SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN AUKTION 84     07.03.26
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326   Wilhelm Rudolph "Erzgebirge" (Erzgebirgslandschaft mit Pferdefuhrwerk). Frühe 1920er Jahre.

Holzschnitt auf feinem Japan. Im Stock monogrammiert "WR" u.re. In Blei in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Im weißen Rand re. mit Annotationen in Blei.

Sehr selten. Ein weiterer Abzug wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1973–123.

Publiziert in:
Alexander Alfs, Adolf Böhlich: Mit Feder, Stift und Pinsel: eine Anleitung für grafisches Gestalten. Berlin 1989. S. 53.

Wilhelm Rudolph. Gemälde, Zeichnungen, Holzschnitte. Staatliche Museen zu Berlin, National-Galerie, 24.02.-17.04. Berlin 1977. KatNr. 41.

Konrad Jule Hammer (Hrsg.), Wilhelm Rudolph, Erhard Frommhold: Dresden als Erlebnis und moralische Landschaft – Wilhelm Rudolph: Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen. 1981. S. 21.

Zu stilistisch vergleichbaren Holzschnitten dieser Werkphase vgl. auch: "Landstraße" (auch "Geisingstraße"), 1924, und "Kiefer im Gebirge" (früher Zustand), 1920er Jahre, abgebildet in: Herbert Eichhorn, Gisbert Porstmann, Ralf Gottschlich, Johannes Schmidt (Hrsg.): Wilhelm Rudolph, Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Bielefeld 2014. S. 52, KatNr. 31 und S. 65, KatNr. 49.

Partiell leicht braunfleckig. In den seiltlichen weißen Rändern mit jeweils neun rostbedingten Löchlein und rostbraunen Verfärbungen aufgrund einer früheren Rahmung, ebenda leichte Anschmutzungen. Im weißen Rand u.li. mit einem bräunlichen Flüssigkeitsrand, die li. Blattecken mit Materialverlust. Die Blattkanten mit kleinen Knitterfalten, einige unscheinbare im Bereich der Darstellung.

Stk. 50 x 59,5 cm, Bl. 51,5 x 67,8 cm.

Schätzpreis
1.600-2.000 €
Zuschlag
2.200 €