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AUKTION 63 28. März 2020
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KatNr. 14 Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.
KatNr. 14 Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.

014   Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.

Ernst Erwin Oehme 1831 Dresden – 1907 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "ERWIN OEHME" und datiert u.re. Verso auf der Leinwand nummeriert "31 5" o.li. In einem goldfarbenen, spätklassizistischen Hohlkehlrahmen mit Palmetten-Ornament in den Ecken und eingelegter Sichtleiste. Vierkantstäbe und schmale Hohlkehle vergoldet.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Heinrich Magirius, Radebeul, für detaillierte Angaben zu dem dargestellten Epitaph und Grabmal.

Pittoreske Bildausschnitte und eine sensible Umsetzung von Licht- und Wetterstimmungen charakterisieren das Werk Oehmes, welches vor allem durch Landschaftsdarstellungen geprägt ist. In den 1860er Jahren wählte der Künstler für der Fertigung seiner Aquarelle vermehrt Sujets mittelalterlicher Kirchen und Burgen – ein Kontext, in den sich das vorliegende, eindrucksvolle Capriccio einreihen läßt, indem es den gotischen Kreuzgang des Meissner Domes offensichtlich als Vorlage rezipiert. Neben den gotischen Spitzbögen und den Kreuzgewölben adaptierte der Künstler auch einzelne Elemente, wie die bedachten Pfeilervorlagen oder die in den Boden eingelassene Memorialplatte und passte diese in Maßstab und Positionierung an sein Werk an. Dem benachbarten St. Afra entlehnte Oehme das linke Wandepitaph (Johannes von Schleinitz, gest. 1526) und das rechte, aufgerichtete Grabmal (Hans von Schleinitz, gest. 1476) deren eigentlicher Standort die Begräbniskapelle des Uradelsgeschlechts von Schleinitz in der benachbarten Klosterkappelle St. Afra ist.
Die Verwebung dieser charakteristischen Versatzstücke mehrerer lokaler Sakralbauten zu einer idealisierten Komposition verleihen dem Sujet einen ebenso besonderen Reiz wie die ruinöse, morbide Überformung des Motivs und die beeindruckende Umsetzung der letzten Regentropfen, die den ersten Sonnenfleck berühren.
Der Künstler setzte das Bildthema als Memento mori um – der ruinöse Baukörper, umgestürzte und herabgefallene architektonische Details, der teilweise eingestürzte Boden, Grabplatten, Epitaphe und abblühende Rosenstöcke verweisen auf die Vergänglichkeit alles Irdischen.
Die hervorragende malerische Qualität des Gemäldes, welches dem Frühwerk Oehmes zuordenbar ist und sicher zu den bedeutenderen Werken seines Gesamtschaffens zählt, stützt die Vermutung, dass es sich um das in Boetticher als "Kreuzgang im Dom zu Meißen" bezeichnete Werk handelt.

Vgl.: Boetticher (publ. 1891–1901), Bd. II, Teil 1, S. 175, Nr. 27.
Vgl.: Neidhardt, Hans Joachim: Die Malerei der Romantik in Dresden, Leipzig 1976, S. 316 f.
Vgl.: TU Dresden (Hrsg.): Erwin Oehme. Aquarelle aus dem Kunstbesitz der Technischen Universität Dresden, Meißen 2003.

Malschicht mit alterungsbedingtem Krakelee, im Bereich des vorderen Pfeilers an den Pastositäten etwas frühschwundrissig. Malschicht an den Rändern leicht berieben und mit Rahmenfalzabdrücken. Vereinzelte kleine Retuschen im Bereich der Gewölbebögen und an den Rändern. Kleine Stelle mit Malschicht-Abrieb Mi.li. Rahmen neu gefasst, partiell mit Abplatzungen.

70 x 85 cm, Ra. 91 x 102,5 cm. Aufruf 4.600 €
Zuschlag 4.600 €
KatNr. 58 Ferdinand Dorsch

058   Ferdinand Dorsch "Am Spiegel". 1910er-1920er Jahre.

Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "F. DORSCH." sowie ortsbezeichnet "DRESDEN" o.re. Verso auf der Leinwand nochmals in schwarzer Kreide signiert "Dorsch" und in Pinsel o.re. betitelt. Auf dem Keilrahmen o.li. nochmals signiert "F.DORSCH", bezeichnet "DRESDEN-A-TERRASSENUFER 20". Auf re. Leiste in blauem Farbstift nummeriert "273" und getilgte Bezeichnung auf u. Leiste.

Kleine Leinwand-Deformation an Ecke o.re. sowie eine weitere, punktuelle im Randbereich o.re. Partielles, geringfügiges Frühschwundkrakelee sowie vereinzeltes alterungsbedingtes Krakelee. Punktueller Verlust der oberen Malschicht im Eckbereich u.li. im schwarzen Hutband sowie vereinzelte, minimale Fehlstellen entlang der Ränder.

80 x 65 cm. Aufruf 2.400 €
Zuschlag 11.000 €
KatNr. 74 Gotthardt Kuehl, Blick auf den Dresdner Neumarkt mit Goldenem Reiter und Dreikönigskirche. Um 1908.

074   Gotthardt Kuehl, Blick auf den Dresdner Neumarkt mit Goldenem Reiter und Dreikönigskirche. Um 1908.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Gouache und Öl über schwarzer Kreide auf ockerfarbenem Karton. U.li. in Blei signiert "G. Kuehl“. Verso mit minimalen Resten des Papieretiketts von "Emil Richter Hof-Kunsthändler Sr. Majestät des Königs". Auf der Rückwand von fremder Hand in Blei unleserlich bezeichnet und nummeriert. Im Originalzustand erhaltene, verso verklebte Rahmung mit goldfarbener Blattmetallauflage. Ovale, masseverzierte Leiste mit Lorbeer-Dekor zwischen zwei zarten, ornamentierten Bändern sowie einer Mittelkartusche am oberen Scheitelpunkt.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch motivisch WVZ Neidhardt 630 und 631.

Im Jahr 1908 beauftragte der Dresdner Stadtrat Gotthardt Kuehl mit der Ausführung von elf Landschaftsgemälden für den Sitzungssaal der Stadtverordneten im Neuen Rathaus. Die Serie umfasste Ansichten der Alt- und Neustadt, sowie der historischen Dorfkerne Kaditz und Leubnitz-Neuostra. Als besonderes Charakteristikum prägt die Serie das Oval-Format, welches im Genre der Landschaftsgemälde eine außergewöhnliche Bildgrenze zieht und die Werkgruppe unabhängig der Sujets vereinheitlicht. Die Vorderseite des Goldenen Reiters bildete Kuehl um 1910 in einem Ölgemälde ab, welches heute im Stadtmuseum Dresden aufbewahrt wird (WVZ Neidhardt 644).

Hinter der originalen Verglasung Reste von winzigen Insektenhüllen. Zwei Reißzwecklöchlein o.Mi. Partielle Ablösung der oberen Malschicht im Bereich des Goldenen Reiters. Scheibeninneres aufgrund technikbedingter Bindemittelspuren leicht mattiert, an wenigen Stellen mit (oxidierter) Farbanhaftung. Rahmen mit Fehlstelle an der o. Kartusche sowie einzelnen Rissen. Partieller Verlust der Blattmetallauflage mit durchscheinendem Bolus.

BA. 49,5 x 41 cm, Ra. 59 x 47,5 cm. Aufruf 8.000 €
Zuschlag 8.000 €
KatNr. 130 Joachim Heuer, Interieur mit Büste und Stuhl. 1963.

130   Joachim Heuer, Interieur mit Büste und Stuhl. 1963.

Joachim Heuer 1900 Dresden – 1994 ebenda

Öl auf Sperrholz, verso ganzflächig mit pastosem, hellgrauen Anstrich. Verso auf dem Bildträger in schwarzem Faserstift signiert "Heuer" und datiert o.re. In einer schwarz gefassten, schlichten Schattenfugen-Holzleiste gerahmt.
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Müller-Kelwing aufgenommen.

Wir danken Frau Dr. Müller-Kelwing, Dresden, für freundliche Hinweise.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden die bereits in den 1930er Jahren entwickelte Koloristik in der Malerei fortgesetzt wurde, blieben viele Künstler in bewährten Bahnen. Joachim Heuer war einer der ersten Künstler, die künstlerisch den Anschluss an die internationale Moderne suchten. So verband er in seinen Arbeiten seit den 1950er Jahren die künstlerische Expressivität der Brücke-Maler mit der bildnerischen Methodik von Picasso und Braque zu einem eigenen Personalstil. In vielen Stillleben arrangierte Heuer Gegenstände seiner unmittelbaren Umgebung und gliederte sie in reduzierter Formensprache in ein sorgfältig komponiertes, und malerisch lebendiges Bildgefüge, das sich wie bei dem vorliegenden Gemälde in mehreren Farbschichten reliefartig aufbaut mittels kräftigen Pinselstrichen, gespachtelten Flächen sowie geritzten oder abgekratzten Streifen. Zu den immer wiederkehrenden Motiven zählt auch das Mobiliar des Künstlers, zu dem mit großer Wahrscheinlichkeit auch der hier ins Bild gesetzte weiße Stuhl mit geflochtenem Sitz und Lehne gehörte, der in einem weiteren Bild Heuers dargestellt ist.

Lit. : Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Hans-Ulrich Lehmann (Hrsg.): "Joachim Heuer zum 90. Geburtstag. Annemarie Heuer-Stauß zum Gedächtnis. Ausstellung im Albertinum, 18.3.-29.4.1990". Dresden 1990.

Fleckchen mikrobiellen Befalls vermehrt im Bereich der grauen Malschicht sowie verso auf pastosem Anstrich. Malschicht im Bereich der Ecken etwas berieben und kleine Fehlstelle o.re. Rahmenecke u.li. bestoßen.

50,5 x 56 cm, Ra. 53,5 x 59 cm. Aufruf 3.000 €
Zuschlag 3.400 €
KatNr. 311 Pol Cassel, Liegende Katze. 1926.
KatNr. 311 Pol Cassel, Liegende Katze. 1926.

311   Pol Cassel, Liegende Katze. 1926.

Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinjow in Moldavien

Aquarell und Kreide über Grafit auf gelblichem, genarbten Büttenkarton. In Blei signiert "Cassel" und datiert u.re. Verso in Blei nummeriert u.li. Hinter Glas in einer hell gefassten Holzleiste mit schmaler Hohlkehle gerahmt.

Wir danken Herrn Franz-Carl Diegelmann, Zürich, für freundliche Hinweise.

Der Künstler Pol Cassel war ein Tierfreund. Es existieren mehrere Fotografien, die ihn zusammen mit Familie oder alleine mit Hund oder Katze im Arm zeigen. Vor allem in den 1920er Jahren entstanden mehrere Arbeiten, die sich speziell dem Katzenmotiv widmen. 1926, das Entstehungsjahr des vorliegenden Werks, benennt der Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner als den Zeitpunkt, ab dem die Kunst von Pol Cassel auf einer Stufe angelangt ist, deren Gemälde "in sich ausgeglichen und in ihrer Art nicht selten vollkommen, alle Aufmerksamkeit und Teilnahme verdienen". Cassels Interesse galt der ungebändigten und unberührten Natur, was außer in Landschaftsdarstellungen und Blumenstillleben besonders in seinen Tierbildern deutlich wird: Sie sind in ihrer Wirkung packend, mitunter auch beunruhigend. "Höchst bezeichnend, daß seine Liebe gerade den Katzen und Wolfshunden gehört, die – wenn auch gezähmt und dem Hause entwöhnt – doch die Gefährlichkeit und Anmut ihrer Urwald- und Steppennatur bewahrt haben.".

Lit. : Nikolaus Pevsner: "Pol Cassel". In: Stadtmuseum Pirna, Franz-Carl Diegelmann (Hrsg.): "Pol Cassel. 1892 – 1945. Ein Dresdner Maler der klassischen Moderne". Ausstellungskatalog. Dresden 2005. S. 70–72.

Unscheinbar unregelmäßig gegilbt. Die u. Ecken etwas atelierspurig sowie mit kleinen diagonalen Knickspuren. Verso leicht lichtrandig. Verso in den Ecken minimale Klebstoffreste sowie umlaufende Papierreste einer früheren Montierung.

35,5 x 41,8 cm, Ra. 43,5 x 50 cm. Aufruf 2.800 €
Zuschlag 4.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

333   Conrad Felixmüller "Fischer von Helgoland". 1924.

Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin

Holzschnitt auf braunem "Holland"-Bütten. In Blei signiert "CFelixmüller" und datiert u.re. In der Platte u.re. ligiert monogrammiert "FM". Im Passepartout hinter Glas in einer schwarzbraunen Holzleiste gerahmt.
WVZ Söhn 325.


Abgebildet in: Christian Hornig "Deutsche Kunst des Expressiven Realismus". München 2018. Nr. 10.

An den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Im Bereich der Darstellung u.li. (Wasser) eine kleine Stelle mit Einriss und Fehlstelle, verso hinterlegt. Verso an den o. Ecken Abrieb aufgrund einer früheren Montierung sowie sechs hinterlegte Stellen.

Stk. 49,7 x 39,7 cm, Bl. 70,5 x 53,7 cm, Ra. 79,5 x 65 cm. Aufruf 600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 2.400 €
KatNr. 382 Max Klinger
KatNr. 382 Max Klinger

382   Max Klinger "Abend". Wohl um 1905.

Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg

Aquarell über Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton, vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. In Farbstift monogrammiert "MK" u.li. Verso mit einem Papieretikett versehen, darauf typografisch künstlerbezeichnet und betitelt. Hinter Glas in einer goldfarbenen Holzleiste mit Rankendekor gerahmt.

Leicht gegilbt. Im Bereich der Darstellung mit einer bräunlichen Stiftspur o.re. sowie oberflächlichem Anobienfraß im Bereich des Himmels o.li. Am o.li. Blattrand ein winziger Einriss mit Materialverlust.

16 x 27,5 cm, Ra. 25,3 x 36,3 cm. Aufruf 1.800 €
Zuschlag 3.800 €
KatNr. 411 Carlo Mense, Mädchen und Pferde. 1917.

411   Carlo Mense, Mädchen und Pferde. 1917.

Carlo Mense 1886 Rheine/Westfahlen – 1965 Königswinter

Farbstiftzeichnung in Schwarz auf dünnem Papier. Signiert "C. Mense" und datiert. Verso mit einer weiteren Skizze sowie einem gestrichenen Inventarstempel.
Nicht im WVZ Drenker-Nagels, vgl. jedoch motivisch die Lithografie "Reiter am Fluss", um 1913/1914, WVZ Drenker-Nagels 520.

Die Authentizität der Zeichnung wurde von Frau Dr. Drenker-Nagels, Bonn, mündlich bestätigt.

Wir danken Frau Dr. Drenker-Nagels, Bonn, für freundliche Hinweise.

Deutlich lichtrandig. Im oberen Darstellungsbereich ein vollständiger, waagerechter Abriss, fachmännisch wieder angesetzt. Ecke u.li. knickspurig. Quetschfalten li.Mi. und Mi. U. Rand mit vier winzigen Einrissen. Verso gegilbt.

24 x 16,5 cm. Aufruf 600 €
Zuschlag 2.200 €
KatNr. 603 Dagmar Hooge

603   Dagmar Hooge "Schmelzender Schnee". Ohne Jahr.

Dagmar Hooge 1870 Hamburg – 1931 ?

Farbholzschnitt auf Japan. In Blei unter der Darstellung u.re signiert "D. Hooge", u.li. bezeichnet "Original Holzschnitt Handruck N. 48" , u.Mi betitelt. Im einfachen Passepartout.

Stockfleckig mit Randläsionen und kleinen Quetschungen. An o. Ecken mit schmalen Stauchungen. U. Ecken leicht knickspurig.

Stk. 17,5 x 24,5 cm, Bl. 20 x 26 cm, Psp. 40,5 x 41 cm. Aufruf 200 €
Zuschlag 650 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

893   Eugène Dodeigne, Personnage debout. Um 1990.

Eugène Dodeigne 1923 Rouvreux, Belgien – 2015 bei Bondues, Frankreich

Bronze, gegossen, braun patiniert, partiell berieben. U.li. monogrammiert "E.D." Ohne Gießereistempel. Eines von wohl 6 Exemplaren.

In den Vertiefungen Reste des Gussmaterials, zwischen den Fingern der Hände deutlicher.

H. 52 cm. Aufruf 5.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 10.000 €
KatNr. 931 Kaffeeservice

931   Kaffeeservice "Gestreute Blümchen, königsblau glasiert, Goldbronze" für sechs Personen. Meissen. 1930er / 1940er Jahre – 2011.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie mit Aufglasurgold und Goldbronze staffiert. 21–teilig, bestehend aus einem Kernstück mit Kaffeekanne, Zuckerdose und Sahnekännchen, sechs Tassen mit Untertassen sowie sechs Kuchentellern. Aus dem Service "B-Form". Auf Wandungen und Deckel jeweils das Dekor "Gestreute Blümchen, königsblau glasiert, Goldbronze". Unterseits die Schwertermarken, ein Gedeck mit dreifach geschliffenen Schwertern, acht Teile mit horizontalem Schleifstrich unterhalb der Schwerter. Des Weiteren überwiegend die geprägten Modellnummern, die Drehernummern mit Jahreszeichen sowie die Glasurzeichen, teils Dekor- und Malerziffern. Erst- und Zweitsortierung.

Vereinzelt minimale, herstellungsbedingte Oberflächenunebenheiten. Goldstaffierung an Rändern und Bronzierung Kehle punktuell minimal berieben.

Kaffeekanne H. 26,2 cm, Zuckerdose H. 11,5 cm, Sahnekännchen H. 12,5 cm, Tassen H. 8 cm, UT D. 16,5 cm, Teller D. 19,5 cm. Aufruf 2.200 €
Zuschlag 3.600 €
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.
KatNr. 1060 Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.

1060   Avalokiteshvara Bodhisattva mit elf Köpfen und acht Armen. Sino-tibetisch. 18. Jh.

Bronze, hohl gearbeitet, dunkelbraun patiniert und mit Resten einer braunen Lackierung sowie einer Lackvergoldung. Perlenbesatz in Form kleiner Türkiscabochons. In Padmasana auf einem Lotossockel sitzender Bodhisattva mit indischem Fürstenschmuck. Vor der Brust in Anjali Mudra zusammengelegte Arme. In den nach außen gehaltenen rechten Händen eine Gebetsschnur, ein Buch sowie eine Sonne, die linken Hände Lotosblüten sowie einen Mond haltend.

Verso am Gesäß des Bodhisattva ein kleines Loch, wohl bereits im Herstellungsprozess hinterlegt. Der Sockel rückseitig ebenfalls mit alter Restaurierung (innenseitiger Hinterlegung), wohl aus dem Herstellungsprozess. Dort am Stand ein Materialriss. Steinbesatz zum Teil fehlend sowie partiell verfärbt. Gebetskette nur fragmentarisch erhalten. Vergoldung größtenteils berieben, Lackierung teils berieben. Partiell Korrosionsspuren.

H. 23 cm. Aufruf 2.000 €
Zuschlag 18.000 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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