811 Wilhelm Rudolph, Dresden – Blick auf die zerstörte erste Carolabrücke.
Nach 1945.
Aquarell über Grafitzeichnung. Signiert "W. Rudolph" u.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und nummeriert "2070". Im Passepartout montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Prof. Dr. Werner Schmidt, Dresden.
Die erste Carolabrücke mit zwei Strompfeilern und drei Stromöffnungen wurde von 1892 bis 1895 errichtet. Das Bauwerk war für eine Fahrbahn mit einer zweigleisigen Straßenbahntrasse und beidseitigen Gehwegen ausgelegt. Am Abend des 7. Mai 1945, einen Tag vor Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland, sprengten Soldaten der Waffen-SS einen Teil der Brücke vor der vom Albertplatz vorrückenden Roten Armee. Aufgrund der umfänglichen Zerstörung wurde die Brücke nicht in alter Form wiederaufgebaut.
Die Blattecken perforiert.
39 x 28,4 cm.