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AUCTION 66 05. Dezember 2020
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21 Datensätze

Altenkirch, Otto

Barraud, Aimé Victor

Buchholz, Karl

Cassel, Pol

Crodel, Charles

Dodel, Wilhelm

Fraaß, Erich

Glöckner, Hermann

Grzimek, Waldemar

Heckel, Erich

Hentschel, Hans Rudolf

Lachnit, Wilhelm

Lohse-Wächtler, Elfriede

Macke, Helmut

Nehmer, Rudolf

Press, Friedrich

Rudolph, Wilhelm

Sterl, Robert Hermann

Wolff, Willy

Zander, Heinz

Zeissig (genannt Schenau), Johann Eleazar




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Helmut  Macke

1891 Krefeld – 1936 Bodensee bei Hemmenhofen

1906–08 Studium bei Thorn–Pikker in Krefeld. Anschließend in Orbroich und München ansässig und tätig, wo er über seinen Vetter August Macke Kontakt zum "Blauen Reiter" pflegte. 1912 Übersiedlung nach Berlin, Kontakt mit dem "Brücke"–Kreis. Nach seinem Kriegsdienst in Bonn und Krefeld tätig. 1929 Rompreis und kurzer Aufenthalt ebenda. Ab 1933 in Hemmenhofen am Bodensee ansässig.

KatNr. 100401 Helmuth Macke, Stillleben. 1933.

Helmuth Macke, Stillleben. 1933.

Helmut Macke 1891 Krefeld – 1936 Bodensee bei Hemmenhofen

Watercolour über Bleistift. In schwarzem Faserstift u.re. monogrammiert "HM". Mit werkimmanenten Annotationen des Künstlers in Blei im Bereich der Darstellung. Verso signiert 'Helmuth Macke" und datiert sowie mit einer Vorskizze zu einem Stilleben in Grafit. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer braunen Holzleiste gerahmt.

Helmuth Macke steht als Vetter des berühmten August Macke nach wie vor in dessen Schatten – völlig zu Unrecht. Denn schon bald nach seiner Ausbildung bei Jan Thorn-Prikker an der Krefelder Kunstgewerbeschule kam der Künstler in engen Kontakt mit Vertretern der modernen Kunst: in München mit dem Blauen Reiter, in Berlin mit der Brücke. Macke gehörte zur Avantgarde, schuf eindrucksvolle expressive Landschaften, Porträts und Stillleben und erhielt schließlich 1929 den Rom-Preis der Villa Massimo.
Stillleben gehören im Werk von Helmuth Macke zu den Hauptmotiven. Im Jahr 1933, als dieses Blatt entstand, übersiedelte der Künstler in die "Alte Mühle" in Hemmendorf am Bodensee, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.

Lit.: Ewers-Schultz, Ina (Hrsg.): "Helmuth Macke-im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden". Köln 2016.

Technikbedingt leicht gewellt, unscheinbar knickspurig. Die Blattränder etwas ungerade geschnitten sowie ein Reißzwecklöchlein o.re. (werkimmanent). Verso zwei Stellen mit Papierresten einer früheren Montierung, minimal angeschmutzt sowie wenige beginnende winzige Stockfleckchen.

33,7 x 22,7 cm, Ra. 52,6 x 42,6 cm. 2.500 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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