 1875.

247   Friedrich Wilhelm Gebhardt, Dresden - Grosser Garten mit der Skulptur 'Herkules und Cerberus'. 1875.

Aquarell auf kräftigem Papier. Unsigniert, u.re. bezeichnet "Großer Garten" und datiert "Sept. 1875". An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort von fremder Hand in Blei bezeichnet.

Etwas gebräunt, mit leichtem Oberflächenabrieb und minimalen Randläsionen. Verso Rückstände alter Montierungen. Untersatz etwas angeschmutzt.

24,5 x 18,4 cm, Unters. 33,7 x 26,4 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
  KÜNSTLER
KatNr. 248 Christian Gottlob Hammer, Blick auf die Festung Königstein. 1808.

248   Christian Gottlob Hammer, Blick auf die Festung Königstein. 1808.

Kupferschnitt. Unterhalb der Darstellung bezeichnet "Hammer del. et fc." re., "Dresden bei Heinrich Rittner" Mi. sowie französisch betitelt.

Ränder minimal gebräunt, unscheinbare Fleckchen.

Pl. 20,2 x 26,5 cm, Bl. 25,3 x 39,5 cm. 80 €
Zuschlag 60 €
  KÜNSTLER
KatNr. 249 Christian Gottlob Hammer

249   Christian Gottlob Hammer "Vue occidentale de la forteresse de Königstein en Saxe". 1815.

Kolorierte Umrissradierung. Unterhalb der Darstellung bezeichnet "Dessiné d'apres nature et gravé par C. G. Hammer à Dresde" re., verlagsbezeichnet "bei Heinrich Rittner in Dresden" Mi. sowie darunter betitelt.

Etwas gebräunt, leicht stockfleckig und angeschmutzt. Ränder leicht knickspurig, teils mit Fehlstellen und Rissen, mit Flüssigpapier hinterlegt.

Pl. 52,5 x 66 cm, Bl. 59,7 x 72,4 cm. 500 - 600 €
  KÜNSTLER
KatNr. 250 Christian Gottlob Hammer

250   Christian Gottlob Hammer "Entrée de la Vallée de Plauen prés de Dresde". 1815.

Kolorierte Umrissradierung auf "J Whatmann"-Bütten. Unterhalb der Darstellung bezeichnet "Gravé par Hammer" re., "Desiné d'après nature par Ioh. Gottfr. Lentzsch" li. sowie verlagsbezeichnet "bei Heinrich Ritter in Dresden" Mi., darunter französisch betitelt.

Leicht angeschmutzt. Gebliche, senkrecht durchlaufende, geglättete Knickspur in der li. Bildhälfte.

Pl. 43 x 54,5 cm, Bl. 52,5 x 72,5 cm. 450 €
Zuschlag 360 €
  KÜNSTLER
KatNr. 251 Friedrich Gottlob Hayne, Pflanzenstudien zu Löwenschwanz und Linde aus
KatNr. 251 Friedrich Gottlob Hayne, Pflanzenstudien zu Löwenschwanz und Linde aus

251   Friedrich Gottlob Hayne, Pflanzenstudien zu Löwenschwanz und Linde aus "Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse". Anfang 19. Jh.

Kolorierte Radierungen auf Bütten. Jeweils in der Platte u.re. bezeichnet "P. Haas sculp", li. "F. Guimpel del." und Mi. botanisch betitelt "Leonurus Cardiaca" und "Tilia vulgaris", in der Ecke o.re. nummeriert. Erschienen bei Friedrich Gottlob Hayne, Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse, wie auch Solcher, welche mit ihnen Verwechselt werden Können, 3 Bände. Berlin 1805-1856. Jeweils im Passepartout hinter Glas in grüner Grafikleiste gerahmt.

Rahmen mit minimalen Kratzspuren.

Dars. ca. 23 x 18 cm, Ra. 34 x 28,5 cm. 80 €
  KÜNSTLER
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.
KatNr. 252 Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.

252   Hans Rudolf Hentschel/ Bernhard Mannfeld / Konrad Hentschel, Sechs Ansichten von Meißen und zwei Interieurszenen. Ende 19. Jh.

Radierungen auf kräftigem Papier. Sechs Blätter in Blei signiert "H.Rud. Hentschel" u.re., eine Arbeit von Bernhard Mannfeld in der Platte signiert "B. Mannfeld" und eine Arbeit von Konrad Hentschel in der Platte und in Blei signiert. Teilweise betitelt "Meißen bei Abend", "Burgtor", "Altes Meißen" und "Alte Küche".

Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.

Teils gebräunt und stockfleckig.

Pl. max. 21 x 31,5 cm, Bl. 45 x 63 cm. 110 €
Zuschlag 140 €
  KÜNSTLER
KatNr. 253 Hans Rudolf Hentschel
KatNr. 253 Hans Rudolf Hentschel
KatNr. 253 Hans Rudolf Hentschel

253   Hans Rudolf Hentschel "Reiter am Meer" / "Stille Fahrt" / "Buchenhain". Anfang 20. Jh.

Radierungen mit leichtem Plattenton auf kräftigem Papier. Unterhalb der Darstellung signiert "H.Rud. Hentschel" re. und betitelt li .

Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.

Etwas vergilbt und stockfleckig.

Pl. max 13 x 36 cm, Bl. 30 x 50 cm. 80 €
Zuschlag 90 €
  KÜNSTLER
KatNr. 254 Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.
KatNr. 254 Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.
KatNr. 254 Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.
KatNr. 254 Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.

254   Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.

Aquarell und Federzeichnung in brauner Tusche, partiell goldfarben gehöht, auf Bütten. Signiert "Eugen Klimsch" und datiert u.re. Goldfarbene Einfassung. Im Passepartout, hinter Glas in profilierter, brauner Holzleiste gerahmt.

Leicht gebräunt, minimal angeschmutzt. Li. Rand ungerade geschnitten. Verso seitenverkehrte Tintenrückstände einer Schrift.

Darst. 27,8 x 22 cm, Bl. 29 x 23,8 cm, Ra. 43 x 39 cm. 360 €
  KÜNSTLER
KatNr. 255 Hans Makart

255   Hans Makart "Der Geschmack". Um 1890.

Heliogravüre auf China, auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. Unterhalb der Darstellung ausführlich typografisch bezeichnet und betitelt. Druck von L. Pisani, Heliogravüre von Jacob Blechinger, Verlag von H. O. Miethke, Wien.

Etwas angeschmutzt und knickspurig, ein Fleck am re. Rand.

Pl. 72 x 23,5 cm, Bl. 82,5 x 32,8 cm. 80 €
Zuschlag 60 €
  KÜNSTLER
KatNr. 256 (Miss) R. Mills, Afrikanische Lilie und Ungarischer Flieder aus Benjamin Maund
KatNr. 256 (Miss) R. Mills, Afrikanische Lilie und Ungarischer Flieder aus Benjamin Maund

256   (Miss) R. Mills, Afrikanische Lilie und Ungarischer Flieder aus Benjamin Maund "The Botanist". 1836-1842.

Radierungen, altkoloriert. Jeweils in der Platte u.re. bezeichnet "Mills del." und botanisch betitelt "Crinum Capense" und "Syringa Josikaea". Jeweils im Passepartout hinter Glas in grüner Grafikleiste gerahmt.

Bl. ca. 19,5 x 15 cm, Ra. 28 x 24 cm. 80 €
KatNr. 257 Theobald von Oer
KatNr. 257 Theobald von Oer
KatNr. 257 Theobald von Oer
KatNr. 257 Theobald von Oer
KatNr. 257 Theobald von Oer
KatNr. 257 Theobald von Oer

257   Theobald von Oer "Der Weimarer Musenhof". 1857.

Schwarze Kreide und Blei, partiell weiß gehöht, auf bräunlichem Karton, auf Baumwollgewebe kaschiert. Unsigniert. U.re. datiert "Beendigt 29. April 1857" und unterhalb der Darstellung von Künstlerhand mit den Namen der dargestellten Personen versehen.

Karton zu dem 1860 entstandenen, gleichnamigen Gemälde, welches sich heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin befindet.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Oberamtsrichters Adolf Geuder, Dippoldiswalde.

Um eine Zugängigkeit des Werkes zu erhalten, ist die Bietteilnahme für dieses Los auf öffentliche Sammlungen beschränkt.

Der Weimarer Musenhof, ins Leben gerufen durch Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, war Treffpunkt der intellektuellen Elite. Unabhängig von der Standeszugehörigkeit versammelte Herzogin Anna Amalia einen Kreis um sich, der sich aus kulturell interessierten Adligen, Bürgerlichen, Hofleuten, Staatsdienern, Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern zusammensetzte. Große Namen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Christoph Martin Wieland oder Johann Gottfried Herder zählten zu den wichtigen Beteiligten.
Treffpunkt für die Gespräche über aktuelle Bücher, Theaterstücke oder musikalische Ereignisse war das Wittumspalais in Weimar, aber auch die ländlichen Sommersitze Schloss Ettersburg oder Schloss Tiefurt. Der Dichter und Philosoph Christoph Martin Wieland, den die Herzogin 1772 als Lehrer ihrer beiden Söhne an den Hof geholt hatte, bereitete die Gesellschaften zusammen mit der Fürstin vor.

Theobald von Oer zeigt die Gesellschaft um Anna Amalia im Tiefurter Park. In der linken Bildhälfte deklamiert Friedrich Schiller den Zuhörern. Unter ihnen sitzt etwas rechts der Mitte Herzogin Anna Amalia, links neben ihr mit Kappe der Dichter Wieland. Die kleine Gruppe rechts neben ihr zeigt ihren Sohn Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach mit seiner Frau Luise und ihren beiden Kindern. Etwas separiert, den Blick zu Schiller gewandt, steht Goethe. In der Gruppe der am linken Rand Sitzenden ist Herder zu sehen. In der rechten Bildhälfte befindet sich der von Pflanzenranken umwachsene, 1803 errichtete Musentempel, links hinter Schiller öffnet sich ein weiter Blick in die Parklandschaft, zwischen den Bäumen ist das Tiefurter Schloss zu erkennen.

Papier gebräunt, knickspurig sowie partiell deformiert. Wasserflecken am Rand o.li. sowie im Himmel. Zum Teil stärkere Randläsionen sowie Materialverlust an den Ecken. Ein langer, verzweigter und verso kaschierter Riss (ca. 65 cm) u.re. Mehrere werkimmanente Reißzwecklöchlein an den Rändern und weitere unscheinbare in der Bildfläche. Trägergewebe umlaufend mit Nagellöchlein einer ehemaligen Aufspannung.

132,8 x 167,5 cm. 12.000 - 15.000 €
Zuschlag 8000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 258 Theobald von Oer
KatNr. 258 Theobald von Oer
KatNr. 258 Theobald von Oer
KatNr. 258 Theobald von Oer

258   Theobald von Oer "Die Fürstin Gallitzin im Kreis ihrer Freunde". Vor 1864.

Schwarze Kreide und Blei, partiell weiß gehöht, auf bräunlichem Karton, auf Baumwollgewebe kaschiert. Unsigniert. Unterhalb der Darstellung von Künstlerhand mit den Namen der dargestellten Personen versehen.

Karton zu dem 1864 entstandenen, gleichnamigen Gemälde, welches sich heute im Besitz des Bistums Münster befindet.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Oberamtsrichters Adolf Geuder, Dippoldiswalde.

Das Gemälde von Theobald von Oer, das nach dem Karton 1863/64 in Dresden entstand, wurde durch die finanzielle Unterstützung der rheinischen und westfälischen Aristokratie gefördert. Als Geschenk an den Bischof von Münster sollte es zur Unterstützung der katholischen Kirche aufrufen, deren gesellschaftspolitische Einflussnahme im preußischen Staat zunehmend geschwächt worden war.
Es zeigt die Fürstin von Gallitzin im Kreise ihrer Freunde im Jahr 1800. Amalie von Gallitzin, Tochter des protestantischen, preußischen Feldmarschalls Reichsgraf Samuel von Schmettau und einer katholischen Mutter, wurde 1765 Hofdame Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedts am preußischen Hof. 1768 heiratete sie den russischen Gesandten in Paris, den Fürsten Dmitri Alexejewitsch Golizyn (1734–1803), über den sie Kontakt zu den wichtigen Persönlichkeiten der Aufklärung bekam.
Seit 1779 war sie in Münster ansässig, wo sie nach einer Krankheit und der intensiven Beschäftigung mit Religion 1786 zum Katholizismus konvertierte. Ihr Haus wurde Mittelpunkt des Münsterschen Kreises, welcher von den Zeitgenossen liebevoll-ironisch "familia sacra“ genannt wurde. Die Gemeinschaft widmete sich der Wiederbelebung und Befestigung des katholischen Glaubens im Münsterland.
Das zeitlich zurückgreifende Bild zeigt die Mitglieder des Kreises im Garten der Fürstin bei einer imaginäreren Zusammenkunft. Im Zentrum begrüßt die Fürstin den am 1. Juni 1800 zum katholischen Glauben übergetretenen Grafen zu Stolberg mit seiner Frau und den Kindern. Geführt wird der Graf von Adolph Freiherr Droste-Vischering und Franz Freiherr von Fürstenberg, Domherr zu Münster. Rechts neben der Fürstin hinter dem Tisch steht der Schulreformer Bernhard Overberg, Lehrer und Beichtvater der Fürstin. Neben ihm mit der Hand auf dem Herzen Clemens August Freiherr Droste-Vischering, Domherr und später Erzbischof von Köln, dazwischen sein Bruder Franz Otto Freiherr Droste Vischering. Vor dem Tisch mit dem Rücken zum Betrachter gewandt, steht Marianne Prinzessin von Gallitzin, die sich Caspar Max Freiherr Droste Vischering, Weihbischof und später Bischof von Münster zuwendet. Von der rechten Bildseite aus beobachten die Gelehrten Prof. Hyazinth Kistemaker, Johann Mattias Sprickmann und Prof. Theodor Katerkamp das Geschehen. Im Hintergrund kniet der betende Prinz Dimitrij Gallitzin, Sohn der Fürstin, welcher sich zu dieser Zeit schon als Missionar in Amerika befand. Der Theologe Georg Kellermann führt die beiden Kinder des Ehepaares Stolberg, dessen Lehrer er ist, von links heran. Hinter ihm am Bildrand befinden sich Franz Caspar Bucholtz, Gutsbesitzer auf Wellbergen, und seinen Schwiegersohn und Arzt der Fürstin Dr. med. Ferdinand von Druffel. Rechts im Hintergrund sind die Kirchtürme von Münster zu erkennen.
Größere Verbreitung erfuhr die Darstellung durch zahlreiche Reproduktionen und insbesondere durch den Stahlstich Paul Dröhmers von 1867/68, der vom Westfälischen Kunstverein an seine 1571 Mitglieder verteilt wurde.

In einem Brief, den Theobald von Oer wohl an Herrn von Durffel im April 1863 schrieb, stellte der Künstler detaillierte Überlegungen zur Ausführung des Gemäldes an. Er thematisierte den Zeitpunkt der Darstellung und die Abbildung der einzelnen darstellten Personen. Oer dankt seinem Freund auch für die Übermittlung von Bildnissen, um die verschiedenen Personen lebensnah abbilden zu können und berichtete von seiner Lektüre, um die Zeit und die Bedeutung der Figuren vollständig zu erfassen.
Vgl.: Ewald Reinhard "Der Historienmaler Theobald von Oer bei dem Entwurf seines Gemäldes "Die Fürstin Gallitzin im Kreise ihrer Freunde". Erschienen in: Westfalen. Heft für Geschichte, Kunst und Volkskunst. 26. Band, 1941, Heft 1-6. Universitäts-Buchhandlung Franz Coppenrath Münster. S. 73-77.

Papier gebräunt, zum Teil deutlich knickspurig und partiell deformiert. Ein größerer Wasserfleck in der li. Bildhälfte und ein bräunlicher Fleck an Ecke o.li. Vereinzelte Risse, v.a. an den Rändern. Vereinzelt oberflächlicher Abrieb. Mehrere werkimmanente Reißzwecklöchlein an den Rändern und weitere unscheinbare in der Bildfläche. Trägergewebe umlaufend mit Nagellöchlein einer ehemaligen Aufspannung.

132,5 x 169,5 cm. 7.000 - 8.000 €
Zuschlag 6000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 259 Hippolyte Petitjean

259   Hippolyte Petitjean "Dekorativer Entwurf" (Der Flötenspieler). 1898.

Farblithografie in fünf Farben auf China. Blattrand u.li. in Kapitälchen typografisch bezeichnet "Hippolyte Petitjean, Dekorativer Entwurf Pan IV I., Fünffarbige Originallithographie". Erschienen im Vierten Jahrgang (1898/99) der Zeitschrift PAN, Heft 1, April - Mai - Juni 1898, Seite 56/57.
HDO Söhn 52901-4, dort mit minimal abweichenden Maßangaben.

Etwas stockfleckig und re. Rand leicht knickspurig. Steinrand u.re. mit winzigem Löchlein aus dem Entstehungsprozess.

St. 26,1 x 20 cm Bl. 36,6 x 27,5 cm. 180 - 250 €
Zuschlag 150 €
  KÜNSTLER
KatNr. 260 Conrad Caspar Rordorf

260   Conrad Caspar Rordorf "Ansicht von Meissen unterhalb der Brücke am rechten Ufer". Um 1820.

Aquatinta über Tonplatte. Nach einem Gemälde von Anton Arrigoni. Unterhalb der Darstellung in Deutsch und Französisch betitelt Mi., bezeichnet "Gravé par C. Rordorf" re. und "Dessiné d'apres nature par Arrigoni" li. Außerhalb der Tonplatte mit Verlagsbezeichnung, erschienen bei Gaspare Weiss u. Comp. in Dresden, sowie nummeriert "No. 5".

Stockfleckig und leicht knickspurig, Wasserfleck am o. Rand. Verso im Bereich der Darstellung leicht gebräunt. Plattenränder etwas ungenau.

Pl. 25,5 x 33,5 cm, Bl. 30,2 x 40,5 cm. 100 €
  KÜNSTLER
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,0%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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