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AUCTION 62 07. Dezember 2019
  Auction 62
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Paintings 17th-19th ct.

001 - 021

022 - 028


Paintings 20th-21st ct.

031 - 040

041 - 060

061 - 080

081 - 100

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141 - 160

161 - 180

181 - 203


Graphic works, 16th-19th ct.

221 - 241

242 - 263


Graphic works, 20th-21st ct.

271 - 280

281 - 300

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701 - 720

721 - 740

741 - 760

761 - 778


Photography

791 - 800


Sculptures

811 - 820

821 - 840

841 - 848


Porcelain figures

861 - 879


Porcelain, Ceramics

880 - 900

901 - 920

921 - 926


Earthenware

941 - 946


Glass

951 - 959


Jewellery

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Silver

991 - 997


Asian Graphics

1001 - 1006


Asian Porcellain & Ceramics

1007 - 1015


Miscellaneous

1020 - 1041


Frames

1051 - 1054


Lamps

1061 - 1064


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1071 - 1080

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Rugs, Carpets

1101 - 1111





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KatNr. 812  Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1st half 16th cent.
KatNr. 812  Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1st half 16th cent.
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KatNr. 812  Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1st half 16th cent.

812   Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1st half 16th cent.

Lindenholz (?), geschnitzt, aus zwei stirnverleimten Blöcken. Holzsichtig, dunkelbraun lasiert. Minimale Reste einer wohl späteren Farbfassung. Verso abgeflacht und hohl gearbeitet.

Bereits im Frühmittelalter wurde die Heiligen-Gruppe der "Vierzehn Nothelfer" angebetet und verehrt. Bestehend aus männlichen und weiblichen Heiligen des 2. bis 4. Jh., war den Märtyrern entsprechend ihrem Leben und Tod ein Aufgabenbereich zugeordnet. Während des Hoch- und Spätmittelalters – impulssetzend waren dabei die Pestpandemien – gewann die Anbetung der "Vierzehn Nothelfer" an Bedeutung. In den Kontext dieser Gruppe sind vorrangig die Darstellungen des Heiligen Pantaleons gesetzt. Als Patron der Ärzte, Hebammen und der Kranken, wurde Pantaleon – gemäß der Art seines Sterbens – auch zur Hilfe bei Kopfweh angerufen. Im Dienste Kaiser Diokletians, soll der christliche Leibarzt Pantaleon versucht haben, des Kaisers Frau zu bekehren – und leitete damit die Geschicke an, welche zu seiner Hinrichtung führten. Das Ende seines Martyriums wurde durch einen Schädel spaltenden Schwerthieb herbeigeführt. Ab dem 15. Jh. verbreitet sich die Darstellung des Pantaleons, dessen Hände mit einem Nagel auf seinem Scheitel festgeschlagen wurden.

Fuge der beiden Teilstücke im u. Viertel ablesbar. Trocknungsrisse, verso ein breiter, vertikaler Trocknungsriss mittig im Bereich von Schulter und Kopf. Zwei größere, längliche Ergänzungen, einige kleine Aussetzungen. Kleine Fehlstelle an einer Hand. Anobienfraß-Gänge (inaktiv), teils mit Kitt (Wachs?) verschlossen.

H. 74 cm, B. 29 cm, T. 26 cm. 5.000-6.000 €
sold at 5.600 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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