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AUKTION 61
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19 Datensätze

Adrian-Nilsson, Gösta

Altenbourg, Gerhard

Altenkirch, Otto

Barlach, Ernst

Braunsdorf, Julius Eduard

Dix, Otto

Fossi, Carlo

Glöckner, Hermann

Höst, Marianne

Kretzschmar, Bernhard

Kuehl, Gotthardt

Penck, A.R.

Pesne, Antoine

Richter, Günter

Thiele, Johann Alexander

Vedova, Emilio

Vos, Thomas Andreas (Theo)

Weiss, Johann Baptist

Wigand, Albert




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1 Ergebnis


Emilio  Vedova

1919 Venedig – 2006 ebenda

Vedova ist als Künstler weitgehend Autodidakt. In der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre versucht Vedova durch unterschiedliche Experimente die Grenzen der Malerei zu überwinden und sie neuen Medien zu öffnen. Anfang der 60er-Jahre löst er die Viereckform des Bildes auf, es entstehen so genannte "Plurimo-Bilder". Dabei handelt es sich um zusammen- bzw. auseinanderklappbare, allseitig bemalte und mit unterschiedlichen Techniken bearbeitete Raumgestelle aus Holzbrettern mit Eisenscharnieren. 1955, 1959 und 1982 ist Vedova auf der documenta vertreten. 1960 wird seine Malerei in einem eigenen Raum auf der 30. Biennale in Venedig gezeigt, er erhält den dort vergebenen "Großen Preis". Das Museo Correr in Venedig zeigt 1984 eine 280 Exponate umfassende Retrospektive, 1986 folgt eine weitere in den Bayrischen Staatsgemäldesammlungen.

KatNr. 400500 Emilio Vedova, Ohne Titel. 1956.
KatNr. 400500 Emilio Vedova, Ohne Titel. 1956.

Emilio Vedova, Ohne Titel. 1956.

Emilio Vedova 1919 Venedig – 2006 ebenda

Gouache und Blei auf Zeitungspapier. Mit einer Einfassungslinie in schwarzem Faserstift. Signiert "EMILIO VEDOVA" sowie datiert u.li. Am o. Rand wohl von Künstlerhand auf Untersatzpapier montiert, dieses verso mit weiteren Bleistiftskizzen. Im Passepartout hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.

Provenienz: Nachlass des Bildhauers Gottfried Kohl (1921 Freiberg-2012 Freiberg). Kohl bereiste zwischen 1959 und 1961 Italien und hat während dieser Reise auch seinen Künstlerkollegen Emilio Vedova besucht.

Vgl. Lit.: Emilio Vedova. 1919 – 2006. Publikation zur Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Berlin, 25.1. – 20.4.2008; zuvor in Rom, Galleria d'arte moderna, 7.10.2007 – 6.1.2008. Hrsg. von Angelandreina Rorro und Alessandra Barbuto.

Ränder etwas ungerade geschnitten. Technikbedingt leicht wellig. Leichte Abplatzungen und Lockerungen in den weißen Farbschichten.

23 x 9,8 cm, Unters. 28,5 x 21,8 cm, Ra. 53,5 x 43,5 cm. 7.000-8.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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