SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN AUKTION 85     20.06.26

032   Otto Altenkirch "Feldweg Eula (Blauer Sommertag)". 1923.

Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Otto Altenkirch." u.re. Verso auf der o. Keilrahmenleiste in Pinsel zweifach betitelt und nochmals signiert "Otto Altenkirch" sowie bezeichnet "1923.50.ph" (vom umgeschlagenen, mit kleinen Nägeln befestigten Bildträger verdeckt). In einem bronzefarbenen Stuckrahmen mit floralen Eck- und Mittelreserven.
WVZ Petrasch 1923–50–S.

Ausgestellt in:
Jubiläumsausstellung im Sächsischen Kunstverein Dresden, Januar 1925.

Im Jahr 1920 verlagerte Otto Altenkirch aus gesundheitlichen Gründen seinen Lebensmittelpunkt von Dresden in die ca. 35 km entfernte sächsische Kleinstadt Siebenlehn. Dort bezogen Anna und Otto das obere Geschoß des St. Romanus, einem Landgasthaus am Rande des Muldetals, welches Otto Altenkirchs Schwiegervater dem Maler im selben Jahr übertragen hatte. Wenngleich Altenkirch sein Atelier in der Bautzner Straße weiterführte, bedeutete doch dieser Umzug in die Provinz den Beginn einer neuen kreativen Schaffensphase, in welcher der Künstler zahlreiche neue Motive erschloss. Vom Romanus gelangte man nach zweihundert Metern zur Freiberger Mulde und dem Steyermühlenteich, über die Felder nach Eula waren es nur wenige Kilometer.
Lit.: Maria Petrasch: Otto Altenkirch 1875 – 1945. Leben und Werk. Nossen 2005. S. 69f.

Geringfügiges Alterkrakelee und leicht Klimakante. Malschicht mit ganz vereinzelten kleinen Retuschen. Ra. vollflächig überfasst.

67 x 67 cm, Ra. 85,5 x 85,5 cm.

Schätzpreis
8.500 €
Zuschlag
14.000 €