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AUKTION 62 07. Dezember 2019
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KatNr. 461 Joachim John
KatNr. 461 Joachim John

461   Joachim John "flamenco"/Flamenco. 1975/1977.

Joachim John 1933 Tetschen – lebt in Neu Frauenmark

Lithografie und Farblithografie auf strukturiertem Velin. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "John" und datiert, li. jeweils nummeriert "4/40" bzw. "19/100", eine Arbeit dort betitelt. Eine Arbeit u.li. mit dem Editions-Stempel der Galerie Arkade.

Farblithografie leicht knick- und fingerspurig sowie mit zwei kleinen Einrissen (ca. 1 cm) am li. Rand.

St. 30 x 40 cm, Bl. 37,7 x 49,7 cm/St. 35 x 44,5 cm, Bl. 45,3 x 60 cm. 60 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 462 Joachim John

462   Joachim John "Flamenco". 1979.

Joachim John 1933 Tetschen – lebt in Neu Frauenmark

Farblithografie auf strukturiertem Velin. In Blei unterhalb der Darstellung mittig signiert "John" und datiert.

Randbereiche leicht knick- und fingerspurig sowie o. Blattkante leicht gestaucht.

St. 35,5 x 44,5 cm, Bl. 50,2 x 60,3 cm. 50 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 463 Hans Jüchser, Susanna im Bad. 1975.

463   Hans Jüchser, Susanna im Bad. 1975.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Holzschnitt auf Maschinenbütten. Unsigniert. Unterhalb der Darstellung in Blei bezeichnet: "Handdruck V. Hofmann 84 Hans Jüchser Nachlaß" sowie authorisiert durch die Witwe des Künstlers "Helga Jüchser".

Vgl. Ausst.-Kat. Hans Jüchser. Malerei Graphik. Kunstsammlungen zu Weimar. 1977. Nr. 32.

Minimal knick- und atelierspurig. Ein winziger Einriss am re. Blattrand Mi. (3 mm). Blatt ganzflächig im Bereich der Druckfarbe mit hellbräunlichen Verfärbungen.

Stk. 44,9 x 31,4 cm, Bl. 59 x 44,5 cm. 120 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 464 Margarete Junge, Dame mit blauer Kappe / Dame mit Kopschmuck / Dame im Pelzmantel. 1920er Jahre.
KatNr. 464 Margarete Junge, Dame mit blauer Kappe / Dame mit Kopschmuck / Dame im Pelzmantel. 1920er Jahre.
KatNr. 464 Margarete Junge, Dame mit blauer Kappe / Dame mit Kopschmuck / Dame im Pelzmantel. 1920er Jahre.

464   Margarete Junge, Dame mit blauer Kappe / Dame mit Kopschmuck / Dame im Pelzmantel. 1920er Jahre.

Margarete Junge 1874 Lauban/Oberlausitz – 1966 Dresden

Pinselzeichnungen in Tusche mit Aquarell auf feinem Maschinenbütten bzw. auf kräftigem Bütten. Jeweils in Blei u.re. monogrammiert "M.J.". Ein Blatt in Tusche signiert "Junge". Alle Arbeiten an den o. Ecken auf einem Untersatzkarton klebemontiert.

Insgesamt minimal angeschmutzt sowie leicht knick- und fingerspurig. Ein Blatt mit Randläsionen in der u.li. Ecke. Blattränder etwas ungerade.

Verschiedene Maße, max. ca. 25 x 10 cm, Unters. 50 x 64,5 cm. 750 €
KatNr. 465 Alexander Kanoldt
KatNr. 465 Alexander Kanoldt

465   Alexander Kanoldt "Waxenstein". 1928.

Alexander Kanoldt 1881 Karlsruhe – 1939 Berlin

Lithografie auf feinem Japan. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Kanoldt", in der u.re. Ecke datiert und nummeriert "33/50" sowie bezeichnet "XXXVI". Umlaufend hinter Glas klebemontiert. Auf der Rückwand des Rahmens nochmals künstlerbezeichnet und betitelt sowie bezeichnet "Ankauf auf der Ausstellung 'Alexander Kanoldt' des Anhaltischen Kunstvereins im März 1933". Hinter Glas in schwarz und braun gefasster Holzleiste gerahmt.
WVZ Ammann L 36.

U.re. ganz minimal stockfleckig.

St. 36 x 50 cm, Bl. 50 x 64 cm, Ra. 55 x 69,5 cm. 750 €
KatNr. 466 Anatoli Kaplan

466   Anatoli Kaplan "Beim Tee". 1965.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografie auf festem Papier. U. re. in Blei kyrillisch signiert "A. Kaplan" und datiert. Unterhalb der Darstellung li. in Blei von Künstlerhand nummeriert und bezeichnet. Blatt 29 der Illustrationsfolge "Stempenju" zum gleichnamigen Roman von Scholem Alejchem von 1888, in einer Auswahl von 30 Blatt als Kassette 1967 im Verlag der Kunst Dresden erschienen.
WVZ Mayer / Strodt IX 29.

Minimal knick- und fingerspurig. Am u. Blattrand unscheinbar angeschmutzt.

St. 41,3 x 59,3 cm. Bl. 47x 62 cm. 150 €
KatNr. 467 Anatoli Kaplan

467   Anatoli Kaplan "Vor dem Spiegel". 1965.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografie auf festem Papier. U. re. in Blei kyrillisch signiert "A. Kaplan" und datiert. Unterhalb der Darstellung li. in Blei von Künstlerhand nummeriert und bezeichnet. Am u. Blattrand von fremder Hand nummeriert. Blatt 26 der Illustrationsfolge "Stempenju" zum gleichnamigen Roman von Scholem Alejchem von 1888, in einer Auswahl von 30 Blatt als Kassette 1967 im Verlag der Kunst Dresden erschienen.
WVZ Mayer / Strodt IX 26.

Unscheinbar knickspurig, Blattrand li. etwas gestaucht. Am li. Rand ein winziges Fleckchen.

St. 54 x 40,5 cm, Bl. 62 x 47 cm. 150 €
KatNr. 468 Anatoli Kaplan

468   Anatoli Kaplan "Frejdl und ihre Eltern". 1965.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografie auf festem Papier. U.re. in Blei kyrillisch signiert "A. Kaplan" und datiert. Unterh. d. Darst. li. in Blei von Künstlerhand sowie am u. Blattrand von fremder Hand bezeichnet und nummeriert. Blatt 11 der Illustrationsfolge "Stempenju" zum gleichnamigen Roman von Scholem Alejchem von 1888, in einer Auswahl von 30 Blatt als Kassette 1967 im Verlag der Kunst Dresden erschienen.
WVZ Mayer / Strodt IX 11.

Minimal knickspurig. Verso o. mit Spuren einer früheren Montierung.

St. 57,5 x 41,5 cm, Bl. 62 x 47 cm. 150 €
KatNr. 469 Manfred Kastner (Beerkast), Am See/
KatNr. 469 Manfred Kastner (Beerkast), Am See/

469   Manfred Kastner (Beerkast), Am See/"Altefähr" (Rügen). Ohne Jahr/1966.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Bleistiftzeichnungen, eine der Arbeiten auf kariertem Papier. Jeweils unsigniert. Eine Arbeit in Blei u.Mi. betitelt und ausführlich datiert "Nov. 66". Verso von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet und datiert. Die andere verso von fremder Hand in Blei nachlassbezeichnet.

Eine Arbeit am Rand re.Mi. atelierspurig sowie finger- und wischspurig. Die andere mit diagonaler Knickspur an Ecke o.re.

10,2 x 13,7 cm / 20,3 x 29 cm. 180 €
KatNr. 470 Manfred Kastner (Beerkast)
KatNr. 470 Manfred Kastner (Beerkast)
KatNr. 470 Manfred Kastner (Beerkast)
KatNr. 470 Manfred Kastner (Beerkast)

470   Manfred Kastner (Beerkast) "Sonne, Erde, Mond und Vögel"/"Mond, Meer und Möve". Um 1980/1966.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Farbmonotypie/Monotypie, eine Arbeit auf Postkarte gedruckt. Diese u.re. in Blei signiert "Beerkast", o.li. betitelt sowie verso nochmals betitelt und von fremder Hand künstlerbezeichnet. Die andere Arbeit unterhalb der Darstellung li. betitelt und datiert, verso von fremder Hand in Blei künstler- sowie technikbezeichnet.

Wohl jeweils gedunkelt sowie minimal knick- und fingerspurig.

10,6 x 14,8 cm / 20,6 x 27 cm. 240 €
KatNr. 471 Manfred Kastner (Beerkast)

471   Manfred Kastner (Beerkast) "Conditio humaine". 1978.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Farblithografie auf festem Velin. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Beerkast" und datiert, mittig betitelt sowie li. nummeriert "12/25", darunter von Künstlerhand bezeichnet. In der Darstellung u.re. bezeichnet "Zum Gedenken an Axel Krüger".

Im November 1978 hatte sich der Maler Axel Krüger, der nach seinem Dresdner Studium nach Stralsund delegiert wurde und dort nicht zurecht kam, das Leben genommen. Kastner versuchte vergeblich, die Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen. Zum Gedenken an A. Krüger entstand die Grafik "Conditio humaine".

Randbereiche etwas knickspurig, Ecke u.re. sichtbar knickspurig. Unterer Rand sowie o.re. etwas stockfleckig. Rand u.li. unscheinbar farbspurig (wohl aus dem Druckprozess).

St. 67 x 51,8 cm, Bl. 75 x 57,7 cm. 550 €
KatNr. 472 Ernst Ludwig Kirchner
KatNr. 472 Ernst Ludwig Kirchner
KatNr. 472 Ernst Ludwig Kirchner

472   Ernst Ludwig Kirchner "Frau, Schuh zuknöpfend". 1912.

Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden

Holzschnitt auf beigefarbenem "Van Gelder Zonen"-Bütten. Unsigniert. Einer von bisher acht bekannten Abzügen vor der ebenfalls unsignierten Auflage, welche im Graphischen Kabinett J. B. Neumann, Berlin, 1913 erschien. Verso in Blei am u. Blattrand von fremder Hand bezeichnet, römisch nummeriert "II" sowie mittig mit einem gestrichenen Inventarstempel versehen. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Dube H 206 A (von B); WVZ Gercken 566 A (von B).

Provenienz: Nachlass Friedrich Bienert (1891 Dresden – 1969 West-Berlin).

Abzüge der 1913 editierten Auflage befinden sich in u.a. in:
Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin
Harvard Art Museum, Cambridge, MA
Staatliche Graphische Sammlungen, München
The Museum of Modern Art, New York
Es sind 26 Abzüge der Edition bekannt.
Sowohl Dube als auch Gercken benennen starke Druckunterschiede der einzelnen Abzüge durch verschieden starkes Mitdrucken des Stockgrunds.

Innerhalb des Gesamtwerks von Ernst Ludwig Kirchner nimmt sein druckgrafisches Schaffen eine zentrale Stellung ein. Mit über 2100 Arbeiten schuf Kirchner nicht nur das umfangreichste Druckwerk des Expressionismus, sondern darüber hinaus auch eines der größten innerhalb der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Unter dem Pseudonym Louis de Marsalle schrieb Kirchner über seine eigene Arbeit: „Da Kirchner seine Drucke selbst macht, ist er in der Lage, alle technischen Möglichkeiten voll auszunützen. Nur der Künstler, der Liebe und Geschick zum Handwerk hat, sollte Graphik machen [...]“. (Zit. n. Alms 2005. S. 16.) Auch für den künstlerischen Formfindungsprozess waren die druckgrafischen Techniken, besonders der Holzschnitt, für Kirchner unerlässlich. In ihm hatte der Künstler wie in keinem anderen Medium, die Möglichkeit, formzusammenfassende, abstrahierende und rhythmisierende Gestaltungsprinzipien zu entwickeln, die in ihrer Betonung des Eckigen und Spitzwinkligen in Kirchners Malerei wiederkehren.
1911 übersiedelte Kirchner von Dresden nach Berlin. Die Großstadt bot dem Künstler eine neue überbordende Themenvielfalt, die er u.a. in zahlreichen Straßen- und Milieuszenen, in Darstellungen von Prostituierten, Zirkusartisten und Varietétänzerinnen ins Bild setzte. Im Juni 1912 lernte Kirchner die beiden Schwestern Erna und Gerda Schilling in Berlin kennen, welche beide als Tänzerinnen ihren Lebensunterhalt verdienen. Erna, die ältere der beiden, wurde bald Kirchners bevorzugtes Modell, später Freundin und Lebensgefährtin. In dem vorliegenden Holzschnitt „Frau, Schuh zuknöpfend“ porträtierte Kirchner sie mit großer Wahrscheinlichkeit.
Innerhalb des klar und kontrastreich aufgebauten Bildgefüges ist die auf einem geschnitzten Hocker Sitzende in steifer Pose dargestellt, formal vollständig in das kleinteilige, die gesamte Bildfläche strukturierende Ornament integriert. Kraftvolle Schraffuren verlaufen entlang der Konturen des Kleides. Seitlich schräg gesetzte Formen deuten die Situierung der Figur in einer Raumecke an. Ein auf der rechten Seite abgebildeter, exotisch anmutender Wandbehang zeigt einen Frauenakt mit Hahn. Mit ähnlichen Tüchern stattete Kirchner seine Ateliers aus, sie boten ihm einen inspirierenden Hintergrund für seine Figurendarstellungen. Das Motiv der sitzenden, den Schuh bindenden Tänzerin hielt Kirchner auch in verschiedenen Bleistift- und Kreidezeichnungen fest.
Lit.:
Barbara Alms: „Kirchners urbane Ästhetik.Großstadt, Eros und Natur“. In: „Ernst Ludwig Kirchner. Großstadt, Eros und Natur“. Delmenhorst 2005. S. 12–17.
Kunstverein Hamburg (Hrsg.): „E.L. Kirchner. Zeichnungen und Druckgrafik 1905–1936“. Mit e. Einf. v. Günther Gercken. Hamburg 1978.
Magdalena M. Moeller: „Ludwig Kirchner. Meisterwerke der Druckgrafik“. Stuttgart 1990.

Fachmännisch restaurierter Zustand. Etwas gebräunt und lichtrandig. Die äußersten Randbereiche teilweise angeschmutzt, sehr unscheinbar angestaubt und mit Fingerspuren, der Blattrand/Blattkante o.li. mit schwarzer Schmutzspur. Der o. weiße Rand etwas angegraut, die o. Ecken mit Spuren einer früheren Montierung, dort partiell braunfleckig, die re. Ecke mit durch Anfaserung geschlossenen Löchlein. Ein winziger Einriss (4 mm) u.Mi. Verso am re. Rand mit halbkreisförmigen, gräulichen Schmutzrändern eines ehemaligen Feuchteeintrags (nicht deformiert). Am o.re. Rand eine leichte Papierausdünnung, wohl montierungsbedingt. Randbereiche partiell mit Resten einer älteren Montierung. Die o. Blattecken flächig mit Flüssigpapier angefasert.

Stk. 31 x 24,9 cm, Bl. 57,5 x 45,5 cm, Psp. 62 x 49 cm. 12.000 €
KatNr. 473 Fritz Keller, Pferdestudie. Wohl 1980er Jahre.

473   Fritz Keller, Pferdestudie. Wohl 1980er Jahre.

Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka

Pinselzeichnung in Tusche auf Bütten. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Technikbedingt leicht wellig, knickspurig sowie mit unscheinbaren Randmängeln.

25,3 x 37,8 cm. 100 €
KatNr. 474 Eckhard Kempin

474   Eckhard Kempin "Strahlenverschiebung". 1994.

Eckhard Kempin 1941 Neu-Schönwalde – lebt in Radebeul

Collage auf schwarzem Karton. U.re. in Blei monogrammiert "KH" und datiert. Unterhalb der Collage re. in Blei signiert "Eckhard Kempin", datiert, sowie li. betitelt und Mi. bezeichnet "Unikat". Karton auf Untersatz montiert.

Oberfläche leicht atelierspurig. Schwarzer Karton mit Abrasionen und li. zwei Einrissen.

57,5 x 37,5 cm, Unters. 79,5 x 55,5 cm. 60 €
KatNr. 475 Gerhard Kettner, Liegende. 1961.

475   Gerhard Kettner, Liegende. 1961.

Gerhard Kettner 1928 Mumsdorf – 1993 Dresden

Bleistiftzeichnung. Signiert "Gerhard Kettner" und datiert u.li.

Papier stärker lichtrandig und ungerade geschnitten. Oberfläche leicht knickspurig und minimal angeschmutzt. Verso Reste einer alten Montierung.

28,3 x 34,1 cm. 240 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 476 Gerhard Kettner, Frauenporträt. 2. H. 20. Jh.

476   Gerhard Kettner, Frauenporträt. 2. H. 20. Jh.

Gerhard Kettner 1928 Mumsdorf – 1993 Dresden

Lithografie auf Bütten. Unterhalb der Darstellung li. in Blei signiert und ligiert monogrammiert.

Etwas gegilbt, knick- und fingerspurig. Wasserfleckig am u. Rand und in u.re. Ecke.

50 x 40,5 cm. 50 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 477 Kurt Klamann, Abendstimmung am Bodden. 1980.
KatNr. 477 Kurt Klamann, Abendstimmung am Bodden. 1980.

477   Kurt Klamann, Abendstimmung am Bodden. 1980.

Kurt Klamann 1907 Zingst – 1984 Zingst

Aquarell auf Aquarellpapier. In Tusche u.li. signiert "Klamann" und datiert. Im Passepartout hinter Glas in schmaler, profilierter, weiß gefasster Holzleiste gerahmt.

Randbereiche leicht angeschmutzt und unscheinbar fleckig. Li. Rand leicht ungerade geschnitten, zwei Ränder mit trockenen Klebespuren aufgrund vormaliger Blockheftung.

BA. 11,5 x 16,5 cm, Bl. 15,5 x 20 cm, Psp. 18 x 24 cm, Ra. 20 x 26 cm. 120 €
KatNr. 478 Walther Klemm

478   Walther Klemm "Eis-Ernte an der Eger". 1910.

Walther Klemm 1883 Karlsbad – 1957 Weimar

Holzschnitt auf Japan. Im Stock u.re. signiert "W. KLEMM". Unterhalb der Darstellung in Blei re. nochmals signiert "W Klemm". U.li. mit Trockenstempel des Sächsischen Kunstvereins. Am o. Rand auf Untersatzkarton montiert.

Abgebildet in: Scheidig, Walther: Walter Klemm. Karlsbad und Leipzig 1945. S. 35.

Leicht gebräunt, besonders am li. und u. Rand. Kleiner Fleck in der Mi. der Darstellung. Untersatz angeschmutzt und mit Fehlstellen.

Stk. 31,3 x 39,8 cm, Bl. 34 x 45 cm. 50 €
KatNr. 479 Max Klinger

479   Max Klinger "Titel zu Brahmsliedern: Entführung". 1886.

Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg

Federlithografie und Schabeisen auf gelbem China, vollflächig auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. In der Platte in der Darstellung u.re. signiert "M. Klinger" und undeutlich datiert. Am u. Blattrand von fremder Hand mit Annotationen versehen. Titelblatt einer Ausgabe von "Op. 97. J.Brahms. 6 Lieder für eine Singstimme", erschienen im Verlag N. Simrock G.m.b.H. in Berlin, 1886, mit Aufführung der Lieder darunter.
WVZ Singer 322 (das Blatt bildet den inneren Titel des zweiten Musikheftes).

Randbereiche technikbedingt gewellt und etwas angeschmutzt und mit leichten Stockfelcken. Re. und li. Rand mit je einer Quetschfalte. Verso u. zweimal Klebemittelrückstände.

St. 11,5 x 20,5 cm, Bl. min.31 x 24 cm, Bl. max. 44,4 x 32 cm. 150 €
KatNr. 480 Max Klinger
KatNr. 480 Max Klinger

480   Max Klinger "Krieg" / Ausstellungsplakat Museum der bildenden Künste Leipzig. 1898.

Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg

Radierungen mit Aquatinta (unvollendet) über rötlichem Japan, auf Bütten aufgewalzt. Unsigniert. In der Platte in Kapitälchen unterhalb der Darstellung re. bezeichnet "Max Klinger" und li. bezeichnet "Giesecke & Devrient, Leipzig impr.". Blatt 6 aus "Vom Tode, II. Teil", Opus XIII. Wohl Probedruck vor der Auflage durch die Griffelkunst 2007 von der nachgestochenen Platte. Dazu ein motivgleiches Ausstellungsplakat von 1988 "1813. Die Zeit der Befreiungskriege und die Leipziger Völkerschlacht in Malerei, Graphik, Plastik. Museum der bildenden Künste Leipzig. 1.10.1988 - 8.1.1989".
Motivgleich mit WVZ Singer 248.

Randbereiche der Radierung leicht knickspurig sowie u.li. Ecke mit diagonaler Knickspur und o.re. Ecke leicht gestaucht.

Darst. 45,5 x 32,5 cm, Pl. 51,5 x 32,5 cm, Bl. 79 x 53,5 cm/77,5 x 55 cm. 170 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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