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AUCTION 56
   Auction 56
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Fine Art 16th-18th ct.

001 - 021

022 - 040

041 - 052


coll. Martin Gelpke

060 - 080

081 - 102


Fine Art 19th ct.

111 - 120

121 - 140

141 - 160

161 - 180

181 - 200


Fine Art 20th-21st ct.

211 - 220

221 - 240

241 - 260

261 - 280

281 - 300

301 - 320

321 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 400

401 - 420

421 - 440

441 - 460

461 - 480

481 - 500

501 - 520

521 - 540

541 - 560

561 - 580

581 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700

701 - 720

721 - 740

741 - 760

761 - 780

781 - 800

801 - 820

821 - 840

841 - 860

861 - 880

881 - 900

901 - 920

921 - 945


Photography

950 - 960

961 - 980


Sculptures

990 - 1000

1001 - 1020

1021 - 1033


Porcelain figures

1040 - 1052


Porcelain, Ceramics

1053 - 1060

1061 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1122


Glass

1130 - 1143


Studio Glass

1144 - 1160

1161 - 1180

1181 - 1205


Jewellery

1211 - 1220

1221 - 1230


Silver

1240 - 1254


Copper

1259 - 1280


Tin / Metals

1290 - 1296


Asian Art

1300 - 1304


Clocks, Watches

1310 - 1312


Miscellaneous

1315 - 1318


Frames

1320 - 1343


Lamps

1350 - 1356


Furniture, Fittings

1360 - 1376


Rugs, Carpets

1380 - 1385





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1259   Sammlung sächsisch-höfisches Küchenkupfer

  

Die zum Aufruf gelangende Sammlung sächsisch-höfischen Küchenkupfers zeigt eine kleine Auswahl der Hofküchenausstattung des 19. Jahrhunderts. Die streng nach Aufgabenbereichen unterteilte Hofküche versorgte nicht nur die Königsfamilie, sondern den gesamten Hofstaat. Dies bedeutete einen beträchtlichen logistischen Aufwand. Das hochwertige Kupfergerät musste nicht nur fachgerecht gepflegt werden - der Kücheninspektor führte auch Inventarlisten und die Ausgabe des Kochgeschirrs wurde genau überwacht. Um Diebstähle zu verhindern, wurden die einzelnen Geschirrteile ab dem 18. Jh. mit dem königlichen Monogramm versehen und nummeriert.

Die Sammlungsobjekte stammen überwiegend aus der Regierungszeit Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen (1750 Dresden -1827 Dresden). Friedrich August I., ab 1768 Kurfürst von Sachsen, wurde 1806 von Napoleon Bonaparte zum ersten sächsischen König ernannt und regierte bis zu seinem Tod. Sein Küchenkupfer wurde zum größten Teil mit dem bekrönten Monogramm "FAR" gekennzeichnet. Dabei war es jedoch nicht unüblich, dass Monogramme älterer Stücke, durch Durchkreuzung gelöscht wurden und einen neuen Schlagstempel erhielten oder sogar überschlagen wurden. Dies kann bei einigen angebotenen Objekten anschaulich nachvollzogen werden.

Die hier zum Aufruf kommenden Geräte, durchgehend von sehr schwerer, massiver Qualität, befinden sich alle in konservatorisch gutem, polierten Zustand. Bei größeren Zustandsbeeinträchtigungen ist dies jeweils im Zustandsbericht des Loses vermerkt.

Zu Vergleichsstücken sowie inhaltlichen Ausführungen siehe:
Kuhnke, Siegfried: Das Rote Gold. Kunstwerke der Kupferschmiede. München, 2006. S. 87 sowie S. 92ff.
Haase, Gisela: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. Kat.-Nr. S. 364 f.

Wir danken Herrn Roger Paul, Dresden, für freundliche Hinweise zur Auflösung der Monogramme.

KatNr. 1260  Großer Teekessel aus dem sächsischen Königshaus.  Um 1900.
KatNr. 1260  Großer Teekessel aus dem sächsischen Königshaus.  Um 1900.
KatNr. 1260  Großer Teekessel aus dem sächsischen Königshaus.  Um 1900.
KatNr. 1260  Großer Teekessel aus dem sächsischen Königshaus.  Um 1900.

1260   Großer Teekessel aus dem sächsischen Königshaus. Um 1900.

Copper, mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing) und innen verzinnt. Zum Stand gebauchter Korpus, teils mit Hammerschlagdekor. In zwei Ösen aufgenieteter Bügelgriff. Steil nach oben gezogenes Ausgussrohr mit scharniertem Deckel. Auf dem Bügelgriff mit dem bekrönten, kursiven Monogramm Friedrich August III. von Sachsen ("FA") sowie oberhalb mit dem gestempelten Monogramm "FA" (wohl vor Erlangen der Königswürde). Am Bügelansatz gestempelt beziffert "5".

Wandung fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Deckel nicht vorhanden. Vereinzelt minimale Eindellungen und oberflächliche Kratzspuren.

H. (ohne Bügel) 25,5 cm, Gew. 2,55 kg. 1.700 €
KatNr. 1261  Ovale Kuchenform aus Adelsbesitz oder dem sächsischen Königshaus. Wohl 19th cent.
KatNr. 1261  Ovale Kuchenform aus Adelsbesitz oder dem sächsischen Königshaus. Wohl 19th cent.

1261   Ovale Kuchenform aus Adelsbesitz oder dem sächsischen Königshaus. Wohl 19th cent.

Copper, getrieben, die Innenwandung verzinnt. Ovaler Spiegel, ansteigende Wandung und gebördelter Rand. Auf der Außenwandung das kursive Monogramm "FGA" (?) unter einer Rangkrone sowie "11".

Wandung fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Verzinnung nahezu vollständig berieben und vereinzelt deutlichere Eindellungen. Übergang von Spiegel zu Wandung mit Riss (ca. 5,5 cm).

47 x 30,5 cm. 500 €
KatNr. 1263  Großes Becken aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1263  Großes Becken aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1263   Großes Becken aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben, die Innenwandung verzinnt. Runder Spiegel mit senkrechter Wandung und waagerechtem Rand. Auf der Außenwandung das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR" (verschlagen), unterhalb gestempelt "3.".

Wandung fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Verzinnung berieben, partiell oxidiert. Wandung und Fahne mit Kratzspuren und leichten Eindellungen. Die Außenwandung umlaufend mit ringförmigen Nutzungsspuren. Boden gedellt und uneben.

D. 46,3 cm, Gew. 5,25 kg. 1.700 €
KatNr. 1264  Große Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1264  Große Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1264   Große Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben, gewalzt und innen verzinnt. Zylindrischer Korpus mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf Stiel und Korpus das bekrönte, kursive Monogramm von Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "38", "F2" sowie mit der Stempelung der Königlichen Hofkonditorei Dresden "KHC".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). An der Bodenkante mit drei genieteten Kupferverstärkungen (innen- und außenseitig), diese partiell rissig. Am Korpus im Bereich des Stiels eine Eindellung, Verzinnung etwas berieben und oxidiert.

D. 31 cm, L. max.61,5 cm, Gew. 2,2 kg. 1.200 €
KatNr. 1265  Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Wohl spätes 18th cent.
KatNr. 1265  Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Wohl spätes 18th cent.

1265   Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Wohl spätes 18th cent.

Copper, gewalzt, getrieben und innen verzinnt. Zylindrischer Korpus mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf Stiel und Korpus das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "39.". Auf dem Korpus das gelöschte kursive Monogramm "FA" (wohl kurfürstliches Monogramm vor Erlangen der Königswürde). Des Weiteren auf dem Stiel beziffert "4".

Wandung fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Korpus etwas gedellt, innen mit leichteren Nutzungsspuren.

D. 24 cm, H. 9,5 cm , Gew. 2,15 kg. 850 €
KatNr. 1267  Sehr großer Deckel eines runden Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1267  Sehr großer Deckel eines runden Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1267   Sehr großer Deckel eines runden Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben, die Unterseite verzinnt. Runde, leicht gewölbte Form mit Griff. Auf der Oberseite das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "8".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Verzinnung der Unterseite berieben. Rand minimal gedellt. Vereinzelt leichte, oberflächliche Nutzungsspuren.

D. 47,5 cm, Gew. 2,9 kg. 350 €
KatNr. 1268  Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1268  Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1268   Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben und gewalzt, die Unterseite verzinnt. Flache Form mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf Deckel und Stiel das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "94". Des Weiteren auf dem Stiel beziffert "13" (ausgeschliffen). Auf der Stielunterseite mit den Resten einer Inventarnummer in Schwarz.

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Rand mit kleineren Materialrissen und leichten Eindellungen. Innenseite mit deutlicheren Nutzungsspuren, Verzinnung berieben.

D. 21 cm, L. max. 40,5 cm, Gew. 0,7 kg. 240 €
KatNr. 1269  Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.
KatNr. 1269  Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.

1269   Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.

Copper, getrieben, die Unterseite verzinnt. Flache Form mit Hammerschlagdekor. Flacher Stiel mit gerundetem Abschluss und ovaler Öffnung. Auf dem Deckel das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR" über dem Monogramm "A" unter dem Kurhut, unterhalb gestempelt "134". Der Stiel mit dem gelöschten Monogramm "A" unter dem Kurhut sowie einer ausgeschliffenen Ziffer (wohl) "6".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Stiel mit Krakeleespuren. Unscheinbare Eindellungen im Deckel, Verzinnung etwas berieben.

D. 29 cm, L. max. 54,5 cm, Gew. 1,45 kg. 350 €
KatNr. 1270  Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1270  Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1270   Großer Deckel einer Pfanne aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben und gewalzt, die Unterseite verzinnt. Flache Form mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf Deckel und Stiel das bekrönte, kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "155". Des Weiteren auf dem Stiel beziffert "4" (etwas ausgeschliffen).

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Rand mit kleineren Rissen, Verbindung zum Stiel mit einem oberseits sichtbaren Materialriss. Verzinnung etwas berieben.

D. 28 cm, L. max. 48 cm, Gew. 0,95 kg. 350 €
KatNr. 1272  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1272  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1272   Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben, gewalzt, Deckelober- und Unterseite verzinnt. Flache Rechteckform, zentral mit Handhabe. Auf dem Deckel das bekrönte kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "N.5".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Eindellungen und Nutzungsspuren, die Verzinnung berieben. Deckel mit Materialriss. Verzinnung berieben.

31,5 x 21 cm, Gew. 0,5 kg. 220 €
KatNr. 1273  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.
KatNr. 1273  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

1273   Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. 1806- 1824.

Copper, getrieben, gewalzt, Deckelober- und Unterseite verzinnt. Flache Rechteckform, zentral mit Handhabe. Auf dem Deckel das bekrönte kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "N.15". Auf der Innenseite Inventarnummer in Schwarz "49187" sowie "K.J. 49".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Verzinnung deutlicher berieben, etwas gedellt. An den Ecken partiell Materialverlust, teils ergänzt. Verzinnung berieben.

21,8 x 17,5 cm, Gew. 0,4 kg. 220 €
KatNr. 1274  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.
KatNr. 1274  Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.

1274   Deckel eines Bräters aus dem sächsischen Königshaus. Vor 1806- 1824.

Copper, getrieben, gewalzt und verzinnt. Flache Rechteckform, zentral mit Handhabe. Auf dem Deckel das kursive Monogramm Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen "FAR", unterhalb gestempelt "13.". Des Weiteren mit dem gelöschten Monogramm "A" unter dem Kurhut.

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Korpus etwas gedellt, Verzinnung berieben.

22 x 16,5 cm, Gew. 0,35 kg. 180 €
KatNr. 1275  Deckel einer Kakaokanne. Sachsen. 19th cent.

1275   Deckel einer Kakaokanne. Sachsen. 19th cent.

Copper, getrieben und innen verzinnt. Runde Form, zentral mit kleiner, verschließbarer Löffelöffnung. Auf der Außenwandung die Prägeziffer "4", die Innenwandung mit einer Inventarnummer von Schloss Pillnitz "48952".

Minimale Alters- und Gebrauchsspuren.

D. 10,5 cm, Gew. 101,4 g. 180 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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