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AUKTION 03 30. April 2005
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KatNr. 1 Barockkommode. Dresden, um 1750.

001   Barockkommode. Dresden, um 1750.

Nussbaum und Nusswurzel auf Weichholz furniert. Dreischübig, geschweifte Front, geschweift gesägte Zargen, die Seiten gerade. Schlösser und Schlüssel original, Handhaben und Schlüsselbeschläge ergänzt. Altrestaurierter Zustand.

H. 79 cm, B. 124 cm, T. 68,5 cm. 6.500 €
KatNr. 2 Ein Paar Stühle. Dresden, um 1740/50.

002   Ein Paar Stühle. Dresden, um 1740/50.

Rotbuche geschnitzt, gefaßt und vergoldet. Die Rahmungen mit Rocaille- und Muschelschnitzerei. Lehnen mit Riedgeflecht, Sitzflächen mit geschweifter Front. Polster und Bezug ergänzt.

Vgl: Haase, Gisela: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts. Leipzig, 1983. S. 339, Kat.-Nr. 224.

H. 97 cm. 2.800 €
KatNr. 3 Prunkglaskrug. Bayern (?), 1. Hälfte 18. Jahrhundert.
KatNr. 3 Prunkglaskrug. Bayern (?), 1. Hälfte 18. Jahrhundert.
KatNr. 3 Prunkglaskrug. Bayern (?), 1. Hälfte 18. Jahrhundert.

003   Prunkglaskrug. Bayern (?), 1. Hälfte 18. Jahrhundert.

Zylindrischer Korpus aus farblosem Glas auf ausladendem Fuß, mit Zinnmontierung. Wandung mit geschliffenem bekröntem Monogramm " P T" und geschliffenen floralen Elementen. Montierter Zinndeckel mit dem Conterfei von Franz III. Stephan (Kaiser Franz I.) Herzog von Lothringen und Bar. Vasenförmiger Kipphebel. Innen Zinnmarke des Meisters I.D.P..

Franz I. (1708 Nancy - 1765 Innsbruck), Kaiser ab 1745. Gemahl von Maria Theresia, begründete das Haus Habsburg-Lothringen, ab 1740 Mitregent in den österreichischen Erbländern; seinem geringen politischen Einfluss stand eine starke wirtschaftliche Begabung gegenüber. Aus seinem großen Vermögen wurde 1765 der habsburgische Familienfond geschaffen.

H. 23,5 cm. 1.900 €
KatNr. 8 18teiliges Kaffee-Service. Meissen, um 1745/50.

008   18teiliges Kaffee-Service. Meissen, um 1745/50.

Service bestehend aus Kaffeekanne, Milchkännchen, Teedose, Koppchen, drei Bechertassen mit Untertassen, drei halbkugelförmige Tassen mit Untertasse, ovales Anbietschälchen.
Kaffeekanne mit Helmdeckel und s-förmigem Henkel, Milchkännchen mit S-förmigem Henkel, Teekännchen mit J- Henkel.
Die Außenseiten mehrteilig mit gebrochenem Stab gerippt, heller, gelbgrauer Fond.
Innenseiten der Tassen, Untertassen, Koppchen und Anbietschälchen mit Blaublümchen-Dekor und Gitterbordüre, unterbrochen von je vier Reserven mit Blümchen. Im Spiegel durch eine Doppellinie abgegrenztes Rundmedaillon mit Blümchen.
Schwertermarke in Unterglasurblau, teilweise mit Malerzeichen "H".
Koppchen um 1775 (Schwertermarke mit Stern), Anbietschälchen KPM Berlin, 2. Hälfte 19. Jahrhundert.

4.800 €
KatNr. 17 Paar Teller. Meissen, um 1780.

017   Paar Teller. Meissen, um 1780.

Durchbrochene, mit Blattwerk reliefierte, flache Fahnen, grün und gold staffiert. In den Spiegeln schöne Blumenmalerei in polychromen Aufglasurfarben, drei gestreute Blümchen auf der Fahne.
Schwertermarke mit Stern in Unterglasurblau, verschiedene Prägezeichen.
Äußerer Goldrand der Fahne berieben.

D. 23 cm. 1.000 €
KatNr. 57 Klassizistische Deckelterrine mit großer ovaler Platte. Meissen, um 1840.
KatNr. 57 Klassizistische Deckelterrine mit großer ovaler Platte. Meissen, um 1840.

057   Klassizistische Deckelterrine mit großer ovaler Platte. Meissen, um 1840.

Bauchiger Korpus mit hochgezogenen Blatthenkeln, flacher Blattrosette als Knauf auf rundem Stand. Dekor Bunte Blume. Schwertermarke mit "4" in Unterglasurblau. (Alte Form)
Ovale Platte aus dem Service "Neuer Ausschnitt" mit Handhaben in Form von Blättern, Dekor Bunte Blume. Schwertermarke in Unterglasurblau, Ritzzeichen.

H. 24 cm, L. (Platte) 51 cm. 1.900 €
KatNr. 83 Kaffee- und Teeservice für 6 Personen. Meissen, 1948/50.
KatNr. 83 Kaffee- und Teeservice für 6 Personen. Meissen, 1948/50.

083   Kaffee- und Teeservice für 6 Personen. Meissen, 1948/50.

Service "B-Form", Entwurf von Ernst August Leuteritz um 1850. Kobaltblauer Fond, matt und glänzend gold staffiertes Rocaillenrelief. Streublümchendekor in polychromer Aufglasurmalerei. Die Kannen mit Tierkopf-Röhrenausgüssen und hochgezogenen Rocaillenhenkeln. Schwertermarken in Unterglasurblau, geprägte Jahreszeichen für 1948 und 1950.
In der originalen, stoffausgeschlagenen Kiste.

3.500 €
Zuschlag 2.600 €
KatNr. 103 Deckelvase. KPM Berlin, um 1914.

103   Deckelvase. KPM Berlin, um 1914.

Sogenannte "Weimarer Vase". Amphore mit zwei Handhaben, kannelierter Rundsockel und Fuß. Schultern mit Godronierung, Deckel und Wandung mit Akanthusblatt-Relierfdekor. Kobaltblauer Fond, goldstaffiert. Auf der Wandung Jugendstil-Medaillons polychrom bemalt mit Blütenbouquets.
Zeptermarke in Unterglasurblau und Aufglasrrot, Kriegsmarke in Aufglasurschwarz. Verschiedene Präge- und Malernummern.

H. 35,5 cm. 1.800 €
KatNr. 108 Hentschel-Kind - Sitzendes Kind mit Bilderbuch. (Szenen aus dem

108   Hentschel-Kind - Sitzendes Kind mit Bilderbuch. (Szenen aus dem "Struwelpeter" von Heinrich Hoffmann). Konrad Hentschel/ Meissen, vor 1924.

Julius Konrad Hentschel 1872 Cöllin – 1907 Meißen

Sehr feine polychrome Aufglasurmalerei. Entwurfsjahr 1904, Ausführung vor 1924.
Schwertermarke in Unterglasurblau, 1 Schleifstrich. Formnummer U 149, Prägenummer 43, Malernummer 36 in Aufglasurbraun.
Brandriß im Buch, kleiner Chip am linken unteren Buchrand.

H. 10,5 cm 2.300 €
KatNr. 117 Außergewöhnliches Kaffee-Service. Friedrich Reinhard Schrödel (zugeschr.)/ wohl Dresden, letztes Drittel 18. Jahrhundert.

117   Außergewöhnliches Kaffee-Service. Friedrich Reinhard Schrödel (zugeschr.)/ wohl Dresden, letztes Drittel 18. Jahrhundert.

Silber, getrieben und gegossen. Dreiteilig, bestehend aus Kaffeekanne, Milchkännchen und Zuckerdose.
Birnenförmige Gefäßkorpi, mit dem Spitzende auf rundem, hochgezogenem Stand aufsitzend. Die Wandungen mit friesartig umlaufenden, lose verdeckt aufgenietetem Blatt-Dekor. Gegossene, doppelt geschwungene Tüllen. Flache Deckel mit massiv gegossenen Blumen-Blatt-Knöpfen. Originale, ohrenförmige, schwarz lackierte Holzgriffe an den Kannen.
Beschauzeichen der Stadt Dresden (R II, 1711- ?), Meisterzeichen Friedrich Reinhard Schrödel (R II, 1813 - ?)

H. 26 cm (Kaffeekanne), 19 cm (Milchkännchen), 20 cm (Zuckerdose). 10.000 €
KatNr. 118 Ein Paar Leuchter. Johann Friedrich Negges/ Augsburg, 1805.

118   Ein Paar Leuchter. Johann Friedrich Negges/ Augsburg, 1805.

Mehrfach gegliederte, kannelierte Säulenschäfte mit Godronen und reliefiertem Dekor auf quadratischen Plinthen. Beschauzeichen der Stadt Augsburg 1805, Meisterzeichen JFN für J.F. Negges.
Zus. ca. 646 g.

H. 23,2 cm. 1.800 €
Zuschlag 1.600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

152   Kaffee-Service. M. Björn-Andersen / Birkerod, Dänemark, um 1939.

Mogens Björn-Andersen 

925er Silber. Vierteiliges Service bestehend aus Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose und Tablett.
Kaffeekanne und Milchkännchen in hochovaler Gefäßform, mit ausgestelltem Standprofil und geschwungenem Ausguß. Angearbeitete Henkel mit zweifachem Bandmotiv und montiertem, gerundetem Edelholzeinsatz, flach gewölbter Deckel mit zylindrischem Knauf. Zuckerdose mit gewölbtem Deckel und zylindrischem Knauf, zweihenkelig. Ovales Tablett mit Profilrand und zwei formentsprechenden Griffen.
Alle Teile bez.: Ateliermarke, BIRKEROD, DENMARK, 925S.

Der Silberschmied Mogens Björn-Andersen arbeitete bei Georg Jensen bis 1934. 1935 eröffnete er sein eigenes Atelier.

H. 21 cm (Kaffeekanne), 9,5 cm (Milchkännchen), 11 cm (Zuckerdose). 3.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 161 Standuhr. Samuel Clay/Gainsborough, um 1700.
KatNr. 161 Standuhr. Samuel Clay/Gainsborough, um 1700.
KatNr. 161 Standuhr. Samuel Clay/Gainsborough, um 1700.
KatNr. 161 Standuhr. Samuel Clay/Gainsborough, um 1700.

161   Standuhr. Samuel Clay/Gainsborough, um 1700.

Ebonisiertes Uhrengehäuse, auf der Tür Chinoiserien in Gold und Braun, einen Palast und Mandarins sowie Vögel und florale Dekoration zeigend, die Haube mit Pilastern, pagodenähnlichem Abschluß und Kugelbekrönungen. Gestufter Sockel. Vergoldetes, signiertes Ziffernblatt mit römischen Stunden, Sekundenanzeige und Datumsfenster. Figurliche Zwickel, je zwei Putti darstellend, welche eine Krone tragen. Stundenschlagwerk.
Uhr läuft. Gehäuse restaurierungsbedürftig.

Samuel Clay war 1680 bei dem Londoner Uhrmacher Jeremy Gregory (gest. 1685) in der Lehre und wurde 1687 Mitglied der Uhrmacher Gesellschaft.
Vgl. Britten, F. J.: Old Clocks and Watches and their Makers.

H. 2,44 m. 7.000 €
KatNr. 165 Sehr große Kaminuhr. Raingo Frères und Honoré Pons/ Paris, um 1830.
KatNr. 165 Sehr große Kaminuhr. Raingo Frères und Honoré Pons/ Paris, um 1830.

165   Sehr große Kaminuhr. Raingo Frères und Honoré Pons/ Paris, um 1830.

Hoher, getreppter, von einem feuervergoldeten Bronze-Akanthusblatt-Fries umsäumter Marmorsockel über feuervergoldeten Löwentatzen-Füßen. Darauf der hochrechteckige Uhrenkasten, ebenfalls in Marmor, an welchem der verletzte Achill lehnt, seine Lanze in der linken Hand haltend und den Pfeil aus seiner rechten Ferse ziehend. Gelber, braun gesprenkelter Marmor und dunkelbraun patinierte Bronze. Emailliertes Zifferblatt mit römischen Ziffern, im Zentrum ein feuervergoldetes Relief. Stahlzeiger. 8-Tage-Gehwerk mit Fadenaufhängung. Halbstunden-Schlossscheiben-Schlagwerk auf Glocke. Uhrwerk mit Stempel von Raingo Frères à Paris und Uhrmacher Honoré Pons, welcher 1827 die Goldmedaille für sein Uhrwerk gewann.

H. 75 cm, B. 66,5 cm. 8.000 €
KatNr. 166 Paar Girandolen. Frankreich, um 1830.

166   Paar Girandolen. Frankreich, um 1830.

In patinierter und feuervergoldeter Bronze. Kannelierte Säulenschäfte mit Akanthusblattbasen über dreiseitigen Löwentatzen-Füßen auf gestuften dreipassig geschweiften Marmorsockeln. Überhalb der Akanthusblattkapitelle siebenflammige Kandelabereinsätze mit je sechs geschweiften Tüllenarmen und einer hochsteigenden Mitteltülle. Säulenschäfte, Füße und Arme in schwarz-brauner Patina. Die Tüllen, Kapitellbasen und Blattornamente feuervergoldet.

H. 90 cm. 9.500 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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