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AUCTION 57
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KatNr. 64 Hugo Bürkner (nach Julius Schnorr von Carolsfeld), Bildnis des Malers und Radierers Johann Christian Erhard. 1860.
KatNr. 64 Hugo Bürkner (nach Julius Schnorr von Carolsfeld), Bildnis des Malers und Radierers Johann Christian Erhard. 1860.
KatNr. 64 Hugo Bürkner (nach Julius Schnorr von Carolsfeld), Bildnis des Malers und Radierers Johann Christian Erhard. 1860.

064   Hugo Bürkner (nach Julius Schnorr von Carolsfeld), Bildnis des Malers und Radierers Johann Christian Erhard. 1860.

Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Julius Schnorr von Carolsfeld 1794 Leipzig – 1872 Dresden

Etching auf China, auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. In der Platte u.re. ligiert monogrammiert "HB" und datiert, Mi.li. ligiert monogrammiert "IS" und datiert "1821". Trockenstempel (nicht aufgelöst) in der Ecke u.li. Hinter Glas in schwarzer Holzleiste gerahmt.
WVZ Andresen (Bürkner) 72 I (von II).
WVZ Apell (Erhard) 3 III (von IV).

Die Zeichnung von Julius Schnorr von Carolsfeld entstand im November 1821 für sein "Römisches Porträtbuch".

Vgl.: Kuhlmann-Hodick, Petra: "…ein Land der Verheißung" Julius Schnorr von Carolsfeld zeichnet Italien. Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts Dresden in München und Dresden. Dresden, Köln 2000. S. 272.

Kupferdruckkarton deutlich stockfleckig, insbes. am u. weißen Rand sehr schwach durch das Chinapapier durchschlagend.

Darst. 11,5 x 9,7 cm, Pl. 19 x 14,5 cm, Bl. 23 x 18,5 cm, Ra. 25,7 x 20,8 cm. limit price 800 €
sold at 1400 €
KatNr. 74 Johann Christoph Erhard

074   Johann Christoph Erhard "Der Alte vor dem Knüppelsteg". 1819.

Johann Christoph Erhard 1795 Nürnberg – 1822 Rom

Kupferplatte. U.li. spiegelverkehrt signiert "JC Erhard" und datiert.
Vgl. WVZ Apell 92 III (von III), ohne die Randentwürfe.

Oberflächliche Kratzspuren. Am li. Rand minimal verwölbt.

20,3 x 27 cm. limit price 80 €
sold at 1300 €
KatNr. 96 Karl Robert Kummer
KatNr. 96 Karl Robert Kummer
KatNr. 96 Karl Robert Kummer

096   Karl Robert Kummer "Stürmische See". 1882.

Karl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda

Oil on paper, auf fester Malpappe kaschiert. Geritzt signiert "R. Kummer" und datiert u.re. In einem historisierenden, goldfarbenen Stuckrahmen.
WVZ Nüdling 519.

Alte, unscheinbare Retuschen am unteren Rand. Fehlstelle im Papier-Bildträger mit großer Retusche o.re. Oberflächliche, sehr feine, diagonale Kratzspuren Mi. sowie weitere kleine o.li. Ein feiner, schräg verlaufender Sprung in der Malschicht am o. Rand Mi.re. Die o. Ecken des Bildträgers leicht gestaucht und partiell mit kleinem Verlust der Malschicht. Verso Teilverluste der ganzflächigen Grundierung auf der Malpappe.

22,8 x 33 cm, Ra. 34,6 x 44,7 cm. limit price 2000 €
sold at 3800 €
KatNr. 114 Max Pietschmann, Nächtlicher Blick auf die Elbe mit Anlegestelle bei Pillnitz. Wohl Late 19th cent.
KatNr. 114 Max Pietschmann, Nächtlicher Blick auf die Elbe mit Anlegestelle bei Pillnitz. Wohl Late 19th cent.
KatNr. 114 Max Pietschmann, Nächtlicher Blick auf die Elbe mit Anlegestelle bei Pillnitz. Wohl Late 19th cent.

114   Max Pietschmann, Nächtlicher Blick auf die Elbe mit Anlegestelle bei Pillnitz. Wohl Late 19th cent.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Oil on canvas. Signiert "Max Pietschmann" u.re. Verso auf dem Keilrahmen in blauem Farbstift auf einem Papieretikett o.Mi. nummeriert "2482" sowie o.re. "8681". In einer profilierten, grauen Holzleiste mit umlaufendem Wellenprofil gerahmt. Verso Rahmen mehrmals nummeriert "463", "C.K. 655" sowie "8681".

Sehr kleine Retuschen in Malschicht-Fehlstellen Mi. im Dampfer sowie u.re. Malschicht im Falzbereich leicht berieben sowie Fehlstelle an Ecke o.re. sowie weitere sehr kleine. Leichte Deformationen der Leinwand an den Ecken. Fassung des Rahmens etwas berieben und partielle Bestoßungen.

59,3 x 97,5 cm, Ra. 69,5 x 107,5 cm. limit price 2200 €
sold at 6000 €
KatNr. 115 Max Pietschmann, Zwei Frauen. 1889.

115   Max Pietschmann, Zwei Frauen. 1889.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Oil on cardboard. Signiert "M. Pietschmann" und datiert u.li.

Ecken leicht bestoßen und Bildkanten etwas aufgefasert. Zwei Nagellöcher am ob. Rand Mi. sowie ein weiteres u.li. Malschicht-Abrieb entlang der Bildränder. Kleine Malschicht-Fehlstellen, insbes. in re. Bildhälfte. Firnis mit Glanzunterschieden. Verso Malpappe stockfleckig.

39,6 x 30,9 cm. limit price 600 €
sold at 1600 €
KatNr. 145  Unknown artist, Mary with the infant Jesus (study). Probably 18th cent.
KatNr. 145  Unknown artist, Mary with the infant Jesus (study). Probably 18th cent.
KatNr. 145  Unknown artist, Mary with the infant Jesus (study). Probably 18th cent.

145   Unknown artist, Mary with the infant Jesus (study). Probably 18th cent.

Oil painting on paper, mounted on wood. Unsigned. To the reverse upper middle a mark of a former paper label. Framed in a golden and brown coloured profiled frame.

Paper with small buckling to the edge upper right. Paper selectively detached from the wood to the middle. Marks of the frame circumferential to the areas of the rabbet. Varnish partly with inconspicuous abraison.

15,3 x 15,2 cm, Ra. 20 x 20 cm. limit price 80 €
sold at 3200 €
KatNr. 207 Carl Christian Vogel von Vogelstein, Drei Darstellungen von Maria Theresia, Königin von Sachsen. 1827.
KatNr. 207 Carl Christian Vogel von Vogelstein, Drei Darstellungen von Maria Theresia, Königin von Sachsen. 1827.
KatNr. 207 Carl Christian Vogel von Vogelstein, Drei Darstellungen von Maria Theresia, Königin von Sachsen. 1827.

207   Carl Christian Vogel von Vogelstein, Drei Darstellungen von Maria Theresia, Königin von Sachsen. 1827.

Carl Christian Vogel von Vogelstein 1788 Wildenfels – 1868 München
Ludwig Theodor Zöllner 1796 – 1860

Pencil drawing, sparsam weiß gehöht, auf chamoisfarbenem Papier. Am u. Rand li. signiert "C. Vogel pin[…]" und datiert und mittig bezeichnet "Originale Zeichnung für die Lithographie". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Lithografie von Ludwig Theodor Zöllner nach Carl Christian Vogel von Vogelstein. Im Stein u.li. bezeichnet "Gemalt von C. Vogel", unterhalb der Darstellung betitelt und künstlerbezeichnet. Auf Untersatzkarton montiert.
Verso eine weitere seitenverkehrte Lithografie. Erschienen bei J. H. G. Rau in Dresden.

Maria Theresia Josepha Charlotte Johanna (1767-1827) war Erzherzogin von Österreich und durch die Heirat mit König Anton Königin von Sachsen. Sie starb nach kurzer Krankheit am 7. November 1827, nur ein halbes Jahr nachdem ihr Gemahl seinem Bruder Friedrich August I. auf dem Thron folgte, als Königin von Sachsen.

Zeichnung leicht fingerspurig und minimal fleckig, vereinzelte oberflächliche Kratzspuren. Untersatz angeschmutzt, am o. Rand Stauchungen.
Mit der Lithografie zusammen auf einen Untersatzkarton montiert. Leicht stockfleckig und fingerspurig. Untersatz angeschmutzt, mit Stauchung u.re.

29,3 x 21,3 cm, Unters. 53,2 x 33,2 cm. limit price 800 €
sold at 2000 €
KatNr. 309 Elisabeth Ahnert, Efeu und Blüten. 1950's.

309   Elisabeth Ahnert, Efeu und Blüten. 1950's.

Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf

Watercolour und Federzeichnung in farbiger Tusche auf leichtem rötlichen Papier. U.li. in Blei signiert "E.Ahnert".

Blattecken mit Reißzwecklöchlein und u.li eine kleine Fehlstelle. Verso Montierungsreste an den o.Ecken und Farbspuren.

31,4 x 24,4 cm. limit price 600 €
sold at 1400 €
KatNr. 317 Otto Altenkirch
KatNr. 317 Otto Altenkirch
KatNr. 317 Otto Altenkirch

317   Otto Altenkirch "Schulhaus und Bauerngut" (Fischland, Darß). 1906.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Oil on canvas. Signiert "O. Altenkirch" und datiert u.re. Verso zweifach auf der Leinwand und einmal auf dem Keilrahmen in Kugelschreiber mit dem ehem. Besitzermonogramm "Ä.K." versehen. Auf dem Keilrahmen o.re. wohl von Künstlerhand nochmals in Feder signiert "Otto Altenkirch", bezeichnet "Dresden-Siebenlehn" und in schwarzer Farbe nummeriert "1906.41" sowie o.li. in Feder ortsbezeichnet "Born (Ostsee)". In einer gold- und silberfarbenen, profilierten Holzleiste mit zwei zierenden Wellenleisten gerahmt.
WVZ Petrasch 1906-41-F.

Entsprechend einer Notiz wurde das Gemälde in den Illustrierten Mitteldeutschen Monatsheften, August 1927 gezeigt oder besprochen.

Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz, 1961 aus dem Besitz von Änne Altenkirch erworben.

Vereinzelt winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Je zwei Nagellöcher am li. und re. Bildrand im Falzbereich sowie umlaufend an den Bildkanten leichter Malschicht-Abrieb. Kleine, unscheinbare Malschicht-Fehlstellen im Himmel.

58,4 x 78,3 cm, Ra. 72,6 x 92 cm. limit price 7200 €
sold at 8000 €
KatNr. 318 Otto Altenkirch
KatNr. 318 Otto Altenkirch
KatNr. 318 Otto Altenkirch

318   Otto Altenkirch "Regenloch (Heller am Trompeterwäldchen)". 1915.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Oil on canvas. Am u. Rand geritzt signiert "O. Altenkirch" und datiert. Verso auf dem o. Keilrahmen betitelt "Regenloch", signiert "Otto Altenkirch Dresden" und datiert "1915.18.". In einer profilierten, goldfarben gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Petrasch 1915-18-H.

Obwohl Otto Altenkirch fast 20 Jahre in Dresden lebte, entstanden nur wenige Ansichten der Stadt. Es war die Landschaft seiner unmittelbaren Umgebung, welche den Maler immer wieder faszinierte.
Die karge und schmucklose Weite des Hellers, Teil der Dresdner Heide im Nordwesten Dresdens, gehörte dabei seit 1907 zu seinen bevorzugten Bildmotiven. Hier konnte Altenkirch die Auswirkungen des Lichtes zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten besonders gut studieren.
Das die Landschaft mit spärlicher Vegetation einen besonderen Reiz auf dem Maler ausübte, wird in dem Gemälde "Regenloch" besonders deutlich. Zwei Drittel des Bildes nimmt der noch mit Regenwolken verhangene Himmel in abgestuften Grautönen ein. Vereinzelt scheint das Blau des Himmels zwischen den Wolken hindurch. Im unteren Drittel der Darstellung erstreckt sich die karge, braune Landschaft mit wenigen grünen Büschen, lediglich eine Wasserpfütze etwas links der Mitte erhellt die Erdmasse, in ihr spiegelt sich der zaghaft aufbrechende Himmel, so dass das kleine Wasserloch zum hellsten Punkt des Gemäldes wird.

Malschicht mit leichter Krakeleebildung. Im u.li. und o.li. Bildbereich partiell ährenförmiges Krakelee (wohl durch Druckeinwirkung) mit leicht aufstehender Malschicht. Verso drei unscheinbare, gereinigte Flüssigkeitsflecken.

60 x 50 cm, Ra. 68,5 x 58,5 cm. limit price 5000 €
sold at 5500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

324   Rudolf Bergander, Liegender Akt mit rotem Tuch. 1940.

Rudolf Bergander 1909 Bohnitzsch bei Meißen – 1970 Dresden

Oil on canvas. Signiert "Bergander" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.re. ein Ausstellungsetikett der "Großen Deutschen Kunstausstellung 1942 im Haus der Deutschen Kunst zu München", darauf typografisch nummeriert "3000" sowie in rotem Farbstift "453".
Weitere Nummerierung "1390" auf linker und "D. 1631" auf oberer Leiste.

Das Gemälde ist im Kat. der Dt. Kunstausstellung nicht nachweisbar und wurde vom Künstler vermutlich nur eingereicht.

Malschicht mit alterungsbedingtem Krakelee, deutlich entlang der Klimakante sowie partiell technikbedingt frühschwundrissig. Kleine Malschicht-Fehlstelle u.Mi. und vereinzelt entlang der Bildränder, insbes. an den Ecken. Leichter Malschicht-Abrieb o.li.

65,5 x 90,5 cm. limit price 700 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 2800 €
KatNr. 326 Fritz Beckert, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke. 1916.
KatNr. 326 Fritz Beckert, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke. 1916.
KatNr. 326 Fritz Beckert, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke. 1916.
KatNr. 326 Fritz Beckert, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke. 1916.

326   Fritz Beckert, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke. 1916.

Fritz Beckert 1877 Leipzig – 1962 Dresden

Oil on canvas. Signiert „Fritz Beckert“, ortsbezeichnet „Dr.“ [Dresden] und ausführlich datiert „Febr. 0.(?) 16“ u.li. In einem masseverzierten, gold-bronzefarbenen, historisierenden Schmuckrahmen im Régence-Stil gerahmt.

Im Jahr 1905 bekam Fritz Beckert vom Baumeister Hans Erlwein den Auftrag, seine Bauentwürfe in Aquarellen darzustellen. Hiermit bezweckte der Architekt, sachlich-technische Bauzeichnungen durch eine malerische Umsetzung anschaulicher werden zu lassen.
Diese Aufgabe sollte auf ihre Art prägend für das Schaffen Fritz Beckerts werden, der ab 1908 an der Technischen Hochschule als Privatdozent für Architekturmalerei tätig war. In intensiver Auseinandersetzung entstanden von 1910-20 zahlreiche großformatige Stadtansichten, mit denen der Künstler die Tradition der Vedutenmalerei Dresdens fortsetzte, an die zuvor sein Lehrer Professor Gotthardt Kuehl auf moderne Weise anknüpfte. Auch die zuvor gesammelten Erfahrungen seiner Architektur-Auftragsarbeiten flossen in den Werkprozess mit ein.
In seiner ihm eigenen Bildsprache vereint Beckert in vorliegendem Gemälde aus dem Jahr 1916 die sachliche Darstellung der Stadtansicht mit impressionistischer Malweise, in der die Atmosphäre und die Einmaligkeit der momentanen Seherfahrung festgehalten ist. (Vgl. Erhard Frommhold: Unvergängliches Dresden- Aus dem Lebenswerk des Städtemalers Fritz Beckert.)

O.li. unscheinbare, leicht erhabene Stelle (in der Leinwand, webbedingt) mit fachmännischer Retusche. Weitere kleine Retuschen im Falzbereich. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen an den Kanten, bronzefarben retuschierte Fassungsverluste an den Ecken.

70 x 106 cm, Ra. 96,5 x 130,8 cm. limit price 7500 €
sold at 7500 €
KatNr. 393 Walter Friederici
KatNr. 393 Walter Friederici
KatNr. 393 Walter Friederici

393   Walter Friederici "Eingang zum Nymphenbad" (Dresdner Zwinger). 1st half 20th cent.

Walter Friederici 1874 Chemnitz – 1943 Dresden

Oil on canvas. Signiert "Friederici" u.re. Verso auf dem Keilrahmen o.re. ein altes Papieretikett, darauf in Feder bezeichnet sowie ortsbezeichnet "Dresden" und mit weiteren Annotationen. In einer gold-bronzefarbenen, profilierten, masseverzierten Holzleiste gerahmt.

Vereinzelte leichte Leinwand-Deformationen. Kleine, bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Rahmen mit mehreren Fehlstellen in der Fassung.

91 x 73,9 cm, Ra. 107,7 x 90,2 cm. limit price 600 €
sold at 1600 €
KatNr. 394 Walter Friederici, Eingang zum Nymphenbad (Dresdner Zwinger). 1st half 20th cent.
KatNr. 394 Walter Friederici, Eingang zum Nymphenbad (Dresdner Zwinger). 1st half 20th cent.
KatNr. 394 Walter Friederici, Eingang zum Nymphenbad (Dresdner Zwinger). 1st half 20th cent.

394   Walter Friederici, Eingang zum Nymphenbad (Dresdner Zwinger). 1st half 20th cent.

Walter Friederici 1874 Chemnitz – 1943 Dresden

Oil on canvas. Signiert "Friederici" u.re. Verso auf dem Keilrahmen o.re. ein altes Papieretikett, darauf in Feder bezeichnet und mit der Adresse des Künstlers "Dresden, Marschallstr. 37" versehen sowie Provenienzvermerk "Ölgem. Schloss Kriebstein", dieser mit Blei gestrichen. In einer bronzefarbenen, profilierten, masseverzierten Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen in Blei bezeichnet "Friederici".

Leichte Leinwand-Deformationen an den Ecken. Unscheinbare, gelbliche Firnislaufspuren und vereinzelt sehr kleine, bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Rahmen umlaufend mit Fehlstellen in der Fassung.

82,8 x 93,5 cm, Ra. 93 x 106,5 cm. limit price 600 €
sold at 1900 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

579   Bernhard Kretzschmar "Vorstadtstraße in Gostritz". 1930.

Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden

Drypoint etching auf Bütten. In der Platte monogrammiert "BK" und datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Bernhard Kretzschmar" re. und nummeriert "21/110" li. Jahresgabe des Sächsischen Kunstvereins.
WVZ Schmidt/Werner R 183 b (von b).

Knickspurig, verschmutzt und etwas vergilbt. Großer kaschierter Einriss u.re., Randläsionen am o. Ecke re.

Pl. 23,1 x 30,9 cm, Bl. 35 x 50 cm. limit price 200 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 700 €
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581   Willy Kriegel, Erdbeerpflanze. 1930er/ 1940's.

Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg

Watercolour, sparsam weiß gehöht, auf Karton. Unmittelbar unter der Darstellung mittig monogrammiert "K". Im Passepartout hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt.

Lichtrandig.

23,5 x 31,5 cm, Ra. 39 x 49,8 cm. limit price 1000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 1500 €
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736   Curt Querner "Herta liegend". 1973.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Watercolour auf feinem Bütten. In Blei u.re. monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert "1.10.73". Verso in Blei signiert "Querner", betitelt, datiert und technikbezeichnet. O.re. in Blei von Künstlerhand bezeichnet "XooX". Am oberen Rand im Passepartout montiert und hinter Glas in vergoldeten Holzleiste gerahmt.
WVZ Dittrich B 2046.

Ausgestellt anlässlich seines 70. Geburtstages, Staatliches Museum Schwerin 1974, Nr. 58.

Technikbedingt in den Randbereichen ganz unscheinbar wellig. Verso in den o. Ecken sowie u.re. mit Resten älterer Montierung und Abriebspuren.

24,1 x 63 cm, Psp. 50,5 x 78,5 cm, Ra. 52,5 x 80,5 cm. limit price 1800 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 3800 €
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859   Werner Tübke "Vom schöneren Tod. Tübkes Bauernkriegsbilder". 1981.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Mappe mit sechs Lithografien auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Tübke" sowie li. nummeriert "32/150". Mit einem einführenden Text von Martin Walser. Herausgegeben von Lothar Lang und Hans Marquardt. Erschienen im Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig (Grafik-Edition XI). In der originalen Klappmappe aus Papier mit Pappschuber.
WVZ Tübke 99–104.

Blätter am o. und u. weißen Rand mittig unscheinbar wellig. Die Blattecken partiell sehr unscheinbar knickspurig. Das Umschlagblatt mit knickspurigem Falz. Papierschuber etwas angeschmutzt und mit Druckspuren.

St. min. 21 x 28,5 cm, max. 32 x 46 cm, Bl. jew. 39 x 53 cm, Ma. 53,5 x 40,5 cm. limit price 1800 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 2400 €
KatNr. 872 Hans Unger, Der Sommer. Späte 1920's.
KatNr. 872 Hans Unger, Der Sommer. Späte 1920's.
KatNr. 872 Hans Unger, Der Sommer. Späte 1920's.
KatNr. 872 Hans Unger, Der Sommer. Späte 1920's.

872   Hans Unger, Der Sommer. Späte 1920's.

Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden

Oil on canvas. Signiert "H. Unger" u.re. Verso auf oberem Spannrand li. in Blei nummeriert "2500". In einer profilierten, vergoldeten, teils polimentsichtigen Holzleiste gerahmt.

Wir danken Herrn Rolf Günther, Freital, für freundliche Hinweise.

Ein immer wiederkehrendes Thema in der Malerei Ungers ist die weibliche Schönheit. Sein bevorzugtes Modell war seine Frau Marie Antonia, welche er 1899 heiratete. In unzähligen Werken hielt er ihre für ihn ideale Schönheit fest bzw. näherte seine Bildnisse dem durch Marie Antonia verkörperten Idealtypus an.
Ein Künstlerfreund Hans Ungers beschrieb sie als "Ein Wesen edelster Weiblichkeit. Eine Seele, deren Demut und Reinheit Mensch und Werk durchwebte." (zitiert nach: Günther, Rolf: Hans Unger. Leben und Werk mit dem Verzeichnis der Druckgraphik. Dresden, 1997, S. 50.)
So sind auch in dieser Arbeit ihre typischen Gesichtszüge bei Nase, Stirn, Lippen oder Kinn erkennbar, die langen, lockigen, dunklen Haare erinnern ebenfalls an sein Lieblingsmodell.

Format wohl von Künstlerhand verkleinert, mit weiterer Signatur am unteren bemalten Spannrand. Malschicht mit unscheinbarem Alterskrakelee. Mehrere kleine Malschicht-Fehlstellen im Falzbereich. Unscheinbare Fehlstellen, teils mit winzigen Retuschen im Hut. Kleine Retusche im Hintergrund o.li., Mi.re. sowie am Rand u.li., dort mit geringfügigen Spuren eines Festigungsmittels. Eine kleine Kratzspur u.re.

125,4 x 64,7 cm, Ra. 131,8 x 71,5 cm. limit price 11000 €
sold at 14000 €
KatNr. 1059  Paar Teller

1059   Paar Teller "Buketts über tiefbraunem Fond". Meissen. 2nd half 19th cent.

Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen

Porcelain, glazed und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Leicht gemuldete Formen mit glatt ansteigender Fahne und geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund im Malstil Braunsdorfs mit tiefbraunem Fond und farbigen Frühlingsblütenbuketts mit Kirschblüten sowie Aurikel und Veilchen, der Rand jeweils mit Goldfaden. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, ein Teller mit Prägeziffer.

Fond teils etwas berieben.

D. je 20,8 cm. limit price 500 €
sold at 1900 €
KatNr. 1060  Hohe Flötenvase. Meissen. 2nd half 19th cent.
KatNr. 1060  Hohe Flötenvase. Meissen. 2nd half 19th cent.

1060   Hohe Flötenvase. Meissen. 2nd half 19th cent.

Porcelain, glazed. Sword mark 2nd half 19th century. Base of the vase with a glazing irregularities from the manufacturing process, one of them more visible (1,2 x 0,6 cm). The mould minimally tilted.

Am Vasenansatz mit herstellungsbedingten Glasurunregelmäßigkeiten, eine deutlicher sichtbar (1,2x0,6 cm). Form unscheinbar geneigt.

H. 41,2 cm. limit price 500 €
sold at 1700 €
KatNr. 1188  Tennisarmband mit Saphiren. Micheletto. Mailand/ Italien. Um 2000.

1188   Tennisarmband mit Saphiren. Micheletto. Mailand/ Italien. Um 2000.

750er Gelbgold. Klassisches Tennisarmband aus 38 quadratischen Gliedern, jeweils mit einem Saphir (Saphir je 3,5 mm, je ca. 0,15 ct, ges. ca. 6 ct) ausgefasst. Steckschließe mit Sicherheitsacht. Auf der Schließe mit der
Feingehaltsmarke sowie dem Kontrollstempel "10 MI" im Rhombus.

Mit einer Expertise von Heinz Reinkober, Mitgl. d. D. Gemm. G., vom 30.08.2018.

Kanten der Saphirfacetten teils berieben, Saphire partiell etwas kratzspurig.

L. 19 cm, Gew. 23,4 g. limit price 750 €
sold at 1600 €
KatNr. 1204  Paar Art déco-Manschettenknöpfe mit Diamanten und Onyx. Tschechoslowakei. 1921- 1940.
KatNr. 1204  Paar Art déco-Manschettenknöpfe mit Diamanten und Onyx. Tschechoslowakei. 1921- 1940.

1204   Paar Art déco-Manschettenknöpfe mit Diamanten und Onyx. Tschechoslowakei. 1921- 1940.

20 K Gelbgold, platiniert. Jeweils ein Paar kreisrunde Formen, durch Bügel miteinander verbunden. Zargengefasste, sternförmig geschliffene Einlagen aus Onyx, in den Zwickeln je mit einer Kleinstdiamantrose. Die Tafeln zentral je mit einem zargengefassten Brillant (D. je ca. 3 mm) . Verso je auf einer Öse und den Bügeln mit dem Kontrollstempel (Lyra). Die Onyxtafeln jeweils unterseitig mit kleinem Schleifstrich.

Eine Onyxtafel mit leichten Nutzungsspuren.

D. je 12 mm, Gew. ges. 7,6 g. limit price 500 €
sold at 1200 €
KatNr. 1240  Seltene Wanduhr. Friedrich Walter, Mitau (Jelgava). Um 1800/ 1820.
KatNr. 1240  Seltene Wanduhr. Friedrich Walter, Mitau (Jelgava). Um 1800/ 1820.

1240   Seltene Wanduhr. Friedrich Walter, Mitau (Jelgava). Um 1800/ 1820.

Holz, Mahagoni furniert, Gelbmetall. Hochrechteckiges Gehäuse über flachem Sockel, ebenfalls flacher Giebel. Rundes Gelbmetallzifferblatt mit Resten einer Versilberung; mit geschwärzten arabischen Stunden- und Minutenzahlen, des Weiteren ein Datums- und Wochenring, Breguetzeiger. Bronzelunette mit stilisiertem Reliefdekor. Die Aufzugsöffnung über dem Zifferblatt. Gewichtsszugwerk, möglicherweise Wochengangdauer. Werksabdeckung aus Weißmetall, das Werk auf der Platine graviert signiert "Ferfertigt von Friedrich Walter in Mitau" und nummeriert "No. 512". Rundes Reversionspendel, kreuzförmig durchbrochen gearbeitet, quaderförmiges Gewicht. Schlüssel vorhanden.

Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine Einzelanfertigung auf Bestellung.

Wir danken Uhrmachermeister Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Furnier mit beginnender vertikaler Rissbildung und minimaler Aufwölbung, vereinzelt Spuren von inaktivem Schädlingsbefall. Zentralsekundenzeiger fehlt. Glas der Lunette ergänzt. Zifferblatt mit Sprühlack überarbeitet, schwarze Auslegung der Zahlen erneuert, Leuchtpunkte der Fünfminutenpunkte ergänzt. Gewicht ergänzt.

63 x 28,5 x 8 cm. limit price 180 €
sold at 4400 €
KatNr. 1243  Qualitätvolle Bracket-Clock mit Umschaltschlagwerk und Wandkonsole. England. Um 1900.
KatNr. 1243  Qualitätvolle Bracket-Clock mit Umschaltschlagwerk und Wandkonsole. England. Um 1900.
KatNr. 1243  Qualitätvolle Bracket-Clock mit Umschaltschlagwerk und Wandkonsole. England. Um 1900.

1243   Qualitätvolle Bracket-Clock mit Umschaltschlagwerk und Wandkonsole. England. Um 1900.

Holz, ebonisiert, Messing und Weißmetall. Unsigniert. Hochrechteckiges, zweiseitig verglastes, ebonisiertes Gehäuse auf Rocaillefüßchen, seitlich je eine Handhabe. Rundgiebel auf flachem Abschluss, bekrönt von fünf Vasen. Die Gehäusetür schauseitig arcusförmig, mit durchbrochen gearbeiteten Messingbeschlägen. Schauseitig und verso kleine Schlösser und Schlüsselöffnungen. Die Seiten durchbrochen gearbeitet und stoffhinterlegt. Messingfront, im Zentrum mattiert, der Ziffernring in Schwarz über Versilberung. Römische Stundenziffern; darüber arabische Minutenziffern, drei Aufzugsöffnungen. Zeiger in den Formen Poire und Baton. Im Arcus zwei Hilfszifferblätter mit Schlagwerkabstellung und Melodien "Westminster" oder "Cambridge". Die Zwickel mit durchbrochen gearbeiteten Bronzebeschlägen. Gehwerk mit Ankerhemmung, Umschaltschlagwerk auf acht Glocken, drei Mal Aufzug über Schnecke, Wochengang. Rundpendel. Schlüssel vorhanden.
Vor ca. 3 Jahren von Uhrmacher Greiner, Schöneiche, generalüberholt.
Die Konsole ebenfalls ebonisiert, querrechteckig und mit geschweiften Beinen. Beine und Zarge mit Beschlägen, diese mit der Uhr übereinstimmend.

Wir danken Uhrmachermeister Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Gangfähig. Werk intakt, überholungsbedürtig, Melodie verstellt. Zeiger ergänzt. Gehäuse mit minimalen Druckspuren und feiner Rissbildung. Die Gläser ergänzt, das Zifferblatt partiell gedunkelt. Stoffbespannung mit Fehlstellen und altersspurig. Die Konsole mit Rissen, partiellem Abrieb und Druckspuren. Ein Bein gelockert. Das Auflagebrett fehlt.

H. 73 cm, B. 49,5 cm, T. 27,5 cm, Konsole H. 31,5 cm, B. 55 cm, T. 36 cm. limit price 1000 €
sold at 1700 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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