183 Adrian Zingg (Werkstatt) "Berg und Ort Oybin bei Zittau in der Oberlausitz mit Kloster- und Burgruine". Um 1795.
Radierung, in Sepia und braun laviert, auf "J Whatman"-Papier. Unsigniert. Allseitig mit Papierklebeband auf ein Passepartout mit Einfassungslinien in Tusche und Aquarell montiert. Hinter Glas in einer über rotem Poliment vergoldeten Leiste gerahmt.
Sehr selten.
Ein weiterer, handsignierter Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–9943.
Vgl. auch: Adrian Zingg, Ansicht von Dorf und Berg Oybin, Feder in Tusche und Pinsel in Wasserfarben, um 1795, Kulturhistorisches Museum Görlitz, InvNr. HK 61–1925, abgebildet in: Anke Fröhlich-Schauseil, Peter Knüvener (Hrsg.): Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz. Petersberg 2019, S. 109.
Lit.:
Sabine Weisheit-Possél: Adrian Zingg (1734 – 1816): Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik. Berlin, Münster 2010, S. 290–298.
Anke Fröhlich-Schauseil, Peter Knüvener (Hrsg.): Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz. Petersberg 2019, S. 109ff.
Papier gebräunt, im o. Bereich unregelmäßige hellere Bereiche. Re.Mi. kleine helle Abriebstellen sowie unscheinbare Bleistift-Striche sowie braune Flecken, dort mit minimaler Deformation im Papier. Insgesamt leicht stockfleckig und montagebedingt geringfügig wellig. Verso Papier ganzflächig hellgrau lasierend eingetönt (wohl werkimmanent). Verso an Ecke o.li. ein kleiner Papierrest ehem. Montierung. Rahmen minimal berieben.
30,5 x 43,8 cm, Ra. 45,3 x 57,8 cm.