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KatNr. 170 Monogrammist C.B., Figur der Grabplatte der Sidonie Herzogin von Sachsen. 1823.

170   Monogrammist C.B., Figur der Grabplatte der Sidonie Herzogin von Sachsen. 1823.

C. B. 19. Jahrhundert
Peter Vischer d.Ä. um 1460 Nürnberg – 1529 ebenda

Federzeichnung in Tusche. In den Wappenschildern monogrammiert "C" und "B", darunter datiert. Von fremder Hand in Blei bezeichnet "Eherne Grabplatte der Herzogin Sidonie im Dom zu Meissen, vom späteren Landschaftsmaler Prof. Blechen gezeichnet. Meissen 1823". Verso mit weiteren Bleistiftannotationen. Am o. Rand auf grauem Untersatzpapier montiert.

Carl Blechen, der 1822 sein Studium an der Berliner Akademie der Künste begann, unternahm 1823 eine Studienreise nach Dresden. Es liegt nahe, dass er auf dieser Reise auch Meißen besuchte.

Die in Bronze gegossene und gravierte Grapplatte von Peter Vischer d.Ä. befindet sich im Dom zu Meissen.

Stockfleckig und angeschmutzt, umlaufende Randläsionen. Untersatz knickspurig und angeschmutzt, in der Ecke o.re. fleckig.

13,6 x 9,5 cm, Unters.43 x 29,3 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 171 Johann Baptist Bergmüller

171   Johann Baptist Bergmüller "Esplanade a Leipsic". Nach 1780.

Johann Baptist Bergmüller 1724 Augsburg – 1785 ebenda
Johann Christian Reinhart 1761 Hof/Bayern – 1847 Rom

Umrissradierung, altkoloriert . Guckkastenblatt, Fenster mit Stanzungen. Unterhalb der Darstellung in der Platte re. bezeichnet "Gravé par Bergmüller" sowie li. "Reinhard delin.". Darunter ausführlich in Deutsch und Französisch betitelt "Die Esplanade un der Peters Vorstadt zu Leipzig" sowie mit Privilegiumsangabe der Kaiserlich Franziskische Akademie in Augsburg. Oberhalb der Darstellung spiegelverkehrt mittig betitelt und li. bezeichnet "Collection des Prospects". Vollrandig im Passepartout montiert und hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.

Blatt ungerade geschnitten, am u. Rand über den Plattenrand geschnitten. Angerändert. Lichtrandig und mit kleinen bräunlichen Flecken. Verso mit durchschlagenden Farbpartien der Kolorierung.

Pl. ca. 30 x 40 cm, Psp. 45 x 55 cm, Ra. 47,5 x 57 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 173 Johann Martin Bernigeroth, Monument für

173   Johann Martin Bernigeroth, Monument für "Ioannes Adolphus D.S.Q.E.W.". 1748.

Johann Martin Bernigeroth 1713 Leipzig – 1767 ebenda

Kupferstich auf Bütten. In der Platte bezeichnet "J.M.Bernigeroth sc. Lipsiae" und "J.C.Schütze Archit", sowie datiert. Im Medaillon lateinisch betitelt. Im Monument lateinisch betitelt und mit lateinischem Nachruf versehen. Verso zwei Sammlungsstempel "Kupferstich-Kabinett" darüber "ausgeschieden". Von fremder Hand am li. Rand mit Bleistift bezeichnet "29". An den Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert.

Memorial-Monument für Johann Adolph II. (1685–1746), Herzog von Sachsen-Weißenfels und Fürst von Sachsen-Querfurt.

Flächige, leichte Stockflecken. Ein Riss am o. Rand, sowie ein Riss am li. Rand, sowie weitere kleine Einrisse am Rand. Zwei waagerechte, durchgehende Knicke und zwei vertikale durchgehende Knicke.

Pl. 73 x 53 cm, Bl. 76,2 x 54,5 cm. 110 €
Zuschlag 90 €
KatNr. 175 Johann Martin Bernigeroth

175   Johann Martin Bernigeroth "Fridericus II Gothanus Saxonum Dux.". Um 1760.

Johann Martin Bernigeroth 1713 Leipzig – 1767 ebenda

Kupferstich auf Bütten. In der Platte bezeichnet "Bernigeroth sc. Lips." Unterhalb der Darstellung lateinisch betitelt "Fridericus II Gothanus Saxonum Dux.". An den Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert.

Bildnis Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1676–1732). Er war der Sohn des Herzogs Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg und dessen Ehefrau Magdalena Sibylle, geb. von Sachsen-Weißenfels und gehörte der ernestinisch-wettinischen Nebenlinie Sachsen-Gotha-Altenburg an.

Bütten leicht gegilbt. In den Ecken leichte, diagonale Quetschfalten. Zwei kleine Stockflecken am u.re. Rand außerhalb der Platte.

Pl. 51,5 x 36,2 cm, Bl. 54,4 x 40,3 cm, Unters. 67,2 x 53 cm. 90 €
Zuschlag 70 €
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