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Conrad Sörgel von Sorgenthal

1735 Nürnberg – 1805 Wien

Direktor der Wiener Porzellanmanufaktur 1784–1805. Unter seiner Ägide verzeichnete die Manufaktur einen wirtschaftlichen und künstlerischen Aufschwung. Seine Amtszeit wird als "Malerische Periode" bezeichnet. Der zu jener Zeit vorherrschende Klassizismus bedingte eine Abkehr von den zuvor üblichen, verspielten Accessoires des Rokoko zu schlichten Formen. Reliefgold und ab 1795 Kobaltblau bildeten den Hintergrund der häufig mythologischen Dekore.

74. Kunstauktion | 03. Dezember 2022

AKTUELLE AUKTION

503   Teil-Tête-à-Tête mit Wellenbanddekor. Kaiserliche Porzellanmanufaktur Wien. 1797– 1798.

Wiener Porzellanmanufaktur 1718 Wien
Joseph Ockowalssky Erste Erw. 1788 – letzte Erw. 1808
Conrad Sörgel von Sorgenthal 1735 Nürnberg – 1805 Wien

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Vierteilig, bestehend aus Kaffee- und Milchkanne sowie zwei Tassen mit Unterschalen. Trompe-l'œil-Bordüre aus gefälteltem, rot-weiß-roten Band auf braunem Fond sowie goldene Sternchen auf weißem Grund. Am Boden die unterglasurblaue Bindenschildmarke, Jahresstempel "97" und "98", Weissdrehernummern "26", "39" und "47". Auf einer Tasse mit Unterschale Malernummer "7".

Vgl. das Déjeuner Solitaire (um 1796) im
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Kannen H. 16,9 / 15,4 cm, Tasse H. 6 cm, Unterschale D. 13,3 cm.

Schätzpreis
2.400 €