054 Eugen Bracht "Schl[oss]. Assumstadt an der Jaxt [Jagst]". 1920.
Öl auf Leinwand. Signiert "EUGEN BRACHT" und datiert u.li. Verso auf der Leinwand betitelt und datiert sowie mit der internen Registernummer "1868" versehen. Auf dem Keilrahmen bezeichnet "Kiste 999/2". In einem goldfarben gefassten Holzrahmen mit Hohlkehle. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Großkinsky aufgenommen.
Bracht verifizierte den Titel selbst als "Schloss Assumstadt bei Züttlingen a / Jagst". Im September 1920 bereiste der Künstler das Gebiet des Neckars und der Jagst – eine der letzten Exkursionen des Künstlers vor seinem Ableben im November 1921. Er besuchte dabei auch Assumstadt im Landkreis Heilbronn, dessen ab 1769 errichtetes Barockschloss mittig eines großen Parkes liegt. Bracht gibt im Gemälde die Gartenseite des Gebäudes mit der beginnenden Laubfärbung eines sonnigen Frühherbstes wieder.
Vgl. Großkinsky, M.; Küster, B. (Hrsg.), Eugen Bracht 1842 – 1921. Ausstellungskatalog des Museums Giersch, Frankfurt a. M., 2006, S. 178.
Wir danken Hernn Dr. Großkinsky, Karlsruhe, für freundliche Hinweise.
Leinwand etwas locker auf dem Keilrahmen sitzend. Sehr unscheinbare Klimakante. Malschicht im Falzbereich rahmungsbedingt minimal berieben. Firnis etwas gegilbt, insbesondere in den Tiefen von Pastositäten.
58 x 65 cm, Ra. 68 x 75 cm.