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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Josef Hegenbarth
1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Zunächst Ausbildung bei seinem Cousin, dem Tiermaler Emanuel Hegenbarth. 1909–15 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Gotthardt Kuehl, dessen Meisterschüler. 1916–19 Aufenthalt in Prag, Mitbegründer der Prager Secession. Ab 1919 freischaffend in Dresden tätig und Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung. Ab 1924 Mitarbeiter an der Zeitschrift 'Jugend', ab 1925 beim 'Simplicissimus'. 1936 als "entartet" diffamiert, ein Jahr später wurden zwölf Arbeiten beschlagnahmt. 1943–45 in Böhmisch-Kamnitz, Verlust eines Teils seines Werkes durch Kriegsfolgen. 1945 wieder in Dresden, 1946 angestellt an der Schule für Werkkunst, 1947–49 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Hegenbarth fand zu Lebzeiten mit expressiv-kongenialen Illustrationen zu zahlreichen Werken der Weltliteratur auf beiden Seiten des getrennten Deutschlands als einer der bedeutendsten deutschen Illustratoren Anerkennung.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
auf Malpappe. U.li. in Tusche signiert "Josef Hegenbarth". Verso mit einem Entwurf zu "Erlkönig", um 1925, in Leimfarben und Tusche, in Blei betitelt, datiert "vor [19]45" und mit der Inventarnummer "1263" des Josef-Hegenbarth-Archivs versehen. In den re. Blattecken von fremder Hand datiert (?) "1928" und nummeriert "13". Im Passepartout hinter Glas in einer profilierten Leiste gerahmt.
WVZ Zesch B III 824.
Provenienz: Ostdeutscher Privatbesitz; Verkaufsgenossenschaft Bildender
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36,4 x 48,7 cm, Ra. 55,5 x 70,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
auf gelblichem Papier. In Blei signiert u.re. "Josef Hegenbarth".
WVZ Lewinger 36.
Leicht knickspurig, sowie leicht gebräunt.
Pl. 37 x 22 cm, Bl. 44,7 x 28,7 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
292 Josef Hegenbarth "Fünf Katzen". 1942.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Pen and brush drawing in ink. U.re. in Blei signiert "Jos. Hegenbarth". Verso mit dem Klebeetikett "Werk-Verzeichnis Josef Hegenbarth 1884–1962" mit der handschriftlichen WVZ-Nr. " D V 557". Freigestellt an den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D V 557.
Blatt leicht wellig. Eck- und Randbereich finger- und knickspurig. Eine unscheinbare Knickspur über den Beinen der gefleckten Katze. Punktuelle Ablösung li. von der schwarzen Katze. Li.Mi. ein unscheinbares Fleckchen. Verso Reste älterer Klebemontierungen.
32,4 x 24,4 cm, Psp. 49,2 x 40 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
475 Josef Hegenbarth "Schutt abräumen". 1948.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Pen and brush drawing in ink. U.re. signiert "Josef Hegenbarth". Verso in Blei betitelt und nummeriert. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D III 660.
Abgebildet in:
Josef Hegenbarth: Pinsel- und Federzeichnungen. Mit einem Geleitwort von Max Schwimmer. Dresden 1950. S. 1.
Randbereich finger- und minimal knitterspurig. Im o. Bereich unscheinbare Stockfleckchen.
22 x 31 cm, Psp. 40 x 49,7 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Three pen drawings (ink). a) Unsigniert. Verso betitelt und mit Seitenangabe sowie Nachlass-Stempel mit der Nummerierung "882" und der Inventarnummer "HEG 7742". Variante zu Seite 35 der Publikation: Charles de Coster: Smetse Smee. Deutsche Übertragung von Walter Widmer. Heidenheim. Erich Hoffmann. 1961).
WVZ Zesch F VII 896.011 / F VII 651.
b) Unsigniert. Verso mit dem Nachlassstempel versehen, in Blei bezeichnet mit der Inventarnummer "HEG 7741", "Faust II", "[gestrichen] S
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24,9 x 18,9 cm / 22,3 x 16,6 cm /20 x 14 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
477 Josef Hegenbarth "Faschingsfiguren (Kinderfasching)". 1953.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leopold Zahn 1890 Wien – 1970 Baden-Baden
Pen drawing (ink). U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth 60". Verso in Blei bezeichnet "F III 507". An den o. Ecken auf einen Untersatzkarton montiert, u.re. mit dem Etikett "Werk-Verzeichnis Josef Hegenbarth 1884–1962", mit der typografisch eingetragenen Werkverzeichnisnummer.
WVZ Zesch F III 507.
Provenienz: Dresdner Besitz: vormals Sammlung Leopold Zahn, Baden-Baden.
Publiziert in:
Ernst Schlapper: Leopold Zahn: zum 70. Geburtstag. Baden-Baden 1960. S. 19.
Eine Variante abgebildet in: Fritz Löffler: Josef Hegenbarth. Dresden 1980, S. 79.
Gesamtflächig stockfleckig. O.re. montierungsbedingte Aufhellungen. In o.re. Viertel zwei Fingerspuren. Verso u.re. ein Tuschefleckchen, recto minimal durchscheinend.
21,5 x 16,2 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Federzeichnung / Bleistiftzeichnungen. Jeweils unsigniert, mit dem Nachlassstempel des Künstlers versehen. Jeweils beidseitig bearbeitet.
Nicht im WVZ Zesch.
Vgl. für die Smee-Illustration motivisch WVZ Zesch HA 2341 und HA 6487.
Die Federzeichnung unscheinbar griffspurig. Die Bleistiftzeichnungen mit Randeinrissen, Fingerspuren und bräunlichen Fleckchen.
24 x 14,5 cm / Bleistiftzeichnungen je 28,6 x 21,4 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
479 Josef Hegenbarth "Der Drache (Pentameron)". 1958.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Distemper. O.re. signiert "Josef Hegenbarth". Verso eine abstrakte Komposition sowie die Bezeichnung "HEG 7[…] Der Drache 1958".
WVZ Zesch BVII 2514.064.1.
Variante der Illustration zum Märchen "Der Drache", in: Giambattista Basile, Das Pentameron, Neapel 1634–36. Neu übersetzt von Felix Liebrecht. Mit 50 farbigen Pinselzeichnungen von Josef Hegenbarth. Dresden, Verlag der Kunst, 1961. Abbildung S. 263.
U.li. Ecke gestaucht. O.li. Ecke leicht knickspurig. Im Randbereich fingerspurig.
38,2 x 25 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *