592 Curt Querner, 20 Briefe und drei Postkarten an Rolf Krause aus französchischer Kriegsgefangenschaft, Richepanse Kaserne, Rouen / Rolf Krause, Rückantwort an Curt Querner. 1946– 1947.
19 handschriftliche Faltbriefe (Kriegsgefangenenpost) mit Stecklasche, ein freier, maschinenschriftlicher Brief und drei freie, handschriftliche Postkarten. Zumeist taggenau datiert und ortsbezeichnet "Rouen", eine Postkarte aus dem Quarantäne-Lager, Leipzig, eine Postkarte aus Börnchen, die dritte Postkarte ohne Ort.
Ein handschriftlicher Faltbrief von Rolf Krause an Curt Querner, Rückantwort Kriegsgefangenenpost nach Rouen.
Curt Querner und Rolf Krause waren Kommilitonen an der Dresdner Kunstakademie, doch erst im Schatten des Zweiten Weltkriegs und Kriegsgefangenschaft festigte sich ihre Freundschaft. Nachdem Querner die Nachricht erhielt, dass Krause sich nach ihm erkundigt hatte, schrieb er ihm aus Rouen und berichtete ihm von seinem Schicksal. Danach begann ein intensiver Briefwechsel zwischen beiden Künstlern, der bis zum Ende von Querners Gefangenschaft in Frankreich im Juli 1946 andauerte.
Provenienz: Aus dem Nachlass Elsa Niemann.
17 Briefe mit abgetrennter Rückantwortseite am re. Rande, dadurch jeweils einzelne Wörter unvollständig. Zwei Briefe vollständig mit Rückantwortseite. Gebräunt und mit vereinzelten Randmängeln. Jeweils einseitig mit späterer Lochung.
Bl. min. 10,5 x 15, max. 29,7 x 21,1 cm.