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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Erhard Hippold
1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Lehre zum Porzellanmaler. 1928–31 Schüler der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Carl Rade, bis 1933 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Ferdinand Dorsch, Meisterschüler bei Max Feldbauer. In diesem Jahr musste er aus politischen Gründen die Akademie verlassen. Verheiratet mit der Dix-Schülerin Gussy Ahnert. Mit ihr lebte er ab 1945 als freischaffender Künstler in Radebeul. Ab 1934 Freundschaft mit dem Maler Carl Lohse, mit welchem er zusammen einige Studienaufenthalte an der Ostsee verbrachte. Seit 1950 intensivere Beschäftigung mit Grafik, v.a. Radierungen und Lithografien.
126 Erhard Hippold, Bildnis Carl Lohse. 1960.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Hippold 60". Verso nochmals signiert. In einem weiß gefassten Plattenrahmen, dieser verso wohl vom Künstler bezeichnet "Hippold".
U.li. Ecke des Bildträgers minimal betoßen. Malschicht mit Kratzspuren u.re., wohl werkimmanent. Ra. gebrauchsspurig, o.li. ein Riss.
66,5 x 46,5 cm, Ra. 85,5 x 65 cm.
384 Erhard Hippold, Villa / Straße in Radebeul. 1948.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Zwei Aquarelle. Siginert und datiert "Hippold 48" bzw. signiert "E.Hippold" u.re.
Je leicht griff- u. knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken, kleine Einrisse an den Rändern. Verso je mit Spuren einer ehemaligen Montierung, sowie atelierspurig. "Villa" mit einem fachmännisch hinterlegten Einriss o.
Max. 50 x 65 cm.
385 Erhard Hippold, Fünf Farbmonotypien / Monotypie. 1954–1959.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Sechs Farbmonotypien bzw. Monotypie, zwei auf "Hahnemühle"-Bütten. Drei Arbeiten signiert "Hippold" und datiert u.re.
Je leicht griff- u. knickspurig, teilweise mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Verso teils atelierspurig.
Bl. max 49 x 63 cm.
386 Erhard Hippold, Radebeul / "Bennostraße" / Radebeul. 1934/1972.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Federzeichnung in Tusche bzw. Kohlestiftzeichnungen. Eines signiert und datiert u.re. "Hippold 18. III. 72", betitelt und bezeichnet u.li. Eines signiert und datiert u.re. "Erhard Hippold 1934".
Je leicht griff- u. knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Teilweise leicht stockfleckig. "Radebeul" (1934) mit einem Einriss am u. Rand (ca. 4 cm), sowie Einriss mit Fehlstelle u.li. (ca. 5 cm).
Max. 62,5 x 48 cm.