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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Johann Friedrich Eberlein
1696 Dresden – 1749 Meißen
Deutscher Bildhauer und Modelleur an der Porzellanmanufaktur Meissen. Eberlein erlernte zunächst die Bildhauerei und bildete sich auf Reisen u.a. im Zeichnen und Bossieren sowie in England im Gießen von Blei, Messing und Stahl weiter. Ab 1735 war er bei der Meissener Porzellanmanufaktur unter dem Bildhauer Johann Joachim Kändler angestellt. Als erster Mitarbeiter von Kändler schuf er zahlreiche Meisterwerke, u.a. von 1737–1742 zusammen mit Johann G. Ehder das "Schwanenservice", bestehend aus 2200 Einzelstücken.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte 1735/37 das Design ab
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.