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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
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Jean-Antoine Watteau
1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Maler des französischen Rokoko. Im Alter von zehn Jahren Lehrling bei dem Maler Jacques-Albert Gérin. 1702 Umzug nach Paris und Schüler Claude Gillots, von dem er die Vorliebe für Darstellungen aus Bühnenstücken übernahm. Im Palais du Luxembourg Studium der Gemälde von Rubens. Ab 1708 an der Königlichen Akademie für Malerei und Skulptur studierend. 1720/21 Reise nach London. Mit seinen fêtes galantes in Form von Schäferstücken, festlicher Gesellschaften, ländlichen Vergnügungen und Schauspielerdarstellungen schuf er zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine neue Bildgattung.
Johann Carl Schönheit 1730 Dresden – 1805 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porcelain, glazed, kobaltblauer Fond, Ovalreserven in polychromen Aufglasurfarben, goldrradierte Blüten- und Schleifenbordüren, matt- und glanzvergoldet. Unterseits die Knaufschwertermarke in Unterglasurblau sowie geritzte Modell-Nr. "G 59" und Bossierer-Nr. "20".
Vgl.: Königlich Sächsische Porzellanmanufaktur zu
Meissen, Preisverzeichnis 1904, Abbildung Tafel No. 62.
Eine Ecke der Plinthe mit alter Restaurierung, eine weitere mit kleinem Abschliff, dort nachvergoldet. Vergoldung teils leicht berieben. Alte Restaurierung am Knauf des Deckels, ebenfalls nachvergoldet. Unscheinbare Bereibung o.Mi. im Bereich einer Ovalreserve.
H. 29 cm.
688 Tasse mit Untertasse mit Szenen nach Watteau. Meissen. Um 1745–1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porcelain, glazed, in purpurfarbener Camaieumalerei und in Gold staffiert, goldradierte Mündungsränder. Gebauchte Tasse mit Volutenhenkel, Untertasse in gemuldeter Form. Schauseite der Tasse sowie Spiegel der Unterschale mit je einer Watteau-Szene, die Tassenwandung und der Tassenboden sowie die Außenseite der Fahne der Untertasse mit Blütendarstellungen. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Lüster-Nr. "2.". Am Standring die Press-Nr. "2".
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Tasse H. 5,9 cm, Untertasse D. 12 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte 1735/37 das Design ab
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.