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KatNr. 5 Unbekannter Künstler, Bildnis eines Mitglieds des Hofes der Bourbonen. Um 1775.

005   Unbekannter Künstler, Bildnis eines Mitglieds des Hofes der Bourbonen. Um 1775.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit einem Sammleretikett "Alfred Ilko Barton" (Florida, USA).
Malschicht mit feinem Krakelee, vereinzelt mit leichten Kratzspuren (bes. li.); partielle Retuschen in Fond, Inkarnat und Gewandt. Kleine Farbabplatzungen in den Randbereichen, wohl durch ältere Rahmung. Ungefirnist.

Eine schriftliche Stellungnahme von H. Börsch-Supan vom 27.1.1992 liegt vor.

Es ist aufgrund der abgebildeten Orden davon auszugehen, daß es sich bei dem Portraitierten um eine höhergestellte Persönlichkeit aus dem Hause der Bourbonen handelt. Neben dem französischen Orden des Heiligen Geistes (Taube) sieht man den spanischen Orden Carlos III. (Madonna) und den sizilianischen St.-Januarius-Orden (Heiliger). An der Knopflochleiste ist der österreichische Orden des Goldenen Vlieses befestigt. Die Kombination dieser Auszeichnungen deutet auf das Haus der Bourbonen, die zur Entstehungszeit des Portraits sowohl in Frankreich, als auch in Spanien und Sizilien herrschten und durch Heirat mit Österreich verbunden waren. Die Prinzen der spanischen und französischen Bourbonen trugen stets die drei wichtigsten dieser Orden als Zeichen der familiären Verbundenheit; der Orden Carlos III. scheint hier der ausschlaggebende Hinweis auf eine direkte Verbindung des Portraitierten zur spanischen Linie zu sein.

57,5 x 44 cm. 1.200 €
Zuschlag 1.000 €
KatNr. 7 Pavel Andreevic Fedotov (zugeschr.), Die Schwester des Künstlers als junge Witwe. Wohl 1852.
KatNr. 7 Pavel Andreevic Fedotov (zugeschr.), Die Schwester des Künstlers als junge Witwe. Wohl 1852.

007   Pavel Andreevic Fedotov (zugeschr.), Die Schwester des Künstlers als junge Witwe. Wohl 1852.

Pavel Andreevic Fedotov 1815 Moskau – 1852 St. Petersburg

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer goldfarbenen Schmuckleiste gerahmt.
Malschicht mit feinem Krakelee; größere Retuschen u.re., vereinzelte Retuschen o.re. und in der linken Bildhälfte. Verso an vier Stellen hinterlegt. Keilrahmen erneuert.

Fedotov, eine der wichtigsten Figuren der russischen Kunst des 19. Jahrhunderts, gab seine erfolgversprechende Militärkarriere zugunsten der Malerei auf. Vorerst in ärmlichen Verhältnissen lebend, erarbeitete er sich durch seine karikaturesken, sozialkritischen Genreszenen einen guten Ruf als zynischen Beobachter der russischen Gesellschaft. Aufgrund seiner Affinität zu den Gedanken der 1848er Revolution wurde er jedoch bereits ab 1850 gezwungen, sich aus den öffentlichen Kunstkreisen zurückzuziehen - eine Verbannung, die sich in der düsteren Themenwahl der Folgejahre und der todbringenden geistigen Umnachtung des Künstlers niederschlug.

75,5 x 54,5 cm, Ra. 85 x 63,5 cm. 6.000 €
Zuschlag 3.500 €
KatNr. 8 Hermann Ernecke, Knabenportrait. 1838 oder 1858.
KatNr. 8 Hermann Ernecke, Knabenportrait. 1838 oder 1858.
KatNr. 8 Hermann Ernecke, Knabenportrait. 1838 oder 1858.

008   Hermann Ernecke, Knabenportrait. 1838 oder 1858.

Hermann Ernecke um 1817 Berlin – 1894 ebenda

Öl auf Leinwand. In Rot signiert u.re. "Hermann Ernecke" und schwer lesbar datiert. In profiliertem Holzrahmen.
Malschicht mit feinem Krakelee. Vereinzelt kleinere Retuschen im Antlitz des Jungen und im Wams. Neuer Firnis.

28 x 22,5 (im Oval), Ra. 43 x 37 cm. 780 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 16 Carl Julius von Leypold, Burgberg im Schnee. Wohl um 1860.
KatNr. 16 Carl Julius von Leypold, Burgberg im Schnee. Wohl um 1860.

016   Carl Julius von Leypold, Burgberg im Schnee. Wohl um 1860.

Carl Julius von Leypold 1806 Dresden – 1874 Niederlößnitz/Dresden

Öl auf Papier, auf Malpappe kaschiert. Signiert u.re. "JvLeypold". Verso von unbekannter Hand bezeichnet. In profilierter, mit Palmettenfries und floralen Eckornamenten versehener, goldfarbener Holzleiste gerahmt.
In den Randbereichen unscheinbar farbspurig; dezente Reißzwecklöchlein in den Ecken. O.re. leichte Firnisverfärbung; kleinere Retuschen im Himmel und minimale Farbausplatzung u.re.

Als Schüler der Kunstakademie verfiel auch Leypold zu Beginn seiner Studienjahre dem erfolgbringenden Mystizismus der Malerei von Caspar David Friedrich. Seine eigenen Stärken jedoch bald erkennend, fand Leypold zu einer eigenen Pinselsprache und widmete sich vornehmlich pittoresken architektonischen Motiven unter Aufgabe des verklärenden Moments seiner bisherigen Stimmungsmalerei. "Dabei knüpfte er an seinen Lehrer Dahl an und bildete einen malerischen, aber zugleich spitzpinselig durchgestalteten Stil aus, in dem sich hohe Malkultur mit biedermeierlicher Sachlichkeit verbinden.Die Vorliebe für alte Burgen, Stadttore und Ruinen sowie einen eigenartigen Sinn für die Posesie des Winters hat er sich als einen Nachklang romantischen Empfindens bis zuletzt bewahrt."

Literatur: Neidhardt, Hans Joachim: Die Malerei der Romantik in Dresden. Leipzig, 1976, S. 172-186 (hier zitiert nach S. 186).

23 x 33 cm, Ra. 37,5 x 48 cm. 4.200 €
Zuschlag 3.500 €
KatNr. 19 Adolph Joseph Thomas Monticelli (zugeschr.), Höfische Gesellschaft beim Vergnügen im Park. 1878.
KatNr. 19 Adolph Joseph Thomas Monticelli (zugeschr.), Höfische Gesellschaft beim Vergnügen im Park. 1878.

019   Adolph Joseph Thomas Monticelli (zugeschr.), Höfische Gesellschaft beim Vergnügen im Park. 1878.

Adolph Joseph Thomas Monticelli 1824 Marseille – 1886 ebenda

Öl auf Holz. In Rot signiert u.re. "Monticelli" und datiert. Verso mit dem Klebeetikett "Große Kunstausstellung München 1955" (geprüft und Teilnahme nicht bestätigt) und "Galerie Neupert Zürich". In einem prächtigen Stuckrahmen mit plastischen, floralen Eckornamenten.
Malschicht mit gesamtflächigen Frühschwundrissen und Krakelee. In den Randbereichen stärker berieben und mit Farbverlusten. Malträger verso minimal wurmstichig und leicht verwölbt.
Nicht im WVZ Stammégna.

55,5 x 89 cm, Ra. 78 x 114 cm. 2.400 €
Zuschlag 2.000 €
KatNr. 20 Friedrich Pape, Sägemühle an einem alpenländischen Sturzbach. 2. H. 19. Jh.

020   Friedrich Pape, Sägemühle an einem alpenländischen Sturzbach. 2. H. 19. Jh.

Eduard Friedrich Pape 1817 Berlin – 1905 ebenda

Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "E. Pape". In weißer Hohlkehlenleiste gerahmt.
Malschicht gesamtflächig mit feinem, partiell kreisförmigem Krakelee. Kleine Farbabplatzungen in den Randbereichen und o.li. Malträger mit leichten Druckstellen.

50 x 41 cm, Ra. 58 x 48,5 cm. 960 €
Zuschlag 800 €
KatNr. 21 Isodore Pils, Säbelkampf auf der Krim. Um 1855.
KatNr. 21 Isodore Pils, Säbelkampf auf der Krim. Um 1855.

021   Isodore Pils, Säbelkampf auf der Krim. Um 1855.

Isodore Pils 1813 Paris – 1875 Douarnenez

Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "I.PILS". In goldfarbender Hohlkehlenleiste mit Blattwerk gerahmt.
Malträger doubliert. Malschicht leicht berieben, in der rechten Bildhälfte leicht braunfleckig; vereinzelt minimale Feinrißbildung. Feine weiße Spur in Bildmitte re.

50 x 68,5 cm, Ra. 58,5 x 77,5 cm. 960 €
Zuschlag 1.300 €
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