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KatNr. 1327 Klassizistischer Stuhl. Um 1780.
KatNr. 1327 Klassizistischer Stuhl. Um 1780.

1327   Klassizistischer Stuhl. Um 1780.

Schauseitig gewölbt verlaufende Gestellrahmen auf vier konischen, kannelierten Beinen. Oberhalb in der Zarge jeweils eine Würfelform mit ovaler Kartusche. Längsovale Rückenlehne, von einem geschnitzten Rosettendekor bekrönt. Zargen sowie Rahmen der Rückenlehne profiliert. Sprungfederpolsterung mit Rosshaarfüllung, Stoffbezug.

Trocknungsrisse, vereinzelt mit Bestoßungen und kleineren Materialabplatzungen, teilweise restauriert. Partiell inaktiver Wurmbefall.

H. 95 cm, Sitzhöhe 52 cm, B. 53 cm, T. 50 cm. 150 €
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.

1328   Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.

Holz, Nussbaum und Ahorn furniert, partiell ebonisiert sowie Messing, geprägt. Querrechteckiger, dreischübiger Korpus mit angefasten Ecken und Mittelrisalit. Leicht überkragende, verkröpfte Deckplatte, konische Vierkantfüße. Die Fronten der Schübe mit drei, mittels Bandmarketerien akzentuierten Innenfeldern, das gestreifte Furnier zwei- sowie vierfach gespiegelt. Alle Traversen mit gefladerter Textur, die gerade Zarge mit brandschattierter Stäbchenmarketerie in Ahorn. Die Deckplatte mittels breiter Bänder und jeweils feiner geometrischer Friese dreifach unterteilt und jeweils mit vierfachem Spiegelfurnier. Die Innenfelder der Seitenwangen ebenfalls mit vierfach gespiegeltem Furnier. Alle Kanten mit Filetbandmarketerien in Ahorn, teils ebonisiert. An den Schubladen jeweils zwei rosettenförmige Ringhandhaben, zentral runde Schlüsselschilder. Originale, eintourige Schlösser. Kassettierte Rückwand. Ein Schlüssel vorhanden.

Sehr guter, fachmännisch restaurierter Zustand mit geringen Überarbeitungen, mit kleinen Furnierergänzungen über den Handhaben. Die Deckplatte mit ganz unscheinbarer Verwölbung hinten li. Vereinzelt mit (restauratorisch geschlossenen) Fraßspuren eines inaktiven Holzschädlingsbefalls. Boden mit durchgehendem Trocknungsriss. Alte Beschläge ergänzt oder versetzt. Schlüssel repariert.

H. 88,5 cm, B. 132 cm, T. 66,5 cm. 7.000 €
KatNr. 1333 Empire-Spiegel. Wohl Frühes 19. Jh.

1333   Empire-Spiegel. Wohl Frühes 19. Jh.

Holz, mahagonifarben lackpoliert, Messing. Flache Vierkantleisten mit umlaufender, breiter Bandintarsie, die Ecken mittels Messingappliken in Form gewölbter Rosetten akzentuiert, die obere Leiste mit einer Chimärenapplikation. Die Seitenleisten mittig mit einem stilisierten Baummotiv. Eckverbindung verblattet. Verso mit Aufhängevorrichtung.

Oberfläche altersbedingt berieben und rissig, die Gehrungen etwas verzogen. Spiegelglas erneuert.

113,9 x 49,4 cm. 240 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 1334 Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.
KatNr. 1334 Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.

1334   Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Holz, Mahagoni (?) furniert und lackpoliert. Breite, leicht konkav gewölbte Vierkantleisten, die Ecken mittels Eckquader akzentuiert. Schmale Sockelzone. Originale, horizontal geteilte Spiegelgläser. Dreifache Vollverblattung. Verso mit Aufhängevorrichtung.

Furnierfehlstellen u.li. Obere Kranzleiste fehlend. Spiegelglas mit Oxidationsspuren.

Ca. 200 x 70 cm. 300 €
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

1336   Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

Holz, Nussbaum furniert. Hochrechteckiger, dreiseitig geschweifter und verglaster Korpus über vier hohen, geschwungenen Beinen. Flacher Abschluss. Schauseitig eine Tür mit Schloss und zierlichem, volutenförmigen Messingbeschlag. Akzentuierung der Verglasungen, Beine und Zargen mittels volutenförmig einschwingender Profilbänder sowie Kartuschen mit zierlichen, gravierten Ornamenten. Die Innenseite sowie die zwei Einlegeböden vollständig mit grünem Samt ausgeschlagen.

Sehr vereinzelt unscheinbarer Furnierverlust.

H. 133 cm, B. 90 cm, T. 44 cm. 400 - 500 €
Zuschlag 380 €
KatNr. 1338 Paar historistische Brettstühle. Spätes 19. Jh.

1338   Paar historistische Brettstühle. Spätes 19. Jh.

Holz, dunkelbraun lackpoliert. Gerade, im Trapez äquivalent zur Sitzfläche angeordnete, reliefierte Vierkantbeine mit Querverstrebungen, schauseitig jeweils ein geschweift gesägtes, reliefiertes Kartuschenfeld, darin ein Maskaron. Hohe, gerade Rückenlehne mit kartuschenförmig gesägtem Lehnenbrett, zentral eine ovale Vorwölbung mit steigendem Hirsch. Die Mittelsprosse in stilisierter, reliefierter Rollwerkform.

Ein Stuhl mit Trocknungsriss auf der Sitzfläche sowie mit einem restaurierten Zargenbrett. Minimale Nutzungsspuren, die Füße mit Bestoßungen und Abrieb. Partiell offene Wurmfraßspuren.

H. 107,7 cm, Sitzhöhe 49,5 cm, T. 38 cm, B. 41 cm. 120 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.

1339   Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.

Holz, mahagonifarben lackiert. Hochrechteckiger, zweitüriger Korpus über vier Zargenfüßchen, die Zarge geschweift. Schauseitig geöffneter Unterbau, mittels einer zentralen, stilisierten Stegform vertikal unterteilt. Darüber ein schmaler Schub. Facettiert verspiegelte und ornamental unterteilte Türen in Lyrenform, seitlich sowie oberhalb durch reliefierte Blüten- und Schneckenformen akzentuiert. Flacher, profilierter Abschluss, an den Ecken mittels schmaler Balustersäulen optisch gestützt. Seitenwangen kassettiert. Stilisiert ornamentale, verkupferte Beschläge, der Schub mit Schloss und Handhabe, die rechte Tür mit Schloss, die linke Tür als Bedarfstür mit Riegel zu öffnen.

Vereinzelt feine Trocknungsrisse und minimale Bestoßungen, v.a. an den Kanten. Ein Schneckenhorn mit Materialverlust, die Beschläge berieben. Das Glas mit alterbedingten Oxidationsspuren.

H. 164,5 cm, B. 94,5 cm, T. 36 cm. 300 €
Zuschlag 770 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

1340   Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Eiche, lackiert. Querrechteckiger Korpus mit scharniertem Flachdeckel auf gebogten Füßen. Die Rückwand und Seitenwagen überkragend, die Seiten mit Handhaben. Die Front des Korpus mit dreifacher Kassettenfelderung. Füllungen der Seitenwangen einfach kassettiert. Ungemarkt.

Lit. Nerdinger, W. (Hrsg.): Richard Riemerschmid - Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, S. 270, Nr. 269.

Deckel mit quer verlaufendem Trocknungsriss. Kanten partiell etwas bestoßen, Vorderseite u. mit Druckstelle.

H. 49,5 cm, Sitzhöhe 40,2 cm, B. 64,5 cm, T. 38,5 cm. 500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1600 €
KatNr. 1341 Blumenständer. Um 1900.

1341   Blumenständer. Um 1900.

Eisen, geschmiedet, schraubmontiert und polychrom gefasst. Dreibeiniges, geschwungenes und mit floralen, voluten- sowie spiralförmigen Elementen verziertes Gestell. Oberhalb ein floral durchbrochen gearbeiteter, runder Korb.

Korrodiert, teils kleinere Fehlstellen.

H. 89,5 cm. 250 €
Zuschlag 220 €
KatNr. 1342 Art déco - Blumensäule. Frühes 20. Jh.

1342   Art déco - Blumensäule. Frühes 20. Jh.

Holz, dunkelbraun lackiert, Messing. Hoher, zweietagiger Aufbau mit abschließender, ovaler, von vier Rundstreben gestützter Deckplatte. Zwei Füße zum Stand trichterförmig ausschwingend und mittels einer Platte mit ovaler Aussägung und kleiner, ebenfalls ovaler Deckplatte verbunden. Ovaler Stand.

Vereinzelt Trocknungsrisse, Fuß punktuell mit Farbspritzern (weiß). Deckplatte mit Restaurierung.

H. 112 cm, B. 44 cm, T. 27 cm. 180 €
Zuschlag 150 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

1345   Kredenz. Bruno Paul für Deutsche Werkstätten Hellerau. Nach 1937 -1947.

Bruno Paul 1874 Seifhennersdorf i. d. Lausitz – 1968 Berlin

Holz, Nussbaum furniert. Querrechteckiger Korpus mit gerundeten Kanten und bündig abschließender Deckplatte. Seitenwangen gerade. Links im Korpus eine Tür, innen ein Fachboden. Rechts vier Schubladen, jeweils mit schmalem, umrahmenden Schlüsselschild. Die Schlösser gemarkt, jeweils auf dem Stulp typografische Prägung "Deutsche Werkstätten Hellerau". Schlüssel ergänzt vorhanden.

Typenmöbel "Die wachsende Wohnung". Entwurf um 1937-1947.

Vereinzelt Nutzungsspuren. Die re. Seitenwange unten mit Furnierfehlstelle (L. 3 x 1,5 cm).

H. 66,3 x 120,2 x 37,5 cm. 220 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 240 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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