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AUCTION 61
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19 Datensätze

Adrian-Nilsson, Gösta

Altenbourg, Gerhard

Altenkirch, Otto

Barlach, Ernst

Braunsdorf, Julius Eduard

Dix, Otto

Fossi, Carlo

Glöckner, Hermann

Höst, Marianne

Kretzschmar, Bernhard

Kuehl, Gotthardt

Penck, A.R.

Pesne, Antoine

Richter, Günter

Thiele, Johann Alexander

Vedova, Emilio

Vos, Thomas Andreas (Theo)

Weiss, Johann Baptist

Wigand, Albert




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Marianne  Höst

1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte

Dänische Malerin und Kunstgewerblerin.1883 erste Ausbildung bei Marie Luplau und Emilie Mundt an der Schule für Zeichnen und Angewandte Kunst. Weitere Ausbildung zur Porzellanmalerin an der Akademie der Königlichen Porzellanmanufaktur bei Viggo Johansen. 1885 bis 1904 Tätigkeit an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Kopenhagen. Währenddessen verschiedene Studienreisen. 1906 Übersiedlung nach Meißen an die Porzellan-Manufaktur, dort Entwerferin für neue Unterglasurdekore als freie Mitarbeiterin. Entstehung von Unikaten, die sie signieren durfte. Zusammenarbeit mit Labor und Brennbetrieb zur Überwachung der in Serie gehenden Entwürfe. 1909 Rückkehr nach Dänemark. Als Malerin widmete sie sich Sujets wie Landschaften, Interieurs und Genreszenen.

KatNr. 700200  Großer, seltener Jugendstil-Bildteller. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

Großer, seltener Jugendstil-Bildteller. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.

Marianne Höst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte

Porcelain, glazed und in grünen und blauen Unterglasurfarben staffiert. Flache Form mit leicht ansteigender Fahne. Spiegel und Fahne mit der Darstellung eines, an den Blättern eines alten Baums fressenden jungen weißen Hirschs auf einer Wiese vor einer bewaldeten Hügellandschaft. Am unteren Rand ausgeritzt unter der Glasur signiert "MHöst". Unterseits mit den Knaufschwertern in Kobaltblau, unterhalb ein horizontaler Schleifstrich, des Weiteren eine Bezifferung "58." mit blauem Farbstift sowie verso auf der Fahne die Reste eines alten Etiketts. Mit der originalen Aufhängevorrichtung.

Vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden – Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 248, KatNr. 130 (Bildteller "Albrechtsburg").

Glasur mit sehr vereinzelten Masseunebenheiten. Sehr vereinzelt oberflächliche Kratzspuren. Verso mit leichten Abrieb- und Farbspuren.

D. 43,5 cm. 2.200-2.500 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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