SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN AUKTION 23     13.03.10

795   Gerhard Richard Halbritter, Totenmaske Ernst Blochs. 1977.

Gips, modelliert.
Unscheinbar angeschmutzt.

Der Philosoph Ernst Bloch, geboren 1885 in Ludwigsburg, verbrachte die Zeit des Nationalsozialismus im Schweizer Exil. Nach dem Krieg folgte er einem Ruf der Universität Leipzig. Nach dem Mauerbau 1961 blieb Bloch in der Bundesrepublik und nahm eine Professur an der Universität Tübingen an. Als sein Hauptwerk gilt das 1954-59 publizierte "Prinzip Hoffnung". Bis zuletzt schaffend, starb Ernst Bloch am 4. August 1977 im Alter von 92 Jahren.
Halbritter nahm auch die Totenmasken von Eduard Spranger, Friedrich Schüz sowie von Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe ab.

L x B x T 26 x 17 x 15 cm.

Schätzpreis
4.800 €