SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN AUKTION 82     21.06.25
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242   Hermann Glöckner "Mühle bei Gohlis und fressende Ziege". 1928.

Grafitzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Zeichenkarton. Verso in Blei monogrammiert "G.", datiert "Anfang April 1928", bezeichnet "zur Mühle", maßbezeichnet sowie von fremder Hand bezeichnet "VZ 278c" im Kreis versehen. Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Dittrich Z 389.

Vgl. das motivgleiche Gemälde "Gohliser Windmühle mit Ziege" 1928, Mischtechnik auf Leinwand, 78 x 57 cm, Stiftung Moritzburg, Halle / Saale (WVZ Dittrich G 70).

Vgl. auch "Gohliser Windmühle", 2. Fassung 1929, Mischtechnik, 62 x 47 cm, abgebildet in: John Erpenbeck (Hrsg.): Hermann Glöckner – Ein Patriarch der Moderne. Berlin 1983, Farbtafel 11.

Die Gohliser Windmühle, idyllisch in der Elbwiesenlandschaft zwischen Dresden und Meißen gelegen, wurde 1828 – 1832 errichtet und bis 1914 als Getreidemühle genutzt. Danach diente sie als Jugendherberge, Museum und Gastronomiebetrieb. Noch heute weiden Tiere auf den Wiesen nahe der Mühle. Hermann Glöckner zeichnete sie hier wenige Jahre nach ihrer ersten Rekonstruktion im Jahre 1925.

Die u.li. Ecke ganz unscheinbar gestaucht.

24 x 17,2 cm, Psp. 65 x 50 cm.

Schätzpreis
1.200-1.500 €
Zuschlag
1.000 €