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KatNr. 1210 Herrenchronometer

1210   Herrenchronometer "Speedsonic" f300Hz Lobster. OMEGA, Schweiz. Mitte 1970er Jahre.

Edelstahl, Mineralglas, verschraubter Boden. Schwarzes Zifferblatt mit weissen Zeigern; mit Stunden-, Minuten-, Sekundenzeiger sowie Chronograph und Datumszeiger. Referenznummer 388.0800, Quarz Stimmgabelwerk, Kaliber 1255, 12 Steine. Zifferblatt bezeichnet, das Gehäuse gemarkt "Seamaster" und mit dem Firmenzeichen, das hummerartig segmentierte Armband an der Schließe gemarkt "1212/203" sowie mit der Firmenmarke. Ohne Zertifikat und Etui.

Gehäuse mit Tragespuren. Mineralglas vereinzelt mit unscheinbaren Kratzspuren, zwei etwas deutlichere Kratzspuren im o.re. Viertel. Gangfähig, Werk nicht überprüft.

D. 4,3 cm, H. 1,5 cm. 1.500 €
KatNr. 1211 Neuenburger Pendule. Schweiz. Um 1800/1820.
KatNr. 1211 Neuenburger Pendule. Schweiz. Um 1800/1820.
KatNr. 1211 Neuenburger Pendule. Schweiz. Um 1800/1820.

1211   Neuenburger Pendule. Schweiz. Um 1800/1820.

Holz, geschnitzt, zusammengesetzt und ebonisiert sowie polimentvergoldet. Zweiteiliger Aufbau, bestehend aus Uhrengehäuse und Aufsatzbekrönung. Ballonförmiges, bikonkav geschwungenes Gehäuse auf vier Volutenfüßchen. Zu beiden Seiten je eine verglaste Öffnung, verso eine eingehängte, schauseitig schwarz und goldfarben gefasste Gehäusetür. Die Front mit einer über Zifferblatt und Pendelöffnung laufenden, geschwungenen Tür. Der Giebelaufsatz konkav prismatisch geschweift und mit einer Kugelbekrönung. Die Schauseite der Pendule mit Blütenzweigen, Kanten- und Kugeldekor polimentvergoldet. Emailliertes Zifferblatt mit Sonnenzeigern. Römische, schwarz gefasste Stundenziffern, oberhalb arabische Minutenziffern, unterhalb Datumsziffern, zwei Aufzugsöffnungen. Originales Achttage-Rechenschlagwerk mit Clementhemmung, Dreivierteldoppelschlag auf zwei Glocken, Stundenschlag auf eine Glocke. Flaches Rundpendel an Fadenschlaufe. Werk ungemarkt. Ergänzter Schlüssel vorhanden. Verso auf dem Gehäusedeckel in Blei über Kopf bezeichnet "F. Sta [...]" und datiert "26/2 1864" sowie restauratorisch in Blei bezeichnet "nettoyé le 13. Sept. 1868".

Wir danken Uhrmachermeister Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Vgl. Lit.: Richard Mühe und Horand M. Vogel: Alte Uhren - Ein Handbuch europäischer Tischuhren, Wanduhren und Bodenstanduhren. München, 1978, S. 201, Abb. 385, 386.

Vergoldung der Kanten neu bronziert, Gehäuse mit Retuschen. Verriegelung der vorderen Tür ersetzt. Gläser ergänzt. Das Zifferblatt mit Rissbildung und großflächigen Restaurierungen an Aufzugswellen, der "VIII" - "I". Lack an den Seiten partiell krepiert (weißlich/grünlich krakeliert). Werk wohl später ergänzt.

H. 65,7 cm, B. 33 cm, T. 12 cm. 1.500 €
KatNr. 1212 Figürliche Prunkpendule mit Sockel und originalem Glasdom. Frankreich. Um 1850/1860.
KatNr. 1212 Figürliche Prunkpendule mit Sockel und originalem Glasdom. Frankreich. Um 1850/1860.
KatNr. 1212 Figürliche Prunkpendule mit Sockel und originalem Glasdom. Frankreich. Um 1850/1860.

1212   Figürliche Prunkpendule mit Sockel und originalem Glasdom. Frankreich. Um 1850/1860.

Messing, vergoldet, mattiert und partiell poliert. Die gestuft quaderförmige Sockelzone schauseitig mit einem reliefierten Rocailledekor und Volutenfüßchen. Oberhalb ein naturalistisch gearbeiteter Fels mit Uhrwerk und einem vollplastisch ausgearbeiteten, sitzenden Jüngling. Das Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und Breguetzeigern aus gebläutem Stahl, der Reguliervierkant über der "12". Achttagewerk mit Geh- und Halbstundenschlag auf Silberbronzeglocke, Pendel an Fadenaufhängung. Der Glasdom beidseitig abgeflacht. Der zeittypische, ovale Sockel schauseitig mit intarsiertem Früchte- und Floraldekor. Auf der Unterseite des Sockels in Blei alt bezeichnet "1 S Bazelaire".

Wir danken Uhrmachermeister Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Schlüssel vorhanden. Zustand nicht geprüft, ggfs. überholungsbedürftig. Stift in der Hand des Knaben ergänzt. Sockel mit Rissbildung und vereinzelten Druckspuren. Dom an der u. Kante mit Resten einer Montierung.

Pendule H. 35 cm, B. 23,2 cm, T. 9 cm, Dom H. 44,3 cm, Sockel 33,8 x 16,3 cm. 650 €
Zuschlag 550 €
KatNr. 1213 Rahmenuhr. Phillipp Haas & Söhne, St. Georgen. 2. Hälfte 19. Jh.-Anfang 20. Jh.

1213   Rahmenuhr. Phillipp Haas & Söhne, St. Georgen. 2. Hälfte 19. Jh.-Anfang 20. Jh.

Holz, ebonisiert und reliefiertes Gelbmetallblatt. Hochrechteckiger, schauseitig verglaster Rahmen mit einem jagdlichen Relief. Unterhalb ein von Rocaillen flankiertes, emailliertes Zifferblatt mit römischen Stunden; brünierte Zeiger. Messingräderwerk im Holzgehäuse mit Schlag auf Tonfeder. Zylindrische Gewichte, Rundpendel. Gehäusedeckel mit dem Herstelleretikett und mit verschiedenen Bezifferungen und Bezeichnungen in Blei.

Gangfähigkeit nicht geprüft. Nutzungs- und Altersspuren. Glas und Ketten ergänzt.

28,7 x 24,2 cm, T. 13,5 cm. 100 €
KatNr. 1214 Herrensavonette
KatNr. 1214 Herrensavonette
KatNr. 1214 Herrensavonette

1214   Herrensavonette "NON PAREIL". Schweiz. Frühes 20. Jh.

Metall, gelb- und rosévergoldet. Flache, runde Gehäuseform mit Doppeldeckel. Scharnierbügel und Aufzugskrone. Die Scharniere bei der Zahl 9. Weißes Emailzifferblatt mit Louis XV-Zeigern, unterhalb ein separat eingesetztes Sekundenblatt. Auf dem Savonnettedeckel das gravierte, ligierte Monogramm "ER". Werk mit sechs Steinen, Repetier-Funktion. Die Laufkorrektur mit Gravur "RETARD" "AVANCE".
Auf dem Werkboden das Schweizer Kreuz und Werknummer "13244". Sprung- und Werksdeckel mit der Seriennummer "11731", im Ring / Falz des Staubdeckels gemarkt "731". Des Weiteren die Stempelung "Non Pareil" im Rund in den Gehäusedeckeln.

Gangfähig. Minimale Trage- und Oxidationsspuren. Verglasung bei der "12" mit Chip (L. 0,4 cm).

D. 5,6 cm, Gew. 123 g. 850 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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