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AUCTION 59
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Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

103   Richard Müller "The barefaced suitor". 1921. 1921.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Oil on canvas. Monogrammed "RM" and dated upper middle. To the reverse on the lower strip of the stretcher frame inscribed with blue pen "Rich. Müller" as well as numbered "563". To the right strip of the stretcher frame again inscribed "Prof. Müller".
Not listed in the catalogue raisonné Meißner (published prior to the painting); catalogue raisonné Wodarz M 1921.02.

Provenance: private collection New York; private collection Munich; 1990 Schloss Ahlden.

Ca. 15 mm of the paintings left edge formerly folded back to reduce the paintings size.
This folding has now been restored to show the full original size. Minimal retouches to that former bent. The original stretcher frame restored to its initial size.
The paint layer with craquelure due to age, very few superficial rubbing traces.
A faint impression of the stretcher frame to the right edge.
Few tiny professional retouches, a little bigger one lower left to the scarf.
An inconspicuous unevenness of the paint layer in the area of the sitting nude.
To the reverse minimal remainings of paint of an rejected painting, the mirrored image of a penetrated copy-stamp of the Gemäldegalerie Dresden as well as numbering in black charcoal to the canvas (probably by the artist).

90,1 x 71,9 cm. limit price 40.000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 40.000 €
KatNr. 142 Alfred Teichmann
KatNr. 142 Alfred Teichmann
KatNr. 142 Alfred Teichmann
KatNr. 142 Alfred Teichmann

142   Alfred Teichmann "Heimkehrende Fischer in Nidden (Purwin)". 1936.

Alfred Teichmann 1903 Gersdorf/Sa. – 1980 Dresden

Oil on canvas. Signiert "A. Teichmann" und datiert u.li. Verso ein weiteres Ölgemälde "Meereswellen und Möwen", u.li., von der Keilrahmenleiste verdeckt, signiert und datiert "35"). Verso auf der o. Keilrahmenleiste in blauem Buntstift nummeriert "6359" und auf der u. Leiste mit dem Adress-Stempel des Künstlers versehen. In einer profilierten, braun und silberfarben gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Teichmann A 406.

Wir danken Herrn Dr. Jürgen Teichmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Leinwand etwas locker sitzend. Ecken mit Leinwand-Deformationen aufgrund des großen Abstandes zwischen den Nägeln am Spannrand. Sehr kleine Malschicht-Lockerungen mit Fehlstellen im Gras u.Mi. sowie kleine Kratzer mit Malschicht-Verlusten.

60 x 80 cm, Ra. 68,3 x 87,8 cm. limit price 1.500 €
sold at 4.000 €
KatNr. 195 Giulio Romano (nach), Tanzende Menaden. Wohl 16th cent.
KatNr. 195 Giulio Romano (nach), Tanzende Menaden. Wohl 16th cent.
KatNr. 195 Giulio Romano (nach), Tanzende Menaden. Wohl 16th cent.

195   Giulio Romano (nach), Tanzende Menaden. Wohl 16th cent.

Giulio Romano 1499 Rom – 1546 Mantua

Pen drawing in brauner Tusche, laviert, auf kräftigem Bütten. Unsigniert. Verso in Blei bezeichnet.

Leicht stockfleckig. Wasserfleck am o.Blattrand mittig. Verso am re. Blattrand mit Klebemittelrückständen.

32 x 46 cm. limit price 500 €
sold at 3.000 €
KatNr. 233 Jan Porcellis (zugeschr.), Figurengruppe mit Reiter. Wohl 1st quarter 17th cent.
KatNr. 233 Jan Porcellis (zugeschr.), Figurengruppe mit Reiter. Wohl 1st quarter 17th cent.
KatNr. 233 Jan Porcellis (zugeschr.), Figurengruppe mit Reiter. Wohl 1st quarter 17th cent.

233   Jan Porcellis (zugeschr.), Figurengruppe mit Reiter. Wohl 1st quarter 17th cent.

Jan Porcellis um 1584 Gent – 1632 Zoeterwoude

Pen drawing in brauner Tusche, grau laviert, auf Bütten. An den o. Ecken auf altem Untersatzpapier montiert, dort mit Einfassungslinien. Unsigniert. In der Ecke u.li. ein geprägter und gedruckter Stempel "C", wohl Pierre Crozat (1661-1740, Paris, Lugt 474) . Verso mit dem Stempel "vE" der Sammlung Pim van Eelkelen (1923-1984, Amsterdam, Lugt 5101). Verso eine angeschnittene Federzeichnung in Tusche sowie mit Annotationen von fremder Hand in Tinte "L 74 III d. Jan". Verso auf dem Untersatz in Blei von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout.

Leicht knick- und fingerspurig, etwas gebräunt und berieben. Rückseitige Beschriftung recto sichtbar. Untersatz etwas wellig und gebräunt.

7,5 x 11,2 cm, Unters. 11,7 x 15,3 cm, Psp. 24,6 x 27 cm. limit price 200 €
sold at 6.000 €
KatNr. 235 Rembrandt Harmenszoon van Rijn (in der Art von), Studienblätter mit Sitzendem und Schreitendem, einen Schirm haltend. Wohl 17th cent.
KatNr. 235 Rembrandt Harmenszoon van Rijn (in der Art von), Studienblätter mit Sitzendem und Schreitendem, einen Schirm haltend. Wohl 17th cent.
KatNr. 235 Rembrandt Harmenszoon van Rijn (in der Art von), Studienblätter mit Sitzendem und Schreitendem, einen Schirm haltend. Wohl 17th cent.

235   Rembrandt Harmenszoon van Rijn (in der Art von), Studienblätter mit Sitzendem und Schreitendem, einen Schirm haltend. Wohl 17th cent.

Rembrandt Harmenszoon van Rijn 1606 Leiden – 1669 Amsterdam

Pen drawing in brauner Tusche. Zwei Blätter, durch eine vollflächige Kaschierung zusammengefügt. Unsigniert. In der Ecke o.re. unleserlich in Blei bezeichnet. Die Einzelblätter verso mit Sammlungsnummern "M256[?]" und "M257" sowie jeweils mit einer unleserlichen Bezeichnung versehen. An den o. Ecken auf Untersatzbütten montiert. Im Passepartout, dort von fremder Hand bezeichnet "Sl. C. E. Duits", Sammlung von Karel Emil oder Charles Duits (1882-1969, London, Lugt 533a).

Eine sichere Zuschreibung der rembrandesken Zeichnung an einen seiner Schüler ist nicht möglich. Neben Samuel van Hoogstraten (1627–1678) sind auch Ähnlichkeiten zu Arbeiten von Govaert Flick (1615–1660), Ferninand Bol (1616–1680), Jan Victors (1619–1679) oder Nicolas Maes (1634–1693) und dessen Umkreisen sichtbar.

Leicht gebräunt und stockfleckig, Oberfläche etwas angeschmutzt. Untersatzpapier stockfleckig und knickspurig.

13 x 17,4 cm, Unters. 21,2 x 25 cm, Psp. 43,8 x 50 cm. limit price 800 €
sold at 3.000 €
KatNr. 241  Niederländische Schule (eventuell nach Joos van Craesbeeck oder Jan Miense Molenaer), Lachender Mann. Mid 17th cent.
KatNr. 241  Niederländische Schule (eventuell nach Joos van Craesbeeck oder Jan Miense Molenaer), Lachender Mann. Mid 17th cent.
KatNr. 241  Niederländische Schule (eventuell nach Joos van Craesbeeck oder Jan Miense Molenaer), Lachender Mann. Mid 17th cent.

241   Niederländische Schule (eventuell nach Joos van Craesbeeck oder Jan Miense Molenaer), Lachender Mann. Mid 17th cent.

Red chalk drawing auf Bütten. Unsigniert. Vollflächig auf Untersatzbüttenkarton klebemontiert, dort in Tinte von fremder Hand altbezeichnet "Ostade". Mehrere Sammlungsverweise am u. Darstellungsrand. Mit dem Stempel "RH" der Sammlung Richard Houlditch (+1736, London, Lugt 2214), davor in Tinte nummeriert "2", Stempel "P*S" der Sammlung Paul Sandby (1725-1809, London, Lugt 2112), Stempel einer Palette mit "R" der Sammlung Jonathan Richardson Sen. (1665-1745, London, Lugt 2183) und Stempel "TH" der Sammlung Thomas Hudson (1701-1779, London, Lugt 2432) und verso Stempel "Si IR" der Sammlung Sir Joshua Reynolds (1723-1792, London, Lugt 2364). Verso von fremder Hand mehrfach bezeichnet "T" bzw. "J" und "Given me by Mr. Trevor" sowie nummeriert "1746/3".

Blatt ungerade geschnitten, leicht fleckig und berieben, Riss (ca. 3 cm) li. der Darstellung. Untersatz gebräunt und lichtrandig, leicht angeschmutzt.

11,3 x 11,5 cm, Unters. 25 x 25 cm, Psp. 37,5 x 34,5 cm. limit price 200 €
sold at 1.800 €
KatNr. 242  Flämische Schule, Tanz um das goldene Kalb. Wohl 1650.
KatNr. 242  Flämische Schule, Tanz um das goldene Kalb. Wohl 1650.
KatNr. 242  Flämische Schule, Tanz um das goldene Kalb. Wohl 1650.

242   Flämische Schule, Tanz um das goldene Kalb. Wohl 1650.

Theodor van Thulden 1606 – 1669

Pen drawing in brauner Tusche, laviert und aquarelliert, auf Bütten. Vollflächig auf Untersatzbütten montiert. In der Ecke u.re. altbezeichnet "P. P. Rubens". Verso in Blei altzugeschrieben "Thulden", in Tinte nummeriert "12" und mit Stempeln der Sammlung Richard Holtkott (1866-1950, Köln, Lugt 4266) und Queroval mit unleserlichem Druck versehen.

Oberfläche leicht berieben, Blatt knickspurig. Mehrere Quetschfalten mit kleinen Fehlstellen aufgrund der vollflächigen Montierung. Mittig zwei waagerecht verlaufende Knickspuren. Verso Montierungsrückstände.

40,5 x 31,5 cm. limit price 200 €
sold at 3.400 €
KatNr. 539 Max Klinger, Versal
KatNr. 539 Max Klinger, Versal

539   Max Klinger, Versal "E". Vor 1897.

Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg

Pen drawing (ink) auf glattem, chamoisfarbenen Papier, einzelne Partien mit Pinsel überarbeitet. U.li. monogrammiert "M.K". Unterhalb der Darstellung von Künstlerhand in Tusche bezeichnet "Auf die Hälfte zu Verkleinern" und nochmals monogrammiert "MK.".
Auf Darstellungsgröße gefaltet und mit kleinen Retuschen, entlang der Hüften und unterhalb des "E" sowie am re. Rand in Deckweiß überarbeitet.

Die Zeichnung diente als Vorlage für den ersten Buchstaben des Textes von Franz Hermann Meissner für die Mappe "Max Klinger. Radirungen, Zeichnungen, Bilder und Sculpturen des Künstlers", 1897 durch Franz Hanfstaengl, München, publiziert.

Vgl. Initiale "D" mit Adam und Eva, Federzeichnung in schwarzer Tusche, um 1900, in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Referenzen zu Typographie, Versalien oder Initialen finden sich über Klingers gesamtes Oeuvre hinweg.
1889 entwarf Klinger die in figürliche Darstellungen eingewobenen Initialen "D" und "M" (WVZ Singer 295, 296) für den Aufsatz "Berliner Malerradierer" von Wilhelm Bode.

Etwas knick- und fingerspurig, wellig sowie leicht gebräunt und angeschmutzt. Mit drei vertikalen und zwei horizontalen Falzungen außerhalb des Darstellungsbereichs. Im Bereich der o. waagerechten Falzkante gebrochen (ca. 14 cm), kleiner Einriss im Bereich der u. waagerechten Falzkante re. (ca. 2,5 cm). Im Bereich der Falzungen mit Bräunungen. Bleiweißhöhungen teilweise oxidiert. Weißer Rand mit Atelierspuren und einem bräunlichen Flüssigkeitsfleck Mi.li. Der li. Blattrand ungerade. Verso Reste einer älteren Montierung am o. Blattrand.

Darst. 26,5 x 15,8 cm, Bl. 39 x 30,3 cm. limit price 6.000 €
sold at 6.000 €
KatNr. 950 Otto Paul Lange
KatNr. 950 Otto Paul Lange

950   Otto Paul Lange "An der Ostsee". 1915.

Otto Paul Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda

Wood cut in colours in Schwarz, Blau und Braun auf hauchdünnem Japanpapier. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Otto Lange", bezeichnet "Originalholzschnitt Handdruck" li. sowie betitelt und bezeichnet "30" u.re. Einziger bekannter Abzug. Verso am u. Blattrand von fremder Hand nummeriert "12" und "70", recto leicht durchscheinend. Verso mit zwei Japanpapierstreifen im o. Bereich der Darstellung in einem klappbaren Passepartout klebemontiert.
WVZ Schönjahn H 7.

"Fast abstrakt wirkt der 1915 entstandene Holzschnitt "An der Ostsee" . Auch hier knüpft Lange an das japanische Prinzip der Verfremdung der Natur an, indem er Wolken und Strandbewuchs zu dekorativ-ornamentalen Konturen stilisiert. Dominiert wird die Wirkung dieses Blattes aber zweifelfrei durch seinen aquarellartig anmutenden Charakter. Erneut wird die für Lange typische Vorgehensweise beim Einfärben des Druckstockes deutlich: anstatt diesen mit Farben einzuwalzen, färbte er ihn mit einem flächigen Pinsel ein, dessen Touches auch im Abdruck nachzuvollziehen sind. Dabei nutzte er nicht den vollen Druckstock aus, sondern beließ zu den Rändern hin weiße Stellen, die die Darstellung dynamisieren. Die an sich schlicht komponierte Darstellung gewinnt an Spannkraft durch die vertikal gesetzten Pinselstriche, die die Horizontale des Meers konterkarieren. Der aquarellartige Charakter dieses Blattes ist aber in Sonderheit auf die Verwendung einer dünnflüssigen Druckfarbe auf dem stark befeuchteten Büttenpapier zurückzuführen, die, vergleichbar einer Nass-in-Nass-Malerei, eine dem Motiv adäquate Wirkung suggeriert."
(Zitiert nach: Schönjahn, Claudia: Monumentale Graphik! Otto Lange (1879-1944). Leben und Werk. Werkverzeichnis seiner Druckgraphik. Petersberg, 2014. SS. 178/179).

Blatt minimal gebräunt. Im weißen Rand montierungsbedingte, recto gelb durchgedrungene Flecken. Insbesondere im u. Bereich außerhalb des Druckbereiches mit gelblichen Flecken. Die Eckbereiche leicht angegraut. Verso am o. Blattrand Papierreste einer älteren Montierung.

Stk. 23 x 29,8 cm, Bl. 35 x 45 cm, Psp. 51 x 59,8 cm. limit price 1.800 €
sold at 2.800 €
KatNr. 1168 Fritz Winkler, Im Zirkus - Raubtierdressur. Wohl 1950's.

1168   Fritz Winkler, Im Zirkus - Raubtierdressur. Wohl 1950's.

Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda

Brush drawing in ink mit Aquarell über Grafit. In Kugelschreiber u.Mi. monogrammiert "FW". Im Passepartout montiert.

Unscheinbar angeschmutzt und technikbedingt leicht gewellt.

30 x 21 cm, Psp. 43,5 x 30,5 cm. limit price 200 €
sold at 1.300 €
KatNr. 1230  Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.
KatNr. 1230  Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.
KatNr. 1230  Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.
KatNr. 1230  Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.
KatNr. 1230  Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.

1230   Important early figure of a miner with goblet. Georg Fritzsche (attr.) for Meissen. Around 1725. 1725.

Georg Fritzsche 1697 Meißen – 1756 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden

Porcelain, glazed. Porcelain, glazed, painting over glaze with light incarnate parts, black, gold and brown. Miner in a Saxon parade dress, leaning against a crystalline base. His left hand is holding a goblet, the right hand is laying on his hips. Underneath the base with the blue crossed swords mark underglaze in an oval-shaped impression. Single known version.

Provenance: Collection Richard Seyffarth, Dresden. The renowned porcelain restorer worked for the Dresden Castle and the House of Wettin. He contributed to restore the porcelain collection in the Dresden Zwinger after 1945.

H. 15 cm.

In 1949 a photography showing three miner musicians and one miner with goblet was first published in an article of the periodical "Der Anschnitt" (ed. Deutsches Bergbau Museum Bochum). Presumably the photography was taken during an exhibition in the Dresden Porcelain Collection where four Meissen miner figures which did not belong to the original inventory of the castle were on display in 1922. By comparing the offered miner with goblet from the Collection Seyffarth to the image from 1949 it can be asserted that it is the very same figure and consequently the single known version.
The theme of the miner has early been introduced into the field of figurine production at the famous Meissen Porcelain Manufactory. Augustus II the Strong, Elector of Saxony and King of Poland (1670-1733) was a great supporter, not only of Johann Friedrich Böttger (1682-1719) but also of the Saxon mining industry. Next to craftsmen originating from several trades such as silversmiths, potters or pewter makers, many previous miners worked for Böttger. During that time the stress lay on the technical character of moulding objects and figurines. Throughout the 1720s an employee was sought after who would be able to craft more complicated and independent sculptural works in porcelain. Still, most sculptors were occupied by working on the monarch's residence in Dresden. Before Johann Gottlieb Kirchner (1706-1768), the first modeller and master modeller in Meissen entered the manufactory in Meissen, the former Georg Fritzsche excelled in modelling figures even without a template as he was the only one with such technical abilities. It is confirmed in writing that Fritzsche modelled figurines between 1723 and 1728, although most archive documents in the manufactory from that time have not been processed yet. An attribution of the miner with goblet which is the only known example to Georg Fritzsche seems plausible. Due to the reduced painting and the emphasis on the white material porcelain it is assumed that this figurine is one of the earliest mouldings of a miner in Meissen porcelain. Further examples of miners with instruments attributed to Georg Fritzsche have been located in well-known private collections such as collection Simon Goldblatt, England or in the Indianapolis Museum of Art (previously collection Otto Blohm, Germany). The series of miners attributed to Georg Fritzsche represent a crucial link between the earliest known example of a figurative miner in Böttger porcelain from 1719 and the figural miners of Johann Joachim Kändler from 1745/1750. It is assumed that these miners were used as table decoration for mining-festivities.

Base with firing cracks and sporadic spots as well as minimal chips. Underside of the base in parts coarse-grained. Gilding minimally rubbed off. Front panel on the helmet with the mining emblem gilt at a later date above the original gilding. The embossed joint of the shoulder on the reverse side with a capillary slit.

H. 15 cm. limit price 12.000 €
sold at 23.000 €
KatNr. 1322  Eleganter Damenring mit großem Diamantsolitär. Wohl um 1930.
KatNr. 1322  Eleganter Damenring mit großem Diamantsolitär. Wohl um 1930.

1322   Eleganter Damenring mit großem Diamantsolitär. Wohl um 1930.

Platin (geprüft). Chatongefasster Diamant im Brillant-Vollschliff mit kleiner Kalette (D. 8,0 mm, H. 4,8 mm, 1,87 ct / W / vvs2) über fein profilierter Schulter mit gekreuzten Bändern. Schmale Schiene.

Mit einer Expertise von Heinz Reinkober, Mitgl. d. D. Gemm. G., vom 25.05.2018.

Rundiste etwas berieben. Schiene innen mit minimaler Materialunregelmäßigkeit (eventuell durch eine Größenveränderung). Schiene minimal tragespurig.

D. 17,5 mm (Ringgröße 54-55), Gew. 4,47 g. limit price 7.500 €
sold at 7.500 €
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.
KatNr. 1480  Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.

1480   Tabernakelrahmen. Italien (Venedig?). Wohl spätes 15. /frühes 16th cent.

Holz, geschnitzt, kreidegrundiert und polimentvergoldet. Reich ornamentierte Pastiglia-Verzierung der gesamten Rahmenfläche. Schmale, im Karnies ansteigende Sichtleiste, die Rahmenplatte von zwei schmalen, zu den Außenkanten ansteigenden Leisten eingefasst. Die Rahmenplatten mit einem, von Kugelfriesen umrahmten, Rhombenband. Die Ecken mittels Rosetten akzentuiert. Schmaler, reich profilierter Sockel aus stufenförmig angeordneten Leisten, oberhalb ein Fries mit Palmetten-Masken-Wellenband. Nach oben stufenförmig hervorspringendes Gesims. Der Architrav mit Palmettenfries. Grob gehobelter Konstruktionsrahmen, an den Ecken einfach verblattet. Leisten mittels handgeschmiedeter Nägel befestigt, teils von der Bildseite her eingeschlagen. Dünne Abschlussleisten an Gesims und Sockel mit Eisennägeln montiert. Verso mit Kitt angeböscht sowie mit Resten der originalen Aufhängung.

Während die streng architektonisch gegliederte Tabernakelrahmenform vorrangig für religiöse Bildinhalte Verwendung fand, entwickelte sich für weltliche, z.B. literarische Sujets oder Porträts der Typus des Kassettenrahmens ("cassetta"). Im Laufe des 15. Jahrhunderts traten die architektonischen Details immer weiter in den Hintergrund und wurden häufig nur noch angedeutet. Auch Sockel-, Gesims- und Giebelelemente entfielen zugunsten des moderneren, vielseitigen Kassettenrahmentypus. Kennzeichnend für die Region Venedig waren flächig eingesetzte Ornamentfriese auf dem gesamten Rahmenprofil.

Vergleichsabbildung Tabernakelrahmen der Samuel H. Kress Collection in: Newberry, T. et al.: Italian Renaissance Frames - The Metropolitan Museum of Art, 1990, S. 24f, Abb. Fig. 20.

O.li. seitlich und u.li. verso Fehlstelle. Verso deutliche Spuren inaktiven Schädlingsbefalls, ebenda partieller Materialverlust. Sichtleiste mit Retuschen, die Außenseiten später rotbraun gefasst. Oberfläche v.a. an den Kanten mit Verlusten der Fassung, teils rotbraun retuschiert und vereinzelt Rissbildung.

Ra. 47,5 x 34,7 cm, Falz 24,3 x 20,2 cm. limit price 1.200 €
sold at 2.800 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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