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AUKTION 53 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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Gemälde 18.-19. Jh.

001 - 021

022 - 037


Gemälde 20.-21. Jh.

045 - 060

061 - 080

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121 - 140

141 - 160

161 - 180

181 - 193


Grafik 16.-18. Jh.

200 - 220

221 - 228


Grafik 19. Jh.

240 - 260

261 - 279


Slg. Dr. Rebentisch

301 - 321

322 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 400

401 - 420

421 - 439


Grafik 20.-21. Jh.

450 - 460

461 - 480

481 - 500

501 - 520

521 - 540

541 - 560

561 - 580

581 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700

701 - 720

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741 - 760

761 - 780

781 - 800

801 - 820

821 - 840

841 - 860

861 - 880

881 - 900

901 - 907


Fotografie

910 - 920

921 - 943


Skulpturen

950 - 960

961 - 981


Figürliches Porzellan

990 - 1002


Porzellan / Keramik

1003 - 1020

1021 - 1040

1041 - 1060

1061 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1114


Glas

1120 - 1140


Schmuck

1150 - 1160

1161 - 1180

1181 - 1200

1201 - 1209


Silber

1215 - 1234


Zinn / Unedle Metalle

1240 - 1251


Asiatika

1255 - 1259


Uhren

1265 - 1266


Miscellaneen

1270 - 1285


Rahmen

1290 - 1304


Lampen

1310 - 1322


Mobiliar / Einrichtung

1325 - 1345


Teppiche

1350 - 1357




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KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1325 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.

1325   Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.

Nussbaum, lackpoliert, Messing. Zweiteiliger, querrechteckiger Aufbau mit Viertelrundzylinder und zweischübigem Kommodenunterbau über konisch zulaufenden, kannelierten Beinen, querrechteckiger Aufsatz. Unterteilung des Unterbaus in zwei profiliert gearbeitete Schübe, zentral mit hochovalen, schleifenbekrönten Schlüsselschildern. Des Weiteren ein Zylinder, von zwei in die Rundung eingepassten Schüben flankiert. Der rechte obere Schub mit einer Presszwinge, diese mit der geprägten Bezeichnung "Korb in Milheim" sowie auf der Gegenseite "17-91". Öffnen des Zylinders beim Ausziehen der Schreibplatte. Unterteilung des querrechteckigen Aufsatzes mittels acht zweireihig angeordneter Schübe, das Gesims mit einer durchbrochenen, im Zopfmuster gearbeiteten, Galerie. Akzentuierung des Korpus durch ein umlaufendes Flechtband mit Rosetten. Die Seitenwangen des Aufsatzes mit plastisch ausgearbeitetem Draperie- und Quastendekor. Die Inneneinteilung mit vier Schüben oberhalb der Schreibplatte. Ein Schub mit immerwährendem Kalender. Alle Schübe mit Messingknäufen über einer Rosettenform. Originaler Schlüssel.

Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich in Frankreich aus dem Rokoko-Möbelstil Louis-XV und einer Übergangsphase (Transition), der klassizistische Stil Louis-XVI, welcher bereits ab 1765 / 70 in reiner Form zu finden war. Schnell wurde der Louis-XVI-Stil über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Die rasche Verbreitung französischer Musterbücher trug zum immensen Erfolg des Möbelstils bei. An deutschsprachigen Höfen setzte er sich zwischen 1775 und 1780 durch, darüber hinaus ab circa 1785. Überwiegend wurden Möbel aus massiver Eiche, Nussbaum, Kirschholz oder Esche für das vermögende Bürgertum aber auch für Herrenhäuser gefertigt. Prägnante Merkmale des Louis-XVI, auch Zopfstil genannt - und an dem angebotenen Zylindersekretär wunderbar nachvollziehbar - sind eine gerade und geometrische Gesamtform sowie eine deutliche Einteilung der einzelnen Möbelsegmente. Das plastisch sowie reliefiert ausgearbeitete, antikisierende Dekor akzentuiert gekonnt und zurückhaltend die Rahmenkonstruktion. Auflockernd wirken Profile in Schüben und Seitenwangen. Das durchbrochen gearbeitete Gesims sowie die kannelierten Füße verleihen dem Möbel Leichtigkeit, welche in einem ausgewogenen Verhältnis zu der Kompaktheit und Funktionalität des Sekretärs steht.

Oberer Korpusteil in sich verformt, Zarge im Schlossbereich des obersten Schubs sowie kleiner Schub li. angepasst. Galerie evtl. gekürzt und partiell unvollständig, ein Knopf o.re sowie ein Flechtbandsegment o.li. fehlend. Seitenwangen mit minimalen Fehlstellen an den Verzierungen. Kleinere Furnierergänzungen an den Schüben. Oberer Abschluss partiell mit Fraßspuren eines inaktiven Holzschädlingsbefalls. Schlüsselschilder ergänzt. Einige lose Teile angeheftet.

H. (max.) 157,5 cm, B. 160 cm, T. 66,5 cm. 5.000 - 7.000 €
KatNr. 1326 Spiegel in barockem Rahmen. 18. Jh.

1326   Spiegel in barockem Rahmen. 18. Jh.

Holz, geschnitzt, weiß grundiert, mit rotem Bolus und Blattgoldauflage versehen. Schildförmig, mit reichem Rollwerkdekor, die Kehlungen partiell mittels Wuggelungen verziert.

Rahmen aus mehreren Teilen, teils unfachmännisch mit Kaltleim neu gefügt. Verso Verbindungen partiell mit Leinwandflicken kaschiert. Ein Schmuckelement mit Volute o.li. ergänzt und bronziert. Mehrere Fehlstellen der Fassung sowie partiell mit Bronzierungen. Spiegel neuzeitlich ergänzt, etwas fleckig.

H. ca. 82 cm, B. max. ca. 46 cm. 900 - 1.000 €
KatNr. 1327 Klassizistischer Stuhl. Um 1780.
KatNr. 1327 Klassizistischer Stuhl. Um 1780.

1327   Klassizistischer Stuhl. Um 1780.

Schauseitig gewölbt verlaufende Gestellrahmen auf vier konischen, kannelierten Beinen. Oberhalb in der Zarge jeweils eine Würfelform mit ovaler Kartusche. Längsovale Rückenlehne, von einem geschnitzten Rosettendekor bekrönt. Zargen sowie Rahmen der Rückenlehne profiliert. Sprungfederpolsterung mit Rosshaarfüllung, Stoffbezug.

Trocknungsrisse, vereinzelt mit Bestoßungen und kleineren Materialabplatzungen, teilweise restauriert. Partiell inaktiver Wurmbefall.

H. 95 cm, Sitzhöhe 52 cm, B. 53 cm, T. 50 cm. 150 €
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.
KatNr. 1328 Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.

1328   Klassizistische Kommode. Sachsen. Um 1790.

Holz, Nussbaum und Ahorn furniert, partiell ebonisiert sowie Messing, geprägt. Querrechteckiger, dreischübiger Korpus mit angefasten Ecken und Mittelrisalit. Leicht überkragende, verkröpfte Deckplatte, konische Vierkantfüße. Die Fronten der Schübe mit drei, mittels Bandmarketerien akzentuierten Innenfeldern, das gestreifte Furnier zwei- sowie vierfach gespiegelt. Alle Traversen mit gefladerter Textur, die gerade Zarge mit brandschattierter Stäbchenmarketerie in Ahorn. Die Deckplatte mittels breiter Bänder und jeweils feiner geometrischer Friese dreifach unterteilt und jeweils mit vierfachem Spiegelfurnier. Die Innenfelder der Seitenwangen ebenfalls mit vierfach gespiegeltem Furnier. Alle Kanten mit Filetbandmarketerien in Ahorn, teils ebonisiert. An den Schubladen jeweils zwei rosettenförmige Ringhandhaben, zentral runde Schlüsselschilder. Originale, eintourige Schlösser. Kassettierte Rückwand. Ein Schlüssel vorhanden.

Sehr guter, fachmännisch restaurierter Zustand mit geringen Überarbeitungen, mit kleinen Furnierergänzungen über den Handhaben. Die Deckplatte mit ganz unscheinbarer Verwölbung hinten li. Vereinzelt mit (restauratorisch geschlossenen) Fraßspuren eines inaktiven Holzschädlingsbefalls. Boden mit durchgehendem Trocknungsriss. Alte Beschläge ergänzt oder versetzt. Schlüssel repariert.

H. 88,5 cm, B. 132 cm, T. 66,5 cm. 7.000 €
KatNr. 1329 Außergewöhnlich große klassizistische Anrichte Demi-lune. Wohl um 1800.
KatNr. 1329 Außergewöhnlich große klassizistische Anrichte Demi-lune. Wohl um 1800.

1329   Außergewöhnlich große klassizistische Anrichte Demi-lune. Wohl um 1800.

Nadelholz, Eiche, farbig gefasst. Halbrunder Korpus auf konischen Vierkantbeinen. Die leicht überkragende Deckplatte mit profilierter, gerundeter Kante. Die Front mit gespiegelter, kassettierter Gliederung; zentral zwei Türen, das Eingerichte mit einem Fachboden sowie je einer Schublade. Außengelegen je eine kleine Schublade unterhalb der Deckplatte sowie eine segmentbogenförmige Tür mit drei innenliegenden Fachböden. Originale Messing-Schlösser mit Doppelriegel, Beschläge wohl überwiegend original.

Farbige Fassung neu ergänzt. Platte fachmännisch ergänzt und sehr qualitätvoll mit einer Illusionsmalerei (Marmorierung) gefasst. Schlüssel, eine Türfüllung sowie eine Schublade ergänzt. Schwundrisse des Korpus fachmännisch ausgespant.

H. 98 cm, B. 228 cm, T. 66 cm. 700 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.
KatNr. 1330 Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.

1330   Klassizistische Kommode. 18. Jh. /19. Jh.

Nussbaum und Ahorn auf Nadelholz furniert. Querrechteckiger, dreischübiger und frontal gebauchter Korpus. Leicht überkragende Deckplatte. Konische Vierkantfüße. Die Fronten der Schübe dreifach gefeldert, darin die Handhaben sowie Schlüsselschilder. Die Seitenwangen mit einem intarsierten Rechteckfeld, die Deckplatte mit einem flächigen, intarsierten quadratischen Dekor.

Furnier neuzeitlich. Handhaben und Schlüsselschilde ergänzt. Vereinzelt leichte Gebrauchsspuren.

H. 80 cm, B. 116 cm, T. 64 cm. 1.100 - 1.200 €
Zuschlag 900 €
KatNr. 1331 Kleiner Spiegel. 1. H. 19. Jh.

1331   Kleiner Spiegel. 1. H. 19. Jh.

Holz, die breite Hohlkehle schwarz gefasst, die schmale Sichtleiste mit goldfarbenem Überzug. Spiegelglas mit Facettschliff. Überblattete Verbindung, Aufhängöse.

Altersbedingte Nutzungs- und Oxidationsspuren. Der goldfarbene Überzug teils nachträglich bronziert. Vereinzelt minimal wurmstichig.

Ra. 44,5 x 38,5 cm, Falz 38,2 x 33,2 cm. 100 €
KatNr. 1332 Konsolspiegel und Konsoltisch. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1332 Konsolspiegel und Konsoltisch. Frühes 19. Jh.

1332   Konsolspiegel und Konsoltisch. Frühes 19. Jh.

Holz, mahagonifurniert, lackpoliert partiell ebonisiert und mit goldfarbenem Überzug. Der Spiegel mit flachen Vierkantleisten gestreifter Textur, die Ecken mittels Eckquader akzentuiert, die Sichtleiste mit Fadendekor in Ahorn. Dreiecksgiebel über profiliertem Gesims mit einer oktogonalen, ebonisierten Kartusche, darin Messingbeschläge in Form eines, von Blattranken flankierten Früchtekorbs. Unterhalb in zwei plastisch ausgearbeiteten, stilisierten Tatzenfüßen endend. Überblattete Konstruktion.
Der Konsoltisch in gestreifter, teils gefladerter Struktur. Breite, teils ebonisierte Sockelzone, darüber flache Vierkantleisten, ein Kassettenfeld rahmend. Flache, schauseitig bogenförmig geschwungene Deckplatte mit Zargenkasten, mittels ebenfalls bogenförmig geschwungener Stützen in Würfelformen endend an den Vierkantleisten ansetzend.

Marriage. Überzug der Tatzenfüße etwas abgeblättert und retuschiert. Das Spiegelglas mit Oxidationsspuren. Der Konsoltisch mit verwölbter Deckplatte, feinen Kratzern und partiell minimalen Bestoßungen.

Spiegel H. 125 cm, B. 66 cm, Konsoltisch H. 93 cm, B. 63,5 cm, T. 38 cm. 900 €
KatNr. 1333 Empire-Spiegel. Wohl Frühes 19. Jh.

1333   Empire-Spiegel. Wohl Frühes 19. Jh.

Holz, mahagonifarben lackpoliert, Messing. Flache Vierkantleisten mit umlaufender, breiter Bandintarsie, die Ecken mittels Messingappliken in Form gewölbter Rosetten akzentuiert, die obere Leiste mit einer Chimärenapplikation. Die Seitenleisten mittig mit einem stilisierten Baummotiv. Eckverbindung verblattet. Verso mit Aufhängevorrichtung.

Oberfläche altersbedingt berieben und rissig, die Gehrungen etwas verzogen. Spiegelglas erneuert.

113,9 x 49,4 cm. 240 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 1334 Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.
KatNr. 1334 Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.

1334   Hoher Spiegel. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Holz, Mahagoni (?) furniert und lackpoliert. Breite, leicht konkav gewölbte Vierkantleisten, die Ecken mittels Eckquader akzentuiert. Schmale Sockelzone. Originale, horizontal geteilte Spiegelgläser. Dreifache Vollverblattung. Verso mit Aufhängevorrichtung.

Furnierfehlstellen u.li. Obere Kranzleiste fehlend. Spiegelglas mit Oxidationsspuren.

Ca. 200 x 70 cm. 300 €
KatNr. 1335 Vitrinenschrank. Mitteldeutsch. Um 1840.
KatNr. 1335 Vitrinenschrank. Mitteldeutsch. Um 1840.
KatNr. 1335 Vitrinenschrank. Mitteldeutsch. Um 1840.
KatNr. 1335 Vitrinenschrank. Mitteldeutsch. Um 1840.

1335   Vitrinenschrank. Mitteldeutsch. Um 1840.

Holz, der Korpus eichefurniert, Türen, Giebel und Schub nussbaumfurniert und lackpoliert. Beschläge in Gelbguss. Hochrechteckiger, zweitüriger Korpus mit schauseitig abgerundeten Kanten. Profiliertes Gesims mit abgeflachtem Abschluss und vorgesetztem Dreiecksgiebel. Leicht auskragender Sockel mit großem Schub, abgerundete Vierkantfüße. Die Türen jeweils vierfach gefeldert. Eine Tür als Bedarfstür mit Riegel zu öffnen. Korpus innen dunkelbraun lasiert, mit drei auf Zahnleisten verstellbaren Einlegeböden. Die Beschläge der Schublade in Rosettenform mit Ringhandhaben.

Schlüsselschild fehlt, ein Schlüssel vorhanden. Vereinzelt minimale Druckspuren und Trocknungsrisse, die Rückwand mit Fuge. Schloss als Einsteckschloss ergänzt.

H. 197 cm, B. 115 cm, T. 43 cm. 1.100 €
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.
KatNr. 1336 Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

1336   Vitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

Holz, Nussbaum furniert. Hochrechteckiger, dreiseitig geschweifter und verglaster Korpus über vier hohen, geschwungenen Beinen. Flacher Abschluss. Schauseitig eine Tür mit Schloss und zierlichem, volutenförmigen Messingbeschlag. Akzentuierung der Verglasungen, Beine und Zargen mittels volutenförmig einschwingender Profilbänder sowie Kartuschen mit zierlichen, gravierten Ornamenten. Die Innenseite sowie die zwei Einlegeböden vollständig mit grünem Samt ausgeschlagen.

Sehr vereinzelt unscheinbarer Furnierverlust.

H. 133 cm, B. 90 cm, T. 44 cm. 400 - 500 €
Zuschlag 380 €
KatNr. 1337 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1337 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1337 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1337 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1337 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.

1337   Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.

Holz, Esche, furniert und lackiert, Messing. Querrechteckiger, dreischübiger Korpus mit überkragender Deckplatte über leicht geschwungenen Vierkantbeinen, die Kanten schauseitig gerundet. Korpus und Schübe mit gestreifter Textur, die Schlüsselschilder schildförmig.

Wohl später furniert. Deckplatte stärker verwölbt, unterhalb offener Riss, in die Seitenwange übergehend. Laufbereiche der Traversböden aufgedoppelt. Unteres Drittel der Rückwand fachmännisch ergänzt. Schubfronten im Schlossbereich aufgedoppelt, Schlösser als Einsteckschlösser ergänzt. Füße hinten und vorn ergänzt.

H. 85 cm, B. 113 cm, T. 56,5 cm. 150 €
KatNr. 1338 Paar historistische Brettstühle. Spätes 19. Jh.

1338   Paar historistische Brettstühle. Spätes 19. Jh.

Holz, dunkelbraun lackpoliert. Gerade, im Trapez äquivalent zur Sitzfläche angeordnete, reliefierte Vierkantbeine mit Querverstrebungen, schauseitig jeweils ein geschweift gesägtes, reliefiertes Kartuschenfeld, darin ein Maskaron. Hohe, gerade Rückenlehne mit kartuschenförmig gesägtem Lehnenbrett, zentral eine ovale Vorwölbung mit steigendem Hirsch. Die Mittelsprosse in stilisierter, reliefierter Rollwerkform.

Ein Stuhl mit Trocknungsriss auf der Sitzfläche sowie mit einem restaurierten Zargenbrett. Minimale Nutzungsspuren, die Füße mit Bestoßungen und Abrieb. Partiell offene Wurmfraßspuren.

H. 107,7 cm, Sitzhöhe 49,5 cm, T. 38 cm, B. 41 cm. 120 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.
KatNr. 1339 Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.

1339   Filigraner Jugendstil-Spiegelschrank. Um 1900.

Holz, mahagonifarben lackiert. Hochrechteckiger, zweitüriger Korpus über vier Zargenfüßchen, die Zarge geschweift. Schauseitig geöffneter Unterbau, mittels einer zentralen, stilisierten Stegform vertikal unterteilt. Darüber ein schmaler Schub. Facettiert verspiegelte und ornamental unterteilte Türen in Lyrenform, seitlich sowie oberhalb durch reliefierte Blüten- und Schneckenformen akzentuiert. Flacher, profilierter Abschluss, an den Ecken mittels schmaler Balustersäulen optisch gestützt. Seitenwangen kassettiert. Stilisiert ornamentale, verkupferte Beschläge, der Schub mit Schloss und Handhabe, die rechte Tür mit Schloss, die linke Tür als Bedarfstür mit Riegel zu öffnen.

Vereinzelt feine Trocknungsrisse und minimale Bestoßungen, v.a. an den Kanten. Ein Schneckenhorn mit Materialverlust, die Beschläge berieben. Das Glas mit alterbedingten Oxidationsspuren.

H. 164,5 cm, B. 94,5 cm, T. 36 cm. 300 €
Zuschlag 770 €
KatNr. 1340 Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.
KatNr. 1340 Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.
KatNr. 1340 Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.
KatNr. 1340 Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.

1340   Truhenbank. Richard Riemerschmid für Hellerauer Werkstätten, Dresden. 1908.

Eiche, lackiert. Querrechteckiger Korpus mit scharniertem Flachdeckel auf gebogten Füßen. Die Rückwand und Seitenwagen überkragend, die Seiten mit Handhaben. Die Front des Korpus mit dreifacher Kassettenfelderung. Füllungen der Seitenwangen einfach kassettiert. Ungemarkt.

Lit. Nerdinger, W. (Hrsg.): Richard Riemerschmid - Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, S. 270, Nr. 269.

Deckel mit quer verlaufendem Trocknungsriss. Kanten partiell etwas bestoßen, Vorderseite u. mit Druckstelle.

H. 49,5 cm, Sitzhöhe 40,2 cm, B. 64,5 cm, T. 38,5 cm. 500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1600 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1341 Blumenständer. Um 1900.

1341   Blumenständer. Um 1900.

Eisen, geschmiedet, schraubmontiert und polychrom gefasst. Dreibeiniges, geschwungenes und mit floralen, voluten- sowie spiralförmigen Elementen verziertes Gestell. Oberhalb ein floral durchbrochen gearbeiteter, runder Korb.

Korrodiert, teils kleinere Fehlstellen.

H. 89,5 cm. 250 €
Zuschlag 220 €
KatNr. 1342 Art déco - Blumensäule. Frühes 20. Jh.

1342   Art déco - Blumensäule. Frühes 20. Jh.

Holz, dunkelbraun lackiert, Messing. Hoher, zweietagiger Aufbau mit abschließender, ovaler, von vier Rundstreben gestützter Deckplatte. Zwei Füße zum Stand trichterförmig ausschwingend und mittels einer Platte mit ovaler Aussägung und kleiner, ebenfalls ovaler Deckplatte verbunden. Ovaler Stand.

Vereinzelt Trocknungsrisse, Fuß punktuell mit Farbspritzern (weiß). Deckplatte mit Restaurierung.

H. 112 cm, B. 44 cm, T. 27 cm. 180 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 1343 Kleine Schauvitrine. 1. H. 20. Jh.

1343   Kleine Schauvitrine. 1. H. 20. Jh.

Nadelholz, dunkel gefasst. Allseitig verglaster, eintüriger Korpus über annähernd quadratischem Grundriss. Flacher, profilierter und hervorkragender Abschluss. Eingerichte mit vier Fachböden. Schlüssel nicht vorhanden.

Kanten vereinzelt mit kleineren Bestoßungen, vereinzelt oberflächliche Kratzspuren, unterhalb der Deckplatte etwas wurmstichig.

H. 90,2 cm, B. 46 cm, T. 41,3 cm. 220 €
KatNr. 1344 Vitrine. 1930er Jahre.
KatNr. 1344 Vitrine. 1930er Jahre.

1344   Vitrine. 1930er Jahre.

Holz, Nussbaum furniert. Hochrechteckiger, zweiteiliger Korpus mit flachem Giebel. Zweitüriger, vorderseitig geschweifter unterer Kommodenteil auf hohen, leicht ausgestellten, geschwungenen Beinen. Die Felderung der Türen mit gefladerter Textur. Geschweifte, leicht ausgestellte Füße. Zweitüriger, vierseitig facettiert verglaster Aufsatz mit drei Glasböden. Alle Türen mit Zierbeschlägen unterhalb der Schlüssellöcher.

Vereinzelt minimale Rissbildung, Druckspuren sowie partiell mit kleineren Furnierverlusten. Verglasung vereinzelt mit Kratzspuren.

H. 160 cm, B. 108 cm, T. 41,5 cm. 400 €
KatNr. 1345 Kredenz. Bruno Paul für Deutsche Werkstätten Hellerau. Nach 1937 -1947.

1345   Kredenz. Bruno Paul für Deutsche Werkstätten Hellerau. Nach 1937 -1947.

Holz, Nussbaum furniert. Querrechteckiger Korpus mit gerundeten Kanten und bündig abschließender Deckplatte. Seitenwangen gerade. Links im Korpus eine Tür, innen ein Fachboden. Rechts vier Schubladen, jeweils mit schmalem, umrahmenden Schlüsselschild. Die Schlösser gemarkt, jeweils auf dem Stulp typografische Prägung "Deutsche Werkstätten Hellerau". Schlüssel ergänzt vorhanden.

Typenmöbel "Die wachsende Wohnung". Entwurf um 1937-1947.

Vereinzelt Nutzungsspuren. Die re. Seitenwange unten mit Furnierfehlstelle (L. 3 x 1,5 cm).

H. 66,3 x 120,2 x 37,5 cm. 220 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 240 €
  KÜNSTLER
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,0%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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