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| AUKTION 75 | 25. März 2023 |
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Käthe Kollwitz
1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
1885 Studium an einer privaten Schule für Künstlerinnen in Berlin u.a. bei Arno Holz und Gerhart Hauptmann, als "Malweib" durfte sie nicht an einer staatlichen Kunstschule studieren. 1886 Rückkehr nach Königsberg. 1888–89 Wiederaufnahme des Studiums in München mit Unterricht bei Ludwig Herterich. 1891 Übersiedlung nach Berlin und Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung 1998, die ihr zum künstlerischen Durchbruch verhalf. 1907 Verleihung des Villa-Romana-Preises mit anschließendem kurzen Aufenthalt in Florenz. Ab 1910 schuf Kollwitz neben ihrem von grafischen Arbeiten geprägten Œuvre auch bildhauerische Werke. Ihre Arbeiten waren u.a. geprägt vom Verlust ihres Sohnes sowie von der Auseinandersetzung und ihr Engagement in und mit politischen und sozialen Organisationen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Berliner Secession, 1919 erfolgte die Berufung zur Professorin an die Akademie der Künste Berlin. Zahlreiche Ausstellungen zu Ehren von Kollwitz, u.a. in New York und Moskau. 1933 Ausscheiden aus der Akademie, der Verkauf ihrer Arbeiten wurde verboten. Werke Kollwitz" wurden durch die Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. 1942 Flucht nach Nordhausen, 1944 Flucht nach Moritzburg.
287 Käthe Kollwitz "Vier Männer in der Kneipe" / "Frau an der Wiege". 1892 oder 1893/1897.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Radierungen. Unsigniert. "Vier Männer in der Kneipe" wohl Edtion von der Becke 1931. "Frau an der Wiege" Edition des Verlags der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien. "Vier Männer…" außerhalb der Darstellung in Blei nummeriert sowie verso von fremder Hand nummeriert und betitelt. Auf Untersatzkarton montiert bwz. im Passepartout montiert.
WVZ Klipstein 38 III d (von III d) und 12 III b (von III b).
"Vier Männer…" insgesamt stockfleckig, licht- und Säurerrandig. Eine minimale Druckspur Mi.li. außerhalb der Darstellung U.li. "Frau…" minimal lichtrandig. Re. Rand unregelmäßig geschnitten Verso etwas atelierspurig.
Pl. 12,9 x 15,7 cm, Bl. 25,6 x 34,8 cm / Pl. 27,6 x 14,9 cm, Bl. 37,8 x 30,1 cm.
288 Käthe Kollwitz "Hamburger Kneipe". 1901.