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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Armin Schulze
1906 Dresden – 1987 Ebersbach/Sachsen
Nach dem Abitur erwarb er 1925–27 seine fachliche Ausbildung im Zeichnen an der Akademie für Kunstgewerbe in Dresden und 1927–29 an der Akademie für Bildende Künste in Dresden. Zu seinen Lehrmeistern gehörten unter anderem Otto Hettner, Ferdinand Dorsch, Max Feldbauer und Richard Müller. Dort lernte er auch Willy Wolff, Curt Querner und Ernst Hassebrauk, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, kennen. 1925–29 erwarb er ebenfalls eine wissenschaftliche Ausbildung an der Technischen Hochschule in Dresden und beendete das Studium 1930 mit der Lehrbefähigung für das höhere Schulamt. Anschließend arbeitete Schulze als freischaffender Künstler. 1932 erhielt er eine Anstellung an der Sächsischen Landesbildstelle. 1934 bezog er sein Atelier von Josef Hegenbarth im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz. Der Großteil seiner Werke wurde durch den Bombenangriff auf Dresden zerstört. 1950 gehörte Schulze zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Bildender Künstler der DDR.
587 Armin Schulze "Rummel". Um 1945–1950.
Armin Schulze 1906 Dresden – 1987 Ebersbach/Sachsen
Covering colour auf Velin. U.re. in Blei signiert "Armin Schulze". Im Passepartout, hinter Glas, in einem goldfarbenen Rahmen mit abstraktem Ornament.
Abgebildet in: Michael Hebecker / Erdmute Wilding (Hg.): Die Feier des Daseins – Armin Schulze 1906 – 1987 – Malerei, Altendiez 2002, KatNr. 6.
Ecken deutlich knickspurig und mit Resten einer Papiermontierung. Einrisse (max 1,5 cm) o.li., hinterlegt, minimale Einrisse (max. 1 cm) am li. und re. Rand. Reißzwecklöchlein im Randbereich. Verso Reste einer alten Montierung. Ecken des Ra. deutlich bestoßen, Gehrungen leicht geöffnet.
43 x 61 cm, Ra. 62 x 86 cm.