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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Richard Müller
1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Deutscher Maler, Grafiker und Professor. 1888–90 Schüler an der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen. Im Alter von 16 Jahren 1890 Aufnahme des Studiums an der Kunstakademie in Dresden bei Leonhard Gey und Leon Pohle, während dieser Zeit gemeinsames Atelier mit Sascha Schneider. Ab 1895 Mitglied im Künstlerkreis „Goppelner Schule" und Begegnung mit Max Klinger, der ihn animierte, sich mit den Radiertechniken zu befassen. 1896 Rompreis für die Radierung "Adam und Eva", anschließend Studienaufenthalt in Italien. 1900–35 Lehrer für Zeichnung an der Kunstakademie in Dresden, 1903 Ernennung zum Professor, 1933–35 Rektor ebendort. Zu seinen Schülern zählen George Grosz, Hermann Kohlmann und Horst Naumann.
355 Richard Müller "Vier Schmetterlinge". 1899.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Etching in Schwarzbraun mit leichtem Plattenton auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton. In der Platte u.li. monogrammiert und datiert "RM 99". U.re. in Blei signiert "Rich. Müller". Eines von 12 Exemplaren. Im Passepartout.
WVZ Günther 44.
Blattecke u.li. mit unscheinbarem Wasserfleck. Verso minimal angeschmutzt.
Pl. 29,4 x 23,6 cm, Bl. 50,1 x 34,9 cm, Psp. 56 x 40 cm.
356 Richard Müller "Die Gegner". 1915.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Etching mit leichtem Plattenton auf kräftigem, gelblichen Japan. In der Platte u.li. signiert und datiert "Rich. Müller 1915". Nochmals in Blei signiert "Rich. Müller" u.re. Verso in Blei von fremder Hand betitelt.
WVZ Günther 76.
Randumlaufend griff- und knickspurig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung in den o. Ecken.
Pl. 21 x 41,5 cm, Bl. 30 x 55 cm.
357 Richard Müller "Der Künstler (Affe, einen Marabu malend)". 1924. 1924.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Etching auf chamoisfarbenen Büttenkarton. In der Platte monogrammiert und datiert "R.M. 1924" u.Mi., in Blei signiert "Rich. Müller" u.re. Verso mit Annotationen von fremder Hand.
WVZ Günther 129.
Leicht stockfleckig und minimal angeschmutzt, Ränder gebräunt. Verso Spuren einer früheren Montierung sowie ein kleiner, oberflächlicher Ausriss.
Pl. 9,8 x 30,9 cm, Bl. 28 x 43,4 cm.