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AUKTION 64 | 20. Juni 2020 |
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Jo Jastram
1928 Rostock – 2011 Ribnitz-Damgarten
Absolvierte 1949 bis 1951 eine Holzbildhauerlehre in Waren an der Müritz und besuchte die Fachhochschule für Holzbildhauerei in Empfershausen an der Röhn. Studierte anschließend bis 1954 Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Walter Arnold und war während des Studiums Gaststudent an der Kunsthochschule in Berlin-Charlottenburg bei Professor Heiliger. Nach seinem Aufenthalt in Dresden setzte er sein Studium bis 1956 an der Kunsthochschule in Berlin-Weißenfels fort. Kehrte nach dem Studium wieder nach Rostock zurück und arbeitete als Bildhauer. Unternahm seit dieser Zeit Studienreisen in die Mongolei, nach Usbekistan, Sibirien, Polen, Skandinavien und Kuba. Erhielt 1964 einen Lehrauftrag an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. 1962 entstand seine erste öffentliche Arbeit eines Brunnens in der Langen Straße in Rostock. Erhielt ab 1965 für seine Arbeiten mehrere Auszeichnungen, wie den Kunstpreis der Stadt Rostock (1965) oder den Kunstpreis der DDR (1972). Von 1975 bis 1998 war er Präsident der Biennale der Ostseeländer, Norwegens und Islands. Von 1980 bis 1986 wurde er zum Professor für Bildhauerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißenfels sowie 1983 zum Mitglied der Akademie der Künste der DDR und zum Vorsitzenden der Ernst-Barlach-Gesellschaft der DDR berufen.
666 Jo Jastram, Weiblicher Akt auf Pferd (Reproduktion). Um 1975.
Jo Jastram 1928 Rostock – 2011 Ribnitz-Damgarten
Galvanoplastik in Kupfer, mit einer Zinn / Bleilegierung hintergossen, dunkelbraun patiniert, das Relief partiell poliert und gewachst. Flachrelief. Hochovale Plakette mit dem Relief eines weiblichen Akts auf einem Pferd sitzend und es liebkosend. Am Rand u.li. ausführlich datiert "20.5.1970" sowie unterhalb des Reliefs monogrammiert "Jo". Verso mit der Nummerierung "34/50" und dem Gießereistempel "Estro", Ernst Strohbach, Dresden. Verso angelöteter Aufhängebügel.
Entwurfsjahr: 1970.
Nicht im WVZ Lorenzen / Tiedemann 2016.
Platte in sich etwas verwölbt, vereinzelt mit Resten einer Bläschenbildung aus dem Gussprozess.
14 x 11 cm.