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AUKTION 72 18. Juni 2022
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Otto Modersohn

1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme

1883–89 Studium an den Kunstakademien Düsseldorf und Karlsruhe. 1889 Entdeckung des niedersächsischen Dorfes Worpswede während einer Reise mit seinem Malerkollegen Fritz Mackensen. Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede, Lehrtätigkeit in der dortigen Malschule. 1899 Austritt und Auflösung der Künstlerkolonie. Ab 1900 Partnerschaft mit Paula Modersohn-Becker. Nach ihrem Tod Übersiedlung nach Fischerhude. Studienaufenthalte in Holland, in Franken und im Allgäu. 1936 Erblindung auf einem Auge. Kurz vor seinem Tod Ernennung zum Professor. Modersohn zählt zu den Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei. Sein umfangreiches Werk steht in der Tradition der Schule von Barbizon und wurde maßgeblich inspiriert von der Natur seiner norddeutschen Heimat.

KatNr. 52 Otto Modersohn, Heide- und Wiesenlandschaft mit Blick auf den Quelkhorner Mühlenberg bei Fischerhude. 1915.
KatNr. 52 Otto Modersohn, Heide- und Wiesenlandschaft mit Blick auf den Quelkhorner Mühlenberg bei Fischerhude. 1915.

052   Otto Modersohn, Heide- und Wiesenlandschaft mit Blick auf den Quelkhorner Mühlenberg bei Fischerhude. 1915.

Otto Modersohn 1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme

Öl auf Malpappe. Mit der Nachlassstempelsignatur "O. Modersohn" in Schwarz u.re. Verso mittig nochmals mit der Stempelsignatur versehen, von fremder Hand in Kugelschreiber abweichend und unzutreffend betitelt "Worpswede – Weyerberg" sowie mit weiteren Annotationen in Blei. In einem breiten, hellgrau lasierten Plattenrahmen mit weißer Sichtleiste gerahmt.

Verzeichnet in: Atelierbuch Otto Modersohn 1915, S. 76 (Otto Modersohn Museum Fischerhude).

Wir danken Herrn Reiner Noeres,
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34,5 x 49,2 cm, Ra. 52,5 x 67,2 cm. 8.500 €

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