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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Heinrich Georg Crola
1804 Dresden – 1879 Ilsenburg
1820 als Meißner Zeichenschüler bei einer Kunstausstellung in Dresden vertreten, Unterricht bei Johann Christian Klengel und Johann David Schubert. 1825–1828 in Dresden ansässig, Förderung durch Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl. 1830 Wanderschaft durch den Harz und Franken, nach München, wo er bis 1838 blieb. In einem Bericht des "Kunst-Vereins München" aus demselben Jahr ist er als Mitglied erwähnt. Mit seiner Frau Elisabeth Concordia (geb. Fränkel, ebenfalls künstlerisch tätig) ließ er sich in den 1840er Jahren in Ilsenburg nieder, von wo aus er Schweden, die Schweiz und Italien bereiste. Werke von Crola befinden sich u. a. in den Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des Lenbachhauses München und der Hamburger Kunsthalle.
Zwischen 1829–1857 Teilnahme an zwölf Kunstausstellungen der Königlich Sächsischen Akademie der Künste.
017 Heinrich Georg Crola (in der Art von), Köhlerhütte im Harz (?). Mid 19th cent.
Heinrich Georg Crola 1804 Dresden – 1879 Ilsenburg
Paul Emil Jacobs 1802 Gotha – 1866 ebenda
Oil on canvas. Unsigniert. In einer schmalen, goldfarbenen Leiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Paul Emil Jacobs, Hofmaler und Hofrat des Hauses Sachsen-Gotha.
Vgl. zwei sehr motivähnliche Werke Heinrich Georg Crolas, insbesondere in der Darstellung des Köhlers als Schattenriss im Rauch des Meilers:
"Kohlenbrennerei im Harz", Öl auf Leinwand, 1859, abgebildet in: Herrmann Zschoche: Georg Heinrich Crola : 1804 – 1879 – Erinnerungen eines Landschaftsmalers. Husum 2011.
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76 x 85,7 cm, Ra. 80 x 88 cm.