264 Heinz Zander "Nächtliche Felsenlandschaft (Armenische Landschaft)". 1975.
Öl auf Malpappe. U.li. monogrammiert und datiert "HZ 75". Verso betitelt "Armenische Landschaft". In einer weiß gefassten Holzleiste gerahmt.
Das Gemälde ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Thoms / Lindner registriert.
Im Sommer des Jahres 1968 führte Heinz Zander eine Reise nach Armenien. Er besuchte den Kaukasus, das armenische Hochland bis hin zur anatolischen Grenze und Ararat. "Großartige Landschaftspanoramen sind diesen Erlebnissen zu verdanken, erhabene Gebirgsformationen in Öl und Graphit, vorgeführt unter wechselnden, teils nächtlichen Himmeln entweder als reine Landschaftsansicht oder als Kulisse für immer neue, bedeutungsvolle Figurenaufzüge. […] Was da vor Augen tritt 'ist ein steinerner Garten voller seltsamer Lüste', […] 'viel Barockes schraubt sich in den Steilwänden himmelwärts', so der Meister, sodass man durchaus meinen könnte, 'Höllenstürze' oder auch 'aufsteigende Engel' zu sehen." (zitiert nach Gerd Lindner in: Heinz Zander: Wanderungen auf vergessenen Wegen: Malerei, Grafik, Zeichnungen, Texte. Bad Frankenhausen 2016. S. 81).
Wir danken Herrn Peter Thoms, Galerie Thoms, Mühlhausen, und Frau Karin Zander, Leipzig, für freundliche Hinweise.
Bildträger leicht gewölbt, an den Rändern mit Materialverlusten. Punktuell leicht aufstehende Malschicht-Schollen an Ecke o.li., am li. Rand sowie o.Mi. aufgrund einer Bestoßung. Glänzende, gelbliche Bindemittel-Flecken im u.re. Bildviertel. Falzbereich mit Farbverlusten.
42,6 x 53,5 cm, Ra. 45,5 x 56,5 cm.