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AUKTION 54 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.

003   Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.

Öl auf Leinwand. Ligiert signiert "ACastell" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen in Blei o.li. nummeriert "27/74". In neuem, historisierenden, schwarz und braun gefassten Holzrahmen mit schmaler, goldfarbener, ornamentierter Sichtleiste. Tiefe Hohlkehle rotbraun gefasst und Ecken mit goldfarbener Blattmetallauflage über Wuggelungen zierend abgesetzt. Rahmen verso mit Stempel und Vermerken des Herstellers.

Vereinzelte Malschicht-Fehlstellen, v.a. in li. Bildhälfte mit farbfalschen Retuschen sowie kleinere entlang der Bildränder. Kleine Ergänzung an der Signatur und der "8" der Datierung. Malschicht mit Krakelee, Krakeleeränder teils leicht erhaben. Malschicht o.re. etwas berieben. Verso Leinwand fleckig, Leinwandumschlag o.Mi. eingerissen.

39,1 x 64 cm, Ra. 50 x 75,5 cm. 3.500 €
Zuschlag 4200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 8 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 8 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 8 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 8 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.

008   Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer profilierten, braun lasierten Holzleiste gerahmt. Verso auf einem Papieretikett auf dem Schmuckrahmen nummeriert "4" sowie auf dem Keilrahmen "2523" o.li. und weitere Nummerierungen.

Andries van Eertvelt spezialisierte sich als erster Antwerpener Maler erfolgreich im Genre der Marinemalerei. Sowohl die kompositorische, als auch malerische Umsetzung sowie motivische Elemente des vorliegenden Gemäldes finden sich auf zahlreichen anderen Bildern des flämischen Meisters. In Stilistik und Perspektive zeigt beispielsweise das links dargestellte Schiff große Übereinstimmung mit dem Gemälde "Die 'Santa Maria' in Anchor" aus der Sammlung des Britischen Schifffahrtsmuseums in Greenwich. Auch der Masten-, bzw. Fahnenträger rechts im Bild, findet sich vergleichend auf dem Gemälde "Eine mediterrane Küstenszene mit Turm, Schiffen und Figuren an der Küste" van Eertvelts, welches 2016 bei Sotheby's London versteigert wurde. In seine maritimen Gemälde setzt van Eertvelt oftmals Küstenlandschaften, welche der Maler als Besonderheit seines künstlerischen Schaffens in idealisierter Form darstellte. Gleichsam ist die Szenerie in ein weiches, fast weltentrücktes Licht getaucht und unterstreicht die idealisierte, arkadische Stimmung des Bildes. Die sich in der Ferne verjüngende Küstenlandschaft erzeugt zudem räumliche Weite.

Für die Expertise danken wir Herrn Dr. Laurens Schoemaker (RKD – Netherlands Institute for Art History Den Haag, Curator Historical Topography and Marine Painting).

Altrestauriert. Leinwand altdoubliert und Spannränder umlaufend mit Papier abgeklebt. Leinwandablösung und geringer Materialverlust am Rand im Bereich des Rahmenfalzes o.li. Takelage partiell mit Blei nachgezeichnet. Keilrahmen mit ehemaligem Anobienbefall.

119,8 x 135,9 cm, Ra. 134,8 x 209 cm. 9.000 - 12.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.

017   Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.

Öl auf Metall. Verso signiert "Rob. Kummer", ortsbezeichnet "Dresden" und datiert Mi. In einem goldfarbenen, teils vergoldetem Stuckrahmen mit floralem Dekor und Eckkartuschen.
Das Gemälde wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen.

Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.

Bildträger minimal gewölbt. Feinteiliges Krakelee. Kleine Retuschen am li. Rand, winzige Kratzspuren im u. Bildbereich.

15,5 x 30 cm, Ra. 24,5 x 29,5 cm. 1.500 €
Zuschlag 3800 €
  KÜNSTLER
KatNr. 18 Vicente March y Marco, Römerin am Spinnrad. Um 1893.
KatNr. 18 Vicente March y Marco, Römerin am Spinnrad. Um 1893.
KatNr. 18 Vicente March y Marco, Römerin am Spinnrad. Um 1893.

018   Vicente March y Marco, Römerin am Spinnrad. Um 1893.

Öl auf Holz. Signiert "V. MARCH" sowie ortsbezeichnet "Roma" u.li. Verso ganzflächig mit einem schwarzen Anstrich versehen. In einer goldfarbenen profilierten Holzleiste gerahmt.

Im Jahr 1893 nahm Vicente March an der Esposizione Internazionale di Roma teil, bei welcher er mit dem Gemälde "La filatrice" (Die Spinnerin) eine Silbermedaille gewann. Eventuell handelt es sich bei dem hier angebotenen Gemälde um dieses Werk oder um Vorarbeit dazu.

Unscheinbarer horizontaler Bleistiftstrich u.re. Zwei kleine Malschichtfehlstellen an den unteren Ecken. Leichte Markierung des Rahmenfalzes und geringfügige Randläsionen. Verso Fehlstellen im schwarzen Rückseitenanstrich.

11,6 x 15,2 cm, Ra. 16 x 19,6 cm. 1.600 - 2.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 28 Albert Trippel, Rast im Gebirge. Wohl um 1840.
KatNr. 28 Albert Trippel, Rast im Gebirge. Wohl um 1840.
KatNr. 28 Albert Trippel, Rast im Gebirge. Wohl um 1840.
KatNr. 28 Albert Trippel, Rast im Gebirge. Wohl um 1840.

028   Albert Trippel, Rast im Gebirge. Wohl um 1840.

Öl auf Leinwand. In roter Farbe signiert "A. Trippel" u.li. In hochwertiger, profilierter Leiste mit Silberauflage gerahmt.

Malschicht mit leichter Krakeleebildung. Großflächige Retuschen im o. Randbereich im Himmel sowie weitere kleine in der Bildfläche. Punktuelle Malschicht-Fehlstellen mit kleinen Retuschen am u. Bildrand.

79,5 x 64 cm, Ra. 92 x 77 cm. 2.000 - 2.400 €
  KÜNSTLER
KatNr. 43 Elisabeth Ahnert

043   Elisabeth Ahnert "Blumen und Früchte". Um 1960.

Applikation (verschiedene Stoffe und Garne), auf eine Leinwand-bezogene Pappe mit zwei Stecknadeln an den ob. Ecken befestigt. Gestickt monogrammiert "A" o.re. Verso auf einem angenähten Pappschild in Tinte signiert "Elisabeth Ahnert" und betitelt. Verso auf dem Untersatz nochmals bezeichnet und betitelt sowie mit Vermerk des ehem. Besitzers. In einer weißen Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.

Vergleichbare Arbeiten siehe: Hebecker, Klaus; Heise, Bernd: Elisabeth Ahnert. Ausstellungskat. Leonhardi-Museum Dresden. Erfurt 2007.

Kleiner roter Farbfleck u.re., wohl werkimmanent.

18 x 25,7 cm, Ra. 31,2 x 44,5 cm. 3.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

044   Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Öl auf Leinwand. Signiert "Fritz Beckert" und datiert u.re. Verso o.re. auf der Leinwand in Kohle altbetitelt "Abend a.d. Ha [...]". Leinwand zweitverwendet. In einem bronzierten Stuckrahmen (Louis XV-Stil).

Die Dresdner Altstadt zwischen Altmarkt und Brühlscher Terrasse, insbesondere das Areal um den Neumarkt mit der prachtvollen Frauenkirche, zählt zu den liebsten Motiven des Malers und Architekturprofessors Fritz Beckert. Mehr als 500 Ölgemälde und entsprechend zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen dokumentieren die historische Bausubstanz zwischen 1910 und 1945.
Der Blick entlang der Rampischen Straße auf die Kuppel der Frauenkirche findet sich, vom identischen Standpunkt des Kurländer Palais' aus betrachtet, wiederholt zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten im Oevre des Künstlers. Dies spricht für den Reiz des turbulenten Treibens vor der perspektivischen Staffelung unzähliger Fensteröffnungen und Dachgauben. Fritz Beckert selbst beschreibt dies folgendermaßen: "Dadurch, daß die Straße nicht gerade verläuft, sondern eine leichte Biegung macht, gewinnt man beim Durchschreiten immer ein neues Bild, und die einzelnen Häuser, so bescheiden sie auch in ihren Abmessungen bzw. Frontbreiten sind, treten in ihrer Geltung hervor." (Fritz Beckert und Robert Buck, Dresden - eine kunstbetrachtende Wanderung, Dresden 1924).
In der Nachfolge Gotthardt Kuehls gilt Fritz Beckert als der bedeutendste Chronist der Dresdner Altstadt innerhalb der ersten Jahrhunderthälfte. Zunächst in spätimpressionistisch-atmosphärischer und später topografisch-genauer Malweise prägte er die Wahrnehmung Dresdens als barocke Stadt entscheidend mit.

Vgl. Jordt, Claudia: Fritz Beckert und der Dresdner Neumarkt, in: Neumarkt Kurier, hrsg. von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V., 3. Heft 2002, 1. Jahrgang.

Verso Grundierung Mi. durchgedrungen (werkimmanent). Keilrahmen mit Löchern eines ehemaligen Anobienbefalls. Untere Keilrahmenleiste erneuert. Rahmen mit Bestoßungen.

106 x 70,5 cm, Ra. 130 x 95,5 cm. 9.000 - 12.000 €
Zuschlag 8000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 46 Johannes Beutner

046   Johannes Beutner "Susanna im Bade". 1947.

Öl auf Leinwand. Signiert "Joh. Beutner" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen auf einem Papieretikett neueren Datums o.li. in Kugelschreiber bezeichnet, betitelt, bemaßt und technikbezeichnet sowie o.re. in schwarzer Kreide bemaßt.

Anders als viele seiner Dresdener Malerkollegen, widmete sich Johannes Beutner nach 1945 zunächst nicht der Darstellung der in Trümmer liegenden Elbstadt. Doch die Zerstörung der Stadt - Beutner verlor sein Atelier und mit ihm zahlreiche Arbeiten seines bisherigen Schaffens - beeinflusste auch sein Werk maßgeblich. Die Gemälde nach 1945 gewinnen an Ausdruckskraft und Klarheit. Vom Frohsinn geleitet, Frau und Kinder nicht im Krieg verloren zu haben, wird die Farbigkeit seiner Bilder leuchtender und intensiver. Die Aktdarstellungen dieser Jahre bezeichnete Fritz Löffler als "einmalig und beispielhaft" (Vgl. Lademann 2009, S. 35). Der Frauenakt steht hier nicht nur für sich allein, sondern verweist auf das biblische Motiv der "Susanna im Bade" aus dem Buch Daniel. Die zwei Richter, welche Susanna in der biblischen Geschichte auflauern und in Folge bedrängen, stellte Beutner kürzelhaft, fast versteckt im Hintergrund dar, indem er ihre gesichtslosen Köpfe sowie ein Arm über eine hohe Mauer rechts im Bild ragen lässt. Die hier Dargestellte trägt das Antlitz seiner Frau Hilda Beutner, geb. Franke, die ihn viele Jahre lang, seit den 1920er Jahren, als Muse und Modell begleitete.
Die Dargestellte füllt das Bildformat fast gänzlich aus und befindet sich in zentraler Position des Gemäldes. In nach rechts gedrehter Haltung, sitzt die Dargestellte auf einem Tuch und hat ihren erhobenen rechten Arm auf ihrem Kopf abgelegt. Attribute, wie beispielsweise das rote Tuch, gleichsam als Farbakzent fungierend, setzte der Künstler sparsam, zugunsten einer klaren Gesamtkomposition, ein. Die einzelnen Bildelemente sind in ihrer Tonalität farblich fein nuanciert. Die Hell-Dunkelkontraste dominieren das Gemälde nicht, sondern gehen auf die sensibel abgestufte Farbigkeit zurück, aus welcher der Künstler Formen und Körperlichkeit modellierte. Vereinzelt eingesetzte Konturierungen in verschiedenen Brauntönen unterstützen die Gliederung des Bildes und betonen die einzelnen Bildflächen.

Geringfügiger Malschicht-Abrieb am unteren Bildrand, o.re. und minimal im Gesicht.

115 x 90,2 cm. 14.000 €
Zuschlag 12000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 227 Adrian Zingg, Sächsische Flußlandschaft mit Holzbrücke. 1785.
KatNr. 227 Adrian Zingg, Sächsische Flußlandschaft mit Holzbrücke. 1785.
KatNr. 227 Adrian Zingg, Sächsische Flußlandschaft mit Holzbrücke. 1785.

227   Adrian Zingg, Sächsische Flußlandschaft mit Holzbrücke. 1785.

Federzeichnung in Tusche, laviert, auf chamoisfarbenem "Pro Patria"-Bütten (Wasserzeichen mittig). Signiert und datiert u.re. "A. Zingg ad Nat. del 1785". Im Passepartout, hinter Glas in schmaler, profilierter Holzleiste gerahmt.

Motivisch vergleichbar sind Arbeiten aus dem Reise-Skizzenbuch von 1766 (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, Inv. C 1996-1).
Abgebildet in: Petra Kuhlmann-Hodick. Der Pate. Adrian Zinggs Skizzenbuch einer protoromantischen Reise. Erschienen in: Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik. Dresden, 2012.

Leicht stock- und etwas wasserfleckig. Randbereiche leicht knickspurig, winzige Einrisse u.re., minimale Läsionen und punktuelle Bereibungen. Winziges Löchlein mit Tintenspuren oberhalb der Signatur. Verso Montierungs- und Klebstoffrückstände.

20,4 x 31,2 cm, Ra. 35,8 x 47 cm. 2.200 €
Zuschlag 2000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 353 Carlfriedrich Claus, Zu

353   Carlfriedrich Claus, Zu "Aggregat K". Wohl 1990er Jahre.

Tusche, Deckweiß und roter Farbstift über Collage (bedrucktes Pergamentpapier) über Offsetdruck, wohl aus "Aggregat K". In Blei u.li. signiert "Carlfriedrich Claus".
Vgl. dazu WVZ Werner/Juppe G 93.

13,3 x 21 cm. 2.200 - 2.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1900 €
  KÜNSTLER
KatNr. 359 Otto Dix, Porträt Richard Seyffarth. 1952.

359   Otto Dix, Porträt Richard Seyffarth. 1952.

Kohlestiftzeichnung auf "Ingres"-Bütten. U.re. ligiert monogrammiert "DIX" und datiert.
Nicht im WVZ Lorenz.

Provenienz: Nachlass Richard Seyffarth, Dresden.

Der Porzellanrestaurator Richard Seyffarth war mit Otto Dix seit den frühen 1920er Jahren bekannt. Ab Mitte der 1940er Jahre verband beide eine enge Freundschaft, welche sie in den 1950er und 1960er Jahren u.a. in gemeinsamen Wanderungen pflegten.

Die Beziehung zwischen Seyffarth und Dix dokumentiert Diether Schmidt in dem 1981 erschienen Buch "Otto Dix im Selbstbildnis".
Eine weitere Erwähnung findet Seyffarth in Kim Jung-Hee: Frauenbilder von Otto Dix: Wirklichkeit und Selbstbekenntnis.

In: Diether Schmidt "Otto Dix im Selbstbildnis". Berlin, 1981. S. 254f.

"Briefe an Richard Seyffarth, Dresden, 1962
Berghotel Jägerhof über Isny, 800 m ü. M. (Spätsommer 1962)
Lieber Richard, Hier oben haben die Leute nun seit 8 Wochen herrlichstes Sonnenwetter gehabt. Gestern als ich kam, konnte man noch den ganzen Tag im Freien sitzen. Heut ist Regenwetter. Der Sommer ist nun wohl zu Ende. Mir wird hier jeden Tag der Kopf und das Kreuz verdreht (verrenkt). Das ist die Behandlung gegen Arthrosis und dauert 14 Tage. Die Aussicht bei gutem Wetter über die Berge des Allgäu ist prachtvoll. Jetzt sieht man nur noch die regennassen Wälder und die nebelverhangenen Viehweiden.
… Leider muß ich mit dem blöden Kugelschreiber schreiben, der Fadenschrift macht. Der Füllhalter setzt dauernd aus.
Was macht die Porzellinerei? Ich hab jetzt in einer Kunsthandlung in Stuttgart eine Handzeichnung von M. Klinger gekauft und 30 Radierungen, die Sachen sind heute billiger als meine eigenen Arbeiten, aber M. Klinger kommt eines Tages noch ganz groß, das weiß ich. In St. Gallen erscheint Ende des Jahres ein Buch über mich mit sämtlichen Kriegsradierungen. Exemplar schicke ich Dir zu.
Ich bin bis Ende des Monats hier, schreib mir mal wieder …
Dir und Deiner Familie herzliche Grüße Dein Otto" […]

[…] "(Hemmenhofen, Dezember 1962)
Lieber Richard,
besten Dank für Deinen Geburtstagsbrief. Es war diesmal Gott sei Dank ganz ruhig, cirka 8 Leute kamen tagsüber.
Unterdessen ist es recht kalt, 8-9 Grad minus, so daß man außer der Heizung noch das offenen Feuer brennt. Die Ausstellung in Darmstadt war ganz schön, der Erfolg aber gering. Augenblicklich habe ich in München 54 Handzeichnungen aus der Zeit von 1913-1919 ausgestellt.
Herzliche Grüße an Euch alle Otto" […]

[…] Gespräch mit Richard Seyffarth. 1. Oktober 1962
'Die dritte Person bei einem Gespräch ist der Kork, der
verhindert, daß das Gespräch in die Tiefe geht.' "

Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden und Lehre in der renommierten Porzellanmalerei Richard Klemm. Gründung einer eigenen Restaurierungsateliers am Pirnaischen Platz. Arbeiten für das Dresdner Schloss und Friedrich August III. von Sachsen. Bekanntschaft mit Otto Dix.
Verlust des Ateliers am Pirnaischen Platz am 13. Februar 1945.
Restaurierungsarbeiten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Mitarbeit beim Wiederaufbau der Porzelansammlung im Zwinger.
1973 Verleihung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaften der DDR.
1981 Publikation "Johann Gregorius Höroldt - Vom Porzellanmaler zum 1. Arkanisten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen".

Leicht wisch-, finger- und knickspurig, am oberen und unteren Rand etwas knickspig. Am oberen Blattrand (ca. 4 cm vom Rand) eine durchgehende, waagerecht verlaufende Stauchung. Reißzwecklöchlein in der Ecke o.li.

48 x 36 cm. 4.000 - 5.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 670 Curt Querner
KatNr. 670 Curt Querner
KatNr. 670 Curt Querner

670   Curt Querner "Bäuerin". 1954.

Aquarell auf kräftigem "Hahnemühle" (?)-Bütten. In Grafit u.re. monogrammiert "Qu" und datiert "Jul 1954". Verso mit einem weiteren Aquarell. Am o. Rand nochmals in Grafit signiert, technikbezeichnet und betitelt sowie mit einer Widmung von 1965 versehen. Mit dem Papiermühlen (?)-Trockenstempel (undeutlich) u.li. Hinter Glas in breiter, profilierter, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. mit WVZ Dittrich B 443.

Mehrere Reißzwecklöchlein in den Blattecken und am o. Rand. Verso in den Eckbereichen sowie am untere Rand Reste einer alten Klebebandmontierung.

64 x 37,5 cm, Ra. 79,5 x 52,5 cm. 1.700 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2600 €
  KÜNSTLER
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich
KatNr. 872 Wolfgang Friedrich

872   Wolfgang Friedrich "Blindensturz, nach Pieter Bruegel". 2016.

Bronze, schwarz-grün patiniert. Rechteckige flache Plinthe auf eingezogenem, rechteckigen Sockel. Gestanzt monogrammiert auf der Plinthe u.re. "W.F." Auf dem eingezogenen Sockel nochmals ligiert monogrammiert, bezeichnet "3/8" und datiert.

Aus einer Folge von sieben Plastiken auf einem Handlauf zur Kulturgeschichte der Blindheit "BLINDE SEHER - SEHENDE BLINDE - BLINDE SEHENDE" 2016. Die vollständige Folge befindet sich in Neukloster, Alter Markt.

Vgl. Tessenow, Inge (Hrsg.): Idyllen und Katastrophen. Aus dem Werk des Bildhauers Wolfgang Friedrich. Güstrow, 2017. S. 164f.

11,5 x 31,3 x 6,5 cm. 3.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 873 Peter Makolies, Liegende. 1991.
KatNr. 873 Peter Makolies, Liegende. 1991.
KatNr. 873 Peter Makolies, Liegende. 1991.
KatNr. 873 Peter Makolies, Liegende. 1991.
KatNr. 873 Peter Makolies, Liegende. 1991.

873   Peter Makolies, Liegende. 1991.

Bronze, schwarz-grün patiniert. Verso auf der rechteckigen Plinthe re. monogrammiert "PM", datiert und nummeriert "3/3".

Das zentrale Motiv im Schaffen Peter Makolies' ist der weibliche Körper. Zumeist in Stein, seltener in Bronze oder Ton ausgeführt, zeugen seine Figuren von archaischer Formstrenge, muten eher symbolisch und weniger individuell an.
Die hier angebotene "Liegende" erinnert an alte etruskische Vorbilder. Auf den rechten Arm gestützt, hält sie ein unscheinbares Tuch, welches zwischen den Beinen nach hinten gelegt ist und über dem linken Unterschenkel wieder auftaucht, ohne wesentliche Teile des weiblichen Körpers zu verdecken. Die linke Hand ruht auf dem Oberschenkel.
Für Peter Makolies erwachsen künstlerische Ästhetik und Stil nicht ausschließlich aus der Persönlichkeit des Künstlers, sondern vor allem aus der Anschauung älterer Kunst. "Unser Wissen um all die Dinge, die andere schon gemacht haben, ist belastende Erfahrung" (Peter Makolies aus dem Katalog "Erste Phalanx Nedserd" Text zur Ausstellung "ZEIT - STEIN - BILDER" in der Kunsthalle Nürnberg und im Staatlichen Lindenau-Museum Altenburg, 1991/92. S. 112.). Zugleich ist die Anschauung für den Bildhauer aber auch Quelle seines Schaffens.

"… Diese Figuren stehen nicht in jenem fernen Raum, aus dem sie auch keine Archäologie zurückholt; sie sind bei uns. Und zwar, will mir scheinen, durch eine frevelhafte Lust am Eleganten und Preziösen. Frevelhaft: weil beinahe selbstzerstörerisch.
Zugleich begreife ich: in einer Zeit, die Schönheit verschmäht, bedart es einer List zu ihrer Heraufbeschwörung. Und so dreht Peter Makolies seine Körper durch Einschnürungen, Segmentierungen, Abbrüche aus unserem immer sprungbereit schlechtem Gewissen heraus. Endlich dürfen wir zustimmen. Diese […] Wesen haben unserer Zeit ihren Tribut entrichtet. […]".
Zitiert nach Günter Coufal in: Peter Makolies. Skulpturen. Ausstellungskatalog Leonhardi-Museum. Dresden. 1995, ohne Seitenangabe.

21 x 56,5 x 14 cm. 3.500 - 4.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 900
KatNr. 900
KatNr. 900
KatNr. 900

900   "Mohr mit Pferd". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1959.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso auf dem naturalistisch ausgearbeiteten Sockel mit der dreifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit der geritzten Modellnummer "1067" sowie der Bossierernummer "117" mit Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1748.

Die Figurengruppe wird 1753 im Inventar der Konditorei des Grafen von Brühl verzeichnet: "Mohr mit Pferd".

Lit.: Albiker, Carl: Die Meissner Porzellantiere im 18. Jahrhundert. Berlin, 1959, Nr. 246 mit Abb.

Bergmann, Sabine u. Thomas: Meissener Figuren Modellnummern 1 - 3000, Erlangen, 2017, Kat.-No. 1668, S. 292.

Zur Marke vgl. Sterba, G.: Meissener Tafelgeschirr, Stuttgart 1988, S. 206, Nr. 186, Beispiele für Schleifstriche auf sehr gut dekorierten Porzellanen.

Ein Teil der Schlaufe des Zügels unterhalb der Hand fehlend, die Zügel wohl restauriert und überwiegend retuschiert. Minimale Glasurfehlstelle vorn an der Plinthe. Am Schweifansatz, am Hals re., an der Draperie u. sowie der Hüfte re. mit Glasurunebenheiten, teils fachmännisch geschlossene Brandrisse. Blätter, Blüten sehr vereinzelt mit unscheinbaren Bestoßungen, an einer Strähnespitze des Schweifes mit winziger, wohl restaurierter Bestoßung. Unterseits ein Glasurriss.

H. 41,5 cm. 1.700 €
Zuschlag 1400 €
  KÜNSTLER
KatNr. 954 Sehr seltenes Jugendstil-Gedeck
KatNr. 954 Sehr seltenes Jugendstil-Gedeck

954   Sehr seltenes Jugendstil-Gedeck "Floraler Liniendekor". Wohl Theodor Grust für Meissen. Vor 1910.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Wandung und Spiegel mit einem zarten, stilisierten Doldenblütendekor. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, verschiedene Prägeziffern sowie jeweils die Malerziffer "52" in Unterglasurblau. Teller und Untertasse 1. Wahl, die Schwertermarke der Tasse zweifach geschliffen.

Vgl. dazu ein identisches, jedoch nicht unversehrt erhaltenes Gedeck der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung (Inv. Nr. 4007f), abgebildet in: Arnold, Klaus-Peter [Hrsg.]: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, 1989, Kat.Nr. 296, S. 271f.
Klaus-Peter Arnold beschreibt das Dekor als "[…]. Kräftige, aber in der Linie empfindsame kobaltblaue Unterglasurzeichnung auf älterer Geschirrform, in die Malereimusterliste von 1913 nicht aufgenommen.[…]. Wenngleich die Linien dieses Dekors durch die Anlehnung an das Wachstum von Doldengewächsen weit weniger abstrakte Muster bilden, kann gemutmaßt werden, daß eine enge Verwandschaft mit dem entsprechenden Dekor Grusts besteht (vgl. Nr. 295).".

Sehr vereinzelt feine Glasurunebenheiten, der Teller minimal besteckspurig.

Teller D. 18,5 cm, Tasse H. 4,6 cm, Untertasse D. 14,7 cm. 1.200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck
KatNr. 1091 Tafelbesteck

1091   Tafelbesteck "Quirinale" für sechs Personen. CESA 1882. Alessandria, Italien. 1950er /1960er Jahre.

925er Silber. 49-teilig, bestehend aus 6 Vorspeisengabeln, 6 Vorspeisenmessern, 6 Pastagabeln, 6 Menügabeln, 6 Menümessern, 6 Suppenlöffeln, 6 Kuchengabeln, 6 Kaffeelöffeln sowie einer Suppenkelle. Massive, geschweift gearbeitete Griffe mit einem reichen, reliefierten Rollwerk- und Fruchtgehängedekor. Auf den Stielen und Zwingen gepunzt "ACC Sterling", mit der Stadt- und Herstellermarke sowie überwiegend mit der Feingehaltsmarke "925" im Oval. Die Edelstahlklingen gemarkt "INOX".

In den 1950er Jahren entwarf Cesa 1882 das umfangreiche Besteck und Tafelsilber "Quirinale" im Renaissancestil für den Quirinalspalast, Dienstsitz des Präsidenten der Italienischen Republik.

Ein Suppenlöffel an der Spitze der Laffe mit Eindellung.

Messer L. 26 cm, L. 22 cm, Gabeln L. 21 cm, L. 17,3 cm, L. 13,4 cm, Löffel L. 21,2 cm, L. 13,5 cm, Suppenkelle L. 30 cm, Gew. ges. ca.3,5 kg. 3.500 €
KatNr. 1100 Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.
KatNr. 1100 Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.
KatNr. 1100 Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.
KatNr. 1100 Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.
KatNr. 1100 Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.

1100   Sammlung höfisches Küchenkupfer aus Schloss Celle, Niedersachsen.

Zum Aufruf gelangen 30 Lose Kupfergeschirr aus dem Besitz des letzten Kronprinzen des Königreichs Hannover - Ernst August von Hannover (1845 Hannover - 1923 Gmunden, Österreich). Geboren während der Regentschaft seines Großvaters Ernst August I. von Hannover, wurde er nach dessen Tod und mit der Thronbesteigung seines Vaters Georg V. von Hannover 1851 Kronprinz. 1866 annektierten preußische Truppen das Königreich und sowohl Georg V. als auch Kronprinz Ernst August gingen in österreichisches Exil. Ernst August ließ sich später in Gmunden dauerhaft nieder. Seine Ansprüche auf das Königreich Hannover gab er jedoch nie auf.
Schloss Celle, als Befestigungsanlage bereits um 980 gegründet, in der Renaissance, im Barock und zuletzt Mitte des 19. Jh. mehrfach überformt, erweitert und umgebaut, wurde im 19. Jh. vom Hannoverschen Königshaus bis zur Annexion des Königreichs Hannover als Sommerresidenz genutzt. Die Hofküche des Schlosses ist heute noch existent, jedoch enthält die Ausstattung kaum noch authentisches Küchengerät, darunter befindet sich kein einziges Stück Küchenkupfer.
Da das massive Kupfergerät in der Anschaffung sehr teuer war, wurde durch den Kücheninspektor genau Buch geführt, welche Teile sich die Köche aus der Kupferkammer entliehen. Um Diebstahl vorzubeugen, wurden ab dem 18. Jh. alle Geräte mit dem königlichen Monogramm, Nummerierungen und Schlossküchenzugehörigkeit gemarkt. Küchenjungen (auch Kesselreiber) waren für die Pflege des Geschirrs verantwortlich und mussten Schäden melden.
Vermutlich hat Kronprinz Ernst August von Hannover Küchenkupfer aus der Schlossküche von Schloss Celle mit nach Österreich genommen, um es in seinen verschiedenen Residenzen, seit 1886 Schloss Cumberland bei Gmunden, weiter zu benutzen. Die Einschlagung seines Monogramms auf allen Teilen, um die Zusammengehörigkeit zu markieren, erfolgte wohl erst nach 1866. Eine spätere Einschlagung von Besitzermonogrammen auf älteren Stücken war durchaus nicht unüblich. Überwiegend sind die Stücke mit dem Herstellerstempel F.L. Paulmanns jun., Hannover versehen, welcher im Hof- und Staats-Handbuch für das Königreich Hannover von 1845 als Hof-Kupferschmied verzeichnet ist.
Die hier zum Aufruf kommenden Geräte, durchgehend von sehr schwerer, massiver Qualität, befinden sich alle in konservatorisch sehr gutem, polierten Zustand. Bei größeren Zustandsbeeinträchtigungen ist dies jeweils im Zustandsbericht des Loses vermerkt.

Wir danken Frau Juliane Schmieglitz-Otten, Residenzmuseum im Celler Schloss, für freundliche Hinweise.

Zu Vergleichsstücken sowie inhaltlichen Ausführungen siehe: Kuhnke, Siegfried: Das Rote Gold. Kunstwerke der Kupferschmiede. München, 2006. S. 87 sowie S. 92ff.

Bildnachweis Celler Schloss und Schlossküche:
© Residenzmuseum im Celler Schloss

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