SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN AUKTION 12     09.06.07
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070   Fritz Tröger "Knieender weiblicher Akt mit Zitronen". Um 1930.

Öl auf Leinwand. Verso Nachlasstempel. In schmaler Holzleiste gerahmt.

"Ich male nicht, was ich sehe; ich male, was ich beim Sehen erlebe. Wenn ich nichts erlebe, kann ich nicht malen (...). Es geht mir nicht um eine Handschrift, die durch Abnormitäten auffällt, sondern um grundlegende Formulierungen, um die Gesetzmäßigkeit von Farbe und Linie". (Zitat Fritz Tröger, 1974).

Fritz Tröger hat zweifellos einen entschiedenen Beitrag zur Malerei der Neuen Sachlichkeit geleistet. Es ist eine Kunst der Besinnung, dessen Mittelpunkt zum größten Teil das Menschenbild ist, und welche im Gegensatz zu Arbeiten von Dix innerlich nicht aufrühren will. Strenge Form und Verzicht auf jegliche verzierende Zutat zeichnen seine Arbeiten der 20er und frühen 30er Jahre aus.
Vgl.: Clausnitzer, G.: Fritz Tröger. Das Frühe Werk 1923-1936. Ausstellungskatalog. Dresden, 1974.

96 x 88 cm.

Schätzpreis
3.900 €