691 Peter Pöppelmann, Reigen. Um 1900.
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".
Wohl unikale Ausführung.
Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.
Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt wurde.
Das vorliegende Werk unterscheidet sich von diesem ersten "Reigen" durch eine weniger raumgreifende Dynamik, die Mädchen, ohne Blütenkranz dargestellt, halten sich, einander anschauend, an beiden Händen. Stilistisch zeigt sich eine Nähe zur "Badenden", 1897, Bronze, H. 45 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung, InvNr. ZV 1887.
Rücken des größeren Mädchens minimal kratzspurig. Insbesondere in den Gewandfalten und an der Plinthe oxidiert. Einige winzige Füllungen im Bereich der Füße.
H. 67 cm.