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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Adrian Zingg
1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
1750–66 Aufenthalt in Paris und Arbeit als Kupferstecher für Johann Georg Wille. Im Jahr 1764 wurde er von Christian Ludwig von Hagedorn als Kupferstecher an die neugegründete Dresdner Akademie berufen, wo er ab 1766 als Lehrer tätig war. Er war auswärtiges Mitglied der Kunstakademien in Wien und Berlin; 1803 wurde er in Dresden zum Professor ernannt und trug den Titel des königlichen Hofkupferstechers. Zu seinen wichtigsten Schülern zählten Adrian Ludwig Richter und Christoph Nathe. Zingg unternahm zahlreiche Wanderungen durch Sachsen, Böhmen, Thüringen und Brandenburg.
231 Adrian Zingg, Landschaft nahe Manter (Normandie). Vor 1790, wohl 1759–1766.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Paul Arndt 1865 Dresden – 1937 München
Jacob Philipp Hackert 1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Pen drawing, laviert, auf chamoisfarbenem Bütten. O.re. signiert "A. Zingg del.". Verso mit dem Sammlerstempel von Prof. Paul Arndt (1865 Dresden – 1937 München, Lugt 2067b) sowie von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Vorlage der entsprechend seitenverkehrten Radierung "Vue d'un Villages pres des Manter", vor 1790 (Pl. 21,3 x 25,4 cm),
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20,7 x 31 cm, Psp. 40 x 40 cm.
232 Adrian Zingg "Blick vom Borsberg bei Pillnitz über das Elbtal in die Sächsische Schweiz". 1804.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
in Braun, in Sepia laviert, auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. In der Platte in der Wetterfahne datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Albertina, Wien, InvNr. 6815.
Ein unlavierter Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A1995–6232.
Lit.: Petra Kuhlmann-Hodick, Claudia Schnitzer, Bernhard von Waldkirch (Hgg.), Adrian Zingg, Wegbereiter der Romantik, Dresden 2012.
Bis an die Darstellung geschnitten. Vereinzelt mit leichten Griffknicken, am o. Blattrand mittig mit einer leichten, bogenförmigen Knickspur. Im Bereich des Himmels vereinzelt punktueller oberflächlicher Abrieb, am u. Blattrand Mi. mit einer Bereibung mit Farbverlust. Verso am o. Rand mit Resten ältere Montierungen, am u. Rand unscheinbar gebräunt.
Bl. 29,7 x 43,5 cm.
233 Adrian Zingg "Schloss Tetschen an der Elbe". Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Etching in Braun, laviert. O.re. mit dem Künstlerstempel "A.Z" (im Schild) (Lugt 3797). Am o. Rand vollflächig und den u. Ecken auf Untersatzbüttenkarton montiert, darauf u.re. bezeichnet "A. Zingg fec :", u.li. und u.Mi. betitelt "Tetschen in Böhmen". Im Passepartout hinter Glas in einer goldfarbenen, klassizistischen Leiste gerahmt. Auf der Rahmenrückwand mit einem Etikett "No. MM. J-H – aquarelle lavis de A Zingg Le Suisse – Frsi 500."
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131935.
Bis an die Einfassungslinie (o. und u.) bzw. an die Darstellung geschnitten. Montierung unfachmännisch, leichte Farbveränderung entlang der Klebefläche verso. O.re. Ecke mit Flüssigkeitsfleckchen. Im Himmel minimal stockfleckig. Ra. bestoßen und überfasst.
Bl. 17,1 x 22,4 cm, Ra. 33,5 x 38,5 cm.
Item taxed with 7% VAT (estimate 803 € incl. VAT) **
234 Adrian Zingg, Landschaft mit Burgruine. Wohl Mitte 19th cent. Nachfolger der Mid 19th cent.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
und Federzeichnung in schwarzer und brauner Tinte. Unsigniert. Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Zur Darstellung von Landschaften mit Ruinen bei Adrian Zingg vgl.: Sabine Weisheit-Possél: Adrian Zingg (1734 – 1816): Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik. Berlin, Münster 2010. S. 117–128.
Papier säurebedingt gebräunt und stockfleckig. Rahmen an den Ecken partiell überfasst.
BA. 36 x 54,6 cm, Ra. 48,2 x 67,5 cm.
235 Adrian Zingg "Der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz". Vor 1815.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Etching, partiell mit Aquatinta, braun laviert. In brauner Tusche signiert "Zingg del." u.li. In einem weißen Passepartout montiert.
Ein weiterer Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 133654.
Abgebildet in:
Claudia Schnitzer, Bernhard von Waldkirch (Hrsg.): Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik. Erschienen zur Ausstellung "Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik", Staatliche Kunstsammlungen Dresden,
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Bl. 30 x 43,3 cm, Psp. 41,3 x 56,3 cm.