070 Fritz Max Hofmann-Juan "Junge Malabarin". 1927.
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "H. Juan" u.re. Verso auf dem o. Keilrahmenleiste in Rot nummeriert "84" sowie auf der u. Keilrahmenleiste mit dem Adress-Stempel des Dresdner Malutensilienhändlers Heinrich Klein. In einem schlichten schwarzen Holzrahmen, dort verso o. Fragmente einer Künstlerbezeichnung, wohl Hofmann-Juan sowie eine weitere Bezeichnung, li. in blauer Kreide zweifach bezeichnet "H. J. 20" bzw. "H J 20".
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Müller aufgenommen.
Wir danken Herrn Matthias Müller, Radebeul, für freundliche Hinweise.
Das vorliegende Gemälde "Junge Malabarin" entstand während der Indienreise Fritz Max Hofmann-Juans, die er im Jahr 1927 antrat. Der Künstler unternahm diese Reise, um in den Ajanta-Höhlen, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählend, Tempelfresken zu restaurieren. Inspiriert von seinen Erlebnissen, entstanden zahlreiche Arbeiten, von denen einige bereits 1927 in der Kunstausstellung Dresden zu sehen waren. Im Folgejahr wurden weitere Werke in der Ausstellung der Dresdner Kunstgenossenschaft gezeigt und von den Kritikern für ihre Atmosphäre und starken Farben hoch gelobt. Vgl. Holger Fischer, Rolf Günther: Fritz Hofmann-Juan. 1837–1937. Freital 2001. S. 12.
Bildträger mit drei kleinen fachgerecht geschlossenen Rissen, verso hinterlegt. Malschicht mit vereinzelten kleinen Retuschen, im Falzbereich etwas berieben. Rahmen mit vereinzelten Materialfehlstellen.
95 x 83 cm, Ra. 107 x 96 cm.