694 Sirene / Daphne. Heidi Manthey für HB-Werkstätten, Marwitz. Wohl 1980er Jahre / wohl 1990er Jahre.
Fayence, heller Scherben, glasiert und in polychromer Unterglasurmalerei staffiert. Unterseitig die Pinselmarke "HB" und das Signum der Künstlerin in Unterglasurschwarz sowie von fremder Hand nummeriert "4" bzw. "131".
Porzellan, glasiert und in polychromer Unterglasurmalerei staffiert. Unterseitig undeutlich die Pinselmarke "HB" (?) in Unterglasurblau, das Signum der Künstlerin in Unterglasurschwarz sowie von fremder Hand nummeriert "11" und "421".
Vgl.: Heidi Manthey, Sirene, 1983/94, Keramik, Stadtmuseum Berlin, InvNr. II 89/4 B.
Lit.: Rita Gründig (Hrsg.): Heidi Manthey. Keramik. Ausst.-Kat. Staatliche Galerie Moritzburg Halle, Halle 1999. S. 36f.
Themen der griechischen Mythologie nimmt Heidi Manthey häufig in ihren Arbeiten auf. So auch in mehrfacher Ausführung die sich gerade in einen Lorbeerbaum verwandelnde Daphne sowie Sirenen. Letztere werden heute vor allem mit Mischwesen in Verbindung gebracht, deren Körper halb Frau halb Fisch sind, wobei sie ursprünglich – wie auch Mantheys Fayence – menschliche Vogelwesen darstellen.
Daphne am Oberkörper bestoßen, von dort aus mit netzförmigen Rissen in der Glasur.
H. 22,5 cm / H. 22 cm.