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Carl Vinnen

1863 Bremen – 1922 München

Deutscher Maler. Nach seiner Schulzeit zunächst einige Zeit in der Reederei seines Vaters kaufmännisch tätig. Ab 1886 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1888 in Karlsruhe. In Düsseldorf über die Künstlerverbindung "Tartarus" Kontakt zu Fritz Mackensen und Otto Modersohn. Vinnen lebte auf dem Familiengut Osterndorf bei Beverstedt und galt in den Anfangsjahren als wichtiges Mitglied der 25 Kilometer entfernten Künstlerkolonie Worpswede. Später zunehmende Distanzierung von der Worpsweder Künstlergemeinschaft. 1908 Umzug nach Cuxhaven, 1912 nach München. Frühes Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Vinnens Werk ist geprägt von einer monumentalen Naturauffassung, die er in Moorlandschaften ebenso zeigt wie in Meeresdarstellungen.



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