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Marianne  Höst

1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte

Dänische Malerin und Kunstgewerblerin. 1883 erste Ausbildung bei Marie Luplau und Emilie Mundt an der Schule für Zeichnen und Angewandte Kunst. Weitere Ausbildung zur Porzellanmalerin an der Akademie der Königlichen Porzellanmanufaktur bei Viggo Johansen. 1885–1904 Tätigkeit an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Kopenhagen. Währenddessen verschiedene Studienreisen. 1906 Übersiedlung nach Meißen an die Porzellan-Manufaktur, dort Entwerferin für neue Unterglasurdekore als freie Mitarbeiterin. Entstehung von Unikaten, die sie signieren durfte. Zusammenarbeit mit Labor und Brennbetrieb zur Überwachung der in Serie gehenden Entwürfe. 1909 Rückkehr nach Dänemark. Als Malerin widmete sie sich Sujets wie Landschaften, Interieurs und Genreszenen.

KatNr. 826 Deckelvase mit Farndekor. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.
KatNr. 826 Deckelvase mit Farndekor. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.
KatNr. 826 Deckelvase mit Farndekor. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

66. Kunstauktion |  05. Dezember 2020

826   Deckelvase mit Farndekor. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

Marianne Höst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte

Porzellan, glasiert und in Scharffeuerfarben staffiert. Bikonische Form mit einem Haubendeckel. Auf der Wandung eingerollte, junge Farnwedel. Am Stand in Blau signiert "M Höst". Unterseits mit den Knaufschwertern in Unterglasurblau, mit der geritzten Formnummer "Q193" sowie mit der Prägeziffer "30".

Vgl. Jedding, H.: Meissener Porzellan des 19. und 20. Jahrhunderts, München, 1981, S. 105, mit Abb. 131.

Punktförmige Glasurunebenheiten und Brandfleckchen aus der Herstellung, besonders im Bereich der Farnwedel.

H. 21 cm. 600 €
KatNr. 1045 Großer, seltener Jugendstil-Bildteller. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.
KatNr. 1045 Großer, seltener Jugendstil-Bildteller. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1045   Großer, seltener Jugendstil-Bildteller. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

Marianne Höst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte

Porzellan, glasiert und in grünen und blauen Unterglasurfarben staffiert. Flache Form mit leicht ansteigender Fahne. Spiegel und Fahne mit der Darstellung eines, an den Blättern eines alten Baums fressenden jungen weißen Hirschs auf einer Wiese vor einer bewaldeten Hügellandschaft. Am unteren Rand ausgeritzt unter der Glasur signiert "MHöst". Unterseits mit den Knaufschwertern in Kobaltblau, unterhalb ein horizontaler Schleifstrich, des Weiteren eine Bezifferung "58." mit blauem Farbstift sowie verso auf der Fahne die Reste eines alten Etiketts. Mit der originalen Aufhängevorrichtung.

Vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden – Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 248, KatNr. 130 (Bildteller "Albrechtsburg").

Glasur mit sehr vereinzelten Masseunebenheiten. Sehr vereinzelt oberflächliche Kratzspuren. Verso mit leichten Abrieb- und Farbspuren.

D. 43,5 cm. 2.200-2.500 €
Zuschlag 1.800 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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