276 Käthe Kollwitz "Maria und Elisabeth" (Endgültige dritte Fassung). 1929.
Holzschnitt auf Velin. In Blei signiert "Käthe Kollwitz" u.re. Edition des Euphorion-Verlags, Berlin, 1930. Eines von 150 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen, schwarzen Leiste gerahmt.
WVZ Klipstein 234 V b (von b); Knesebeck 249 VI b (von b).
"Diese von Klipstein 1928 eingeordnete Arbeit ist erst 1929 entstanden, wie Käthe Kollwitz' Brief an Heinrich Becker vom 1. Juni 1929 belegt: 'Einen Abdruck von Maria u. Elisabeth sollen Sie sicher haben. Leider ist aber dieses Versprechen etwas in Nebel herein getan. Es gehört zu meinen Wünschen u. Plänen, diese Arbeit noch einmal vorzunehmen.', Käthe Kollwitz an Dr. Heinrich Becker. Briefe, Bielefeld 1967, S. 3. Am 15. Januar 1930 schreibt die Künstlerin an Becker: 'Maria u. Elisabeth sind zu meinem eigenen Staunen weitergekommen, ja fertig gestellt. Der Euphorion Verlag hat den Stock erworben. Noch sind keine Auflagendrucke hergestellt, da es ein sehr weiches, schwer zu behandelndes Holz ist. Die Auflage wird schon aus diesem Grunde klein sein (150 Drucke) und ich selbst werde infolgedessen auch nur wenige Druck als mein Eigenthum behalten', ebd. S. 4. Auch der Verleger Alexander von der Becke gibt 1929 als Entstehungsjahr in seiner Angebotsliste an Gutekunst und Klipstein vom 19. Oktober 1931, Galerie Kornfeld, Bern." (zitiert nach Knesebeck S. 714).
Im äußersten weißen Rand recto und verso umlaufend mit leichtem, schmalen Säurerand. Im re. Randbereich vereinzelte, sehr unscheinbare Bereibungen, im Gesamteindruck unscheinbar.
Stk. 36,1 x 34,8 cm, Bl. 42,4 x 40 cm, Ra. 67 x 61 cm.