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Ludwig Christian August Bausch

1805 Naumburg – 1871 Leipzig

Bogenmacher. 1818–22 Lehre bei dem Hofinstrumentenmacher Johann Benjamin Fritzsche in Dresden, wo er sich 1825 als Geigen- und Lautenmacher niederließ. 1828 Umzug nach Dessau, wo er spätestens 1838 als Hofinstrumentenmacher anerkannt wurde und sich dem Bogenbau zuwandte. 1939 Übersiedelung nach Leipzig. Dort bleib er bis zu seinem Lebensende, nur unterbrochen von einer vorübergehenden Tätigkeit in Wiesbaden 1861–63. 1840 Silbermedaille auf der Sächsischen Industrieausstellung. Um 1860 Erweiterung seines Betriebes zu "Ludwig Bausch und Sohn". Herstellung exzellenter Streichbögen, orientiert an den Modelles des französischen Meisters François Xavier Tourte (1747/48 – 1835).

74. Kunstauktion | 03. Dezember 2022

KATALOG-ARCHIV

554   Cello-Bogen. In der Art des Ludwig Bausch. 20. Jh.

Ludwig Christian August Bausch 1805 Naumburg – 1871 Leipzig

4/4. Holz und Rosshaar. Runde Stangenform, achtkantig zwischen Beinchen und Daumenleder. Ebenholzfrosch mit in Perlmutt gearbeitetem Pariser Auge, neusilbermontiert. Gestempelt "Bausch". Auf der Unterseite der Stange im Griffbereich die eingekerbte Initiale "V.".

Minimale gebrauchsbedingte Abnutzungsspuren. Leicht kratzspurig und berieben, ein kleiner Materialverlust an der u. Rundung des Frosches.

L. 72 cm, Gew. 79 g.

Schätzpreis
750-900 €
Zuschlag
600 €