276 Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen, Bildnis Julius Rosenberg mit Pfeife. 1831.
Bleistiftzeichnung auf feinem Bütten. Ausführlich datiert und undeutlich bezeichnet "Berlin 8 Febr. 18 [unleserlich] Abends", dahinter von fremder Hand ergänzt "31". Darunter in Tusche bezeichnet "Julius Rosenberg". Am u.re. Blattrand nochmals von fremder Hand annotiert. Auf Untersatzkarton montiert.
Vgl. motivisch: "Bildnis eines unbekannten Malers mit Pfeife", um 1807, Bleistiftzeichnung, 16,8 x 12,7 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, InvNr. C1963–984 (WVZ von Hellermann P186).
"Wilhelm von Kügelgen beschreibt im 6. Kapitel des 7. Teils der "Jugenderinnerungen', dass zu der Zeit, als er an der Dresdner Singakademie sang, eine Familie Rosenberg nach Dresden gezogen war. Er beschreibt, dass er sich sehr zu ihrem Haus hingezogen gefühlt hätte, in dem interessante Menschen verkehrten.
Es ist denkbar, dass sein Vater auch an einem Treffen teilnahm und die [im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden befindliche] Skizze, anfertigte, die einer Momentaufnahme gleicht. Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass Gerhard von Kügelgen der Autor des Dresdner Blatts ist.(…)" (zitiert nach Dorothe von Hellermann, 04.12.2024).
Wir danken Frau Dr. Dorothee von Hellermann, Berlin, für freundliche Hinweise.
Insgesamt leicht knitterspurig, im o. Bereich einige Knickspuren. Mi. und re. ein dunkler Fleck.
26 x 18,4 cm.