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AUKTION 53 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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Grafik 19. Jh.

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Slg. Dr. Rebentisch

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322 - 340

341 - 360

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401 - 420

421 - 439


Grafik 20.-21. Jh.

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901 - 907


Fotografie

910 - 920

921 - 943


Skulpturen

950 - 960

961 - 981


Figürliches Porzellan

990 - 1002


Porzellan / Keramik

1003 - 1020

1021 - 1040

1041 - 1060

1061 - 1080

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Glas

1120 - 1140


Schmuck

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1161 - 1180

1181 - 1200

1201 - 1209


Silber

1215 - 1234


Zinn / Unedle Metalle

1240 - 1251


Asiatika

1255 - 1259


Uhren

1265 - 1266


Miscellaneen

1270 - 1285


Rahmen

1290 - 1304


Lampen

1310 - 1322


Mobiliar / Einrichtung

1325 - 1345


Teppiche

1350 - 1357




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KatNr. 990 Kugelspielerin. Walter Schott für Meissen. 1898-1923.
KatNr. 990 Kugelspielerin. Walter Schott für Meissen. 1898-1923.
KatNr. 990 Kugelspielerin. Walter Schott für Meissen. 1898-1923.

990   Kugelspielerin. Walter Schott für Meissen. 1898-1923.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben in feinster Außerhausmalerei von einem Maler der Porzellanmanufaktur Meissen staffiert, die originale Kugel goldfarben gefasst. Rundsockel mit Reliefdekorband. Unterseits mit den einfach geschliffenen Knaufschwertern in Unterglasurblau, Des Weiteren die geritzte Modellnummer "Q180", die geprägte Bossierernummer sowie die Malermarke "32".
Entwurfsjahr: 1897.

Vgl. Thomas Bergmann (Hg.), Meissner Künstler-Figuren, Erlangen 2010, Kat.Nr. 281.

Aus den Memoiren Walter Schotts ist die Nachwelt über die Entstehungsgeschichte der Figur gut informiert. Durch murmelspielende Kinder inspiriert, fertigte der Bildhauer zunächst 30 bis 40 Skizzen an, fand aber die meisten "so wenig graziös". Schwierigkeiten bereitete Schott wohl insbesondere der das Gewand haltende Arm. Die Haltung der fertigen Version entstand durch eine impulsive Bewegung des Modells ,"ein sehr reizendes Geschöpfchen", welches, vom Künstler angeschrien, sich sehr erschreckte.
Schott entwarf eine bekleidete Version sowie eine unbekleidete. Beide Ausführungen waren auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1897 als Marmorskulpturen gemeldet. Die Porzellanmanufaktur Meissen sicherte sich frühzeitig die Rechte zur Herstellung verkleinerter Versionen und die Bronzegießerei Gladenbeck schloß sich mit Repliken in drei verschiedenen Größen an.
Einst von Reinhold Begas hoch gelobt, gilt die "Kugelspielerin" als das Hauptwerk Schotts, das eine Mittelstellung zwischen dem Begasschen Neubarock und dem Neoklassizismus Adolf von Hildebrands einnimmt.
Zitiert nach: Bloch, Peter; Einholz, Sibylle, von Simson, Jutta (Hrsg.): Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786-1914. Bd. 1. Berlin, 1990. S. 291f.

Partiell unregelmäßiger Glasurauftrag, drei Blätter am Sockel mit Chips. Vereinzelt Brandfleckchen. Re. großer Zeh, Gewandfalte vorn und verso u. mit je einem unscheinbaren Brandriss. Handgelenk li. mit durchlaufendem Brandriss unter der Glasur, aus dem Herstellungsprozesses. Hand an der Öffnung für Kugelhalterung mit ganz minimalem Chip. Sockel in der Kehle mit kleinem, geöffneten Materialbläschen.

H. 35,0 cm. 1.500 €
Zuschlag 1800 €
  KÜNSTLER
KatNr. 991
KatNr. 991
KatNr. 991
KatNr. 991

991   "Mädchenkopf". Paul Scheurich für Meissen. 1950.

Porzellan, glasiert. Seitlich am Hals im Model signiert "SCHEURICH". Der hohe, quaderförmige Sockel verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit horizontalem Schleifstrich, unterseits der Modellnummer "A.1233", der geritzten Schwertermarke für Weißware sowie der Bossierernummer mit Jahreszeichen.

Vereinzelt minimale Glasurunregelmäßigkeiten sowie hintere Sockelecke unterseits mit minimaler, flacher Materialfehlstelle aus dem Herstellungsprozess.

H. 31,5 cm. 1.000 - 1.200 €
Zuschlag 900 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

992   "Sitzender Jongleur". Peter Strang für Meissen. 1976.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits des oktogonalen Sockel die geprägte Modellnummer "60460", die Bossierernummer mit Jahreszeichen sowie die Malermarke in Aufglasurkobalt. Limitierung auf ca. 600 Exemplare.

Der "Sitzende Jongleur" von Peter Strang war die erste Figur, welche die VEB Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen in streng begrenzter Auflage im Auftrag der Franklin Mint GmbH fertigte. Alle Gussformen wurden anschließend vernichtet.

H. 26,5 cm. 950 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 800 €
  KÜNSTLER
KatNr. 993
KatNr. 993

993   "Fressender Bär". August Gaul für Meissen. 1954.

Böttgersteinzeug. Seitlich am ovalen Sockel die Signatur "A.Gaul" sowie Datierung "1895" im Model. Unterseits die Schwertermarke, die geritzte Modellnummer "A 1059", der Bossierernummer mit Jahreszeichen sowie der geprägten Bezeichnung "BÖTTGER STEINZEUG". Erste Wahl. Entwurfsjahr 1895.
WVZ Gabler 20-3.

Vereinzelt geöffnete Luftbläschen.

H. 8,8 cm. 240 - 300 €
Zuschlag 200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 994
KatNr. 994

994   "Fohlen" / "Reh". Willi Münch-Khe für Meissen. 1951 /1953.

Böttgersteinzeug. Das stehende Fohlen über einem oval ausgeformten Sockel. Am Boden die dreifach geschliffene Schwertermarke, die geritzte Modellnummer "A 1136", die Bossierernummer mit Jahreszeichen sowie die geprägte Bezeichnung "BÖTTGER STEINZEUG".
Entwurfsjahr 1926.
Das Reh auf der flachen Plinthe mit der Signatur "W. Münch-Khe" und der Datierung "32" im Model. Auf der Unterseite mit der Schwertermarke, der geritzten Modellnummer "A1253", der Bossierernummer mit Jahreszeichen sowie mit der geprägten Bezeichnung "BÖTTGER STEINZEUG".
Entwurfsjahr 1932.

Reh vereinzelt mit unscheinbaren, geöffneten Luftbläschen sowie Brandrissen.

Fohlen H. 20,3 cm, Reh H. 13,1 cm. 180 €
  KÜNSTLER
KatNr. 995
KatNr. 995

995   "Fohlen, liegend". Willi Münch-Khe für Meissen. 1975.

Böttgersteinzeug. Auf der Unterseite mit der Schwertermarke, der geritzten Modellnummer "A.1195" sowie "86179", der Bossierernummer mit Jahreszeichen sowie mit der geprägten Bezeichnung "BÖTTGER STEINZEUG". Erste Wahl.
Entwurfsjahr 1937.

Linke Vorderhufe beschliffen. Vereinzelt minimale, überwiegend herstellungsbedingte Materialunregelmäßigkeiten, die Spitzen der Ohren deutlicher.

L. 24 cm. 180 €
  KÜNSTLER
KatNr. 996
KatNr. 996
KatNr. 996
KatNr. 996
KatNr. 996

996   "Die Tempelweihe". Ferdinand Liebermann für Philipp Rosenthal & Co., Selb. 1918.

Porzellan, glasiert und polychrom in Unterglasurgrün, -blau sowie partiell goldfarben staffiert. Stehender, mit einem Hüfttuch bekleideter Halbakt mit Kopfbedeckung, in den ausgebreiteten Händen Räuchergefäß und Schale haltend. Verso am Sockel in Unterglasurbraun signiert "FERD. LIEBERMANN". Am Boden des unglasierten Sockels mit der gestempelten Manufakturmarke in Unterglasurgrün sowie der Kriegsmarke.
Entwurfsjahr 1913. Exemplar außerhalb der nummerierten Auflage von 200 Exemplaren.

Vgl. Niecol, E.: Rosenthal Kunst- und Zierporzellan 1897-1945, Bd. II, S. 294 mit Abb.

Goldfarbene Staffierung vereinzelt berieben, verso im Bereich des Sockels deutlicher. Gewandinnenseite im Bereich der re. Wade mit stecknadelkopfförmigen Entlüftungsloch (?), die Glasur ebenda beschliffen. Vereinzelt feine Glasur- und Masseunregelmäßigkeiten, teils herstellungsbedingt.

H. 35,7 cm. 2.800 - 3.500 €
Zuschlag 3000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 997

997   "PIUS. XI. PONT. MAX". Josef Limburg für Rosenthal. 1924.

Biskuitporzellan. Büste des Papstes Pius XI. in Mozetta und Stola mit dem päpstlichen Wappen. Unterhalb im Model bezeichnet "PIUS XI. PONT. MAX.", seitlich "Jos. Limburg Roma" und "Vaticano 1923-26". Unterseits mit der grünen, gestempelten Manufakturmarke.

Oberfläche vereinzelt unscheinbar berieben.

H. 30,0 cm. 300 - 400 €
  KÜNSTLER
KatNr. 998
KatNr. 998

998   "Schäferhund". Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. Carl Teichert. Um 1900 -1929.

Porzellan, glasiert und polychrom staffiert. Unterseits mit der gestempelten Manufakturmarke.

Vgl. Freundeskreis Kunstgewerbemuseum e.V. Schloss Pillnitz: Teichert-Werke Meißen - Keramik und Porzellan 1863-1945, Kat. Nr. 040, Abb. S. 91.

Unterseite des Sockels mit Brandriss. Schnauze punktuell mit Glasurabrieb. Li. Vorderbein mit stecknadelkopfförmiger Glasurbestoßung.

H. 25 cm. 300 €
KatNr. 999
KatNr. 999

999   "Dame mit Fächer". Oskar Burkhardt für Ernst Teichert G.m.b.H., Meißen. 1901 -1925.

Steingut, glasiert und polychrom staffiert und partiell goldgehöht. Verso auf dem Sockel monogrammiert "MOB". Ungemarkt.
Entwurfsjahr 1910.

Vgl. Freundeskreis Kunstgewerbemuseum e.V. Schloss Pillnitz: Teichert-Werke Meißen - Keramik und Porzellan 1863-1945, Kat. Nr. 083, Abb. S. 108.

Staffierung partiell etwas berieben.

H. 19 cm. 180 - 200 €
Zuschlag 150 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1000
KatNr. 1000

1000   "Clown". Oskar Burkhardt für Meißner Ofen- und Porzellanfabrik, vorm. Carl Teichert. 1882 -1929.

Steingut, glasiert und polychrom staffiert. Unterseits mit der gestempelten Manufakturmarke.

Vgl. Freundeskreis Kunstgewerbemuseum e.V. Schloss Pillnitz: Teichert-Werke Meißen - Keramik und Porzellan 1863-1945, Kat. Nr. 058-061, Abb. S. 99.

Staffierung vereinzelt minimal berieben. Glasur an der Spitze des Huts berieben.

H. 18 cm. 180 - 200 €
Zuschlag 150 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1001
KatNr. 1001

1001   "Türke". Oskar Burkhardt für Ernst Teichert G.m.b.H., Meißen. 1901 -1925.

Steingut, glasiert und polychrom staffiert. Auf dem Sockel im Model monogrammiert "OB". Unterseits mit der gestempelten Manufakturmarke.

Vgl. Freundeskreis Kunstgewerbemuseum e.V. Schloss Pillnitz: Teichert-Werke Meißen - Keramik und Porzellan 1863-1945, Kat. Nr. 054-057, Abb. S. 99.

Staffierung vereinzelt berieben.

H. 17,2 cm. 180 - 200 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 1002 Großer Budai (Lachender Buddha). China. Wohl Frühes 20. Jh.
KatNr. 1002 Großer Budai (Lachender Buddha). China. Wohl Frühes 20. Jh.
KatNr. 1002 Großer Budai (Lachender Buddha). China. Wohl Frühes 20. Jh.

1002   Großer Budai (Lachender Buddha). China. Wohl Frühes 20. Jh.

Porzellan, weißer Scherben, hellgrau glasiert. Sitzender Budai, das linke Bein angestellt. In der linken Hand eine Gebetskette. Der unglasierte Boden mit einer geprägten Kartusche (nicht aufgelöst).

Innenseite mit herstellungsbedingten Brandrissen, seitlich die Gussnähte sichtbar.

H. 55 cm. 800 - 1.000 €
Zuschlag 750 €
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