038 Georg Hänel, Zwei sensende Almbauern. 1944.
Öl auf Leinwand. Signiert "G. Hänel" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.re. ein fragmentarisch erhaltenes Etikett, in Tusche künstlerbezeichnet "Georg Hän[…] Dresd[…] N[…]". Mit der teils verblassten Adress-Stempelung "Georg Hänel / Dresden N 6 / Radeberger Str 23" sowie einer weiteren Stempelung "Finanzministerium / als Vorstand der / Wilhelm und Bertha v. Baensch Stiftung", diese mit einer handschriftlichen Inventar-Nr. Verso Leinwand mit Annotationen in Kreide. In einem gold- und silberfarbenen, profilierten Rahmen.
Die Wilhelm und Bertha von Baensch Stiftung zur Förderung von Kunst, Literatur, Wissenschaft, Kunstgewerbe und Technik wurde 1908 nach dem Tode des Verlegers von dessen Witwe gegründet. 1910 wurde ihr die familiengeführte Buchdruckerei angegliedert und erhielt in den Folgejahren zahlreiche Staatsaufträge. Die Verwaltung der Stiftung oblag dem sächsischen Finanzministerium.
Siehe dazu: Misterek, René: "Allein mein Herz und das der Meinigen zog uns nach Dresden" – Zur Geschichte der Buchdruckerei und Verlagshandlung von Wilhelm Baensch sowie der Wilhelm und Bertha von Baensch Stiftung, erschienen in: Stadtmuseum Dresden (Hrsg: Dresdner Geschichtsbuch, 18 (2013), Seite 99–120 sowie Dresdener Geschichtsblätter, Band 3, 1901–1904, S. 18.
Bildträger mit drei flickenhinterlegten Leinwandrissen entlang des linken Bildrandes, recto mit pastosen Retuschen versehen. Randbereiche im Falzbereich partiell mit Druckstellen. Malschicht mit feinem Krakelee.
90 x 115,5 cm, Ra. 106,5 x 132 cm.